Papst Franziskus mit der Ferula
Hintergrund

Franziskus, der „absolute Monarch“ und das Unfehlbarkeitsdogma nach Hans Küng

(Rom) „Papst Fran­zis­kus, unfehl­ba­rer als er, ist kei­ner“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Der „Papst der Wider­sprü­che“ zeigt sich einer­seits in einem Dank­schrei­ben an Hans Küng bereit, das Unfehl­bar­keits­dog­ma zur Dis­kus­si­on zu stel­len. Ande­rer­seits kon­zen­triert er wie kei­ner sei­ner bei­den Vor­gän­ger, von denen er und sei­ne Entou­ra­ge sich distan­zie­ren, die Macht in sei­nen Hän­den und …
Erzbischof Bruno Forte entthüllt Hintergründe zu Amoris Laetitia, Teatro Rossetti, Vasto, 2. Mai 2016
Nachrichten

Erzbischof Bruno Fortes Enthüllung über die Hintergründe von „Amoris Laetitia“

(Rom) Der Son­der­se­kre­tär der Dop­­pel-Bischofs­­­syn­­o­de über die Fami­lie von 2014 und 2015, Erz­bi­schof Bru­no For­te, ent­hüll­te ein Hin­ter­grund­de­tail über Amo­ris Lae­ti­tia und die „jesui­ti­sche“ Men­ta­li­tät des Pap­stes. Die Absicht des Erz­bi­schofs, der zu den Papst-Ver­­trau­ten zählt, war es, das Apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia in sei­ner tat­säch­li­chen Inten­ti­on bes­ser ver­ste­hen zu lassen.
Martin Luther-Gedenken im Osservatore Romano
Nachrichten

„Papst Franziskus ein Reformator wie Martin Luther“ – Margot Käßmann im „Osservatore Romano“

(Rom) Deut­sche katho­li­sche Medi­en mach­ten es vor, der Osser­va­to­re Roma­no folg­te nun, und „fei­ert“ eben­falls mit Freund­lich­kei­ten das Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken. Am 7. Mai ver­öf­fent­lich­te die Tages­zei­tung des Pap­stes den Arti­kel „Ein Jahr, um die Refor­ma­ti­on zu fei­ern“. Vom 31. Okto­ber 2016 bis zum 31. Okto­ber 2017 „haben die deut­schen Evan­ge­li­schen“ den Kalen­der mit zahl­rei­chen Ereig­nis­sen gefüllt. 
Hintergrund

Marsch für das Leben in Rom – Nur ein flüchtiger Gruß von Papst Franziskus

(Rom) Papst Fran­zis­kus übt sich bei den „nicht ver­han­del­ba­ren Wer­ten“ in gro­ßer Zurück­hal­tung. Der seit 2012 in Rom statt­fin­den­de Marsch für das Leben endet all­jähr­lich auf dem Peters­platz mit der Teil­nah­me am Regi­na Coeli des Pap­stes. Damit soll nicht nur die Ver­bun­den­heit mit der katho­li­schen Kir­che zum Aus­druck gebracht wer­den, die unter den Päp­sten Johan­nes …
6. Marsch für das Leben durch die Straßen Roms: "Nicht zu einem Genozid schweigen"
Lebensrecht

6. Marsch für das Leben in Rom – „Kein Schweigen zu einem Genozid“

(Rom) Am gest­ri­gen Sonn­tag, Mut­ter­tag, fand in Rom der 6. Marsch für das Leben statt und wur­de zu einem gro­ßen Erfolg. Von Jahr zu Jahr neh­men mehr Men­schen an der noch jun­gen, erst­mals 2011 aus­ge­tra­ge­nen Ver­an­stal­tung teil. Seit 2012 fin­det der Marsch in Rom statt. „Der Marsch für das Leben in Rom war vor weni­gen …
Karlspreis: Ansprach von Papst Franziskus an die Elite der Europapolitik
Nachrichten

„Ich träume von einem neuen europäischen Humanismus“ – Karlspreis an Papst Franziskus: EU und Migration

(Rom) Papst Fran­zis­kus wur­de heu­te im Vati­kan der Karls­preis ver­lie­hen. Tra­di­tio­nell erfolgt die fei­er­li­che Ver­lei­hung im Krö­nungs­saal des Aache­ner Rat­hau­ses. Die Ver­le­gung mach­te Rom zum Treff­punkt der Eli­te der Euro­pa­po­li­tik, dar­un­ter Ange­la Mer­kel, Jean-Clau­­de Jun­cker, Mar­tin Schulz und Matteo Ren­zi. Im Mit­tel­punkt stand die Flüch­t­­lings- und Migra­ti­ons­fra­ge, was bereits die Preis­ver­lei­hung an den Papst erklärt.
Karlspreis: Verleihung an Papst Franziskus
Nachrichten

Karlspreis für eine „multikulturelle Identität“ Europas – Ansprache von Papst Franziskus

Ver­lei­hung des Karls­prei­ses Anspra­che von Papst Fran­zis­kus Sala Regia Frei­tag, 6. Mai 2016 Sehr ver­ehr­te Gäste, herz­lich hei­ße ich Sie will­kom­men und dan­ke Ihnen, dass Sie da sind. Ein beson­de­rer Dank gilt den Her­ren Mar­cel Phil­ipp, Jür­gen Lin­den, Mar­tin Schulz, Jean-Clau­­de Jun­cker und Donald Tusk für ihre freund­li­chen Wor­te. Ich möch­te noch ein­mal mei­ne Absicht bekräf­ti­gen, den …
Abbé Claude Barthe: Kapitel VIII von Amoris Laetitia ist mit der kirchlichen Überlieferung unvereinbar
Liturgie & Tradition

„Eine Interpretation von Amoris Laetitia aus der Tradition ist nicht möglich“ – Interview mit Abbé Claude Barthe

(Rom) Der fran­zö­si­sche Prie­ster Abbé Clau­de Bar­the war einer der Ersten, der bereits am 8. April, dem Tag der Ver­öf­fent­li­chung, zum Apo­sto­li­schen Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia Stel­lung nahm. Der Theo­lo­ge ist Autor zahl­rei­cher Bücher, unter ande­ren von La mes­se, une forêt de sym­bo­les (Die Mes­se, ein Wald an Sym­bo­len), Les roman­ciers et le catho­li­cis­me (Die Roman­au­to­ren …
Monotheistische Religionen
Hintergrund

Exklusiv und gewalttätig: Der Monotheismus im Kreuzfeuer des „Osservatore Romano“?

(Rom) Um der monat­li­chen Frau­en­bei­la­ge des Osser­va­to­re Roma­no grö­ße­re Auf­merk­sam­keit zu ver­schaf­fen, „wur­de kein Gerin­ge­rer als Kar­di­nal­staats­s­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bemüht“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die Fra­ge ist jedoch, wie es ins­ge­samt mit dem Tag­blatt des Vati­kans wei­ter­geht. Unklar ist, wer bei der Tages­zei­tung des Pap­stes über­haupt das Sagen hat. Das Ergeb­nis zeigt sich in …