Papst Franziskus und die "Anti-Bergoglio-Katholiken". Die Proskriptionsliste der La-Stampa-Vatikanisten. Im Bild: Ordensfrauen umringen etwas "zu begeistert" den Papst. Ein "Attentat" auf die "Gesundheit des Papstes"? Wohl kaum.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Proskriptionsliste gegen „Anti-Bergoglianer“? – Misericordina für Papst-Kritiker

(Rom) In der gest­ri­gen Sonn­tags­aus­ga­be der Turi­ner Tages­zei­tung La Stam­pa, die auch das Nach­rich­ten­por­tal Vati­can Insi­der betreibt, ver­öf­fent­lich­ten die bei­den Vati­ka­ni­sten, Gia­co­mo Gale­az­zi und Andrea Tor­ni­el­li, in gro­ßer Auf­ma­chung eine Liste angeb­li­cher „Fran­­zi­s­­kus-Geg­­ner“ in der katho­li­schen Kir­che. Die eben­so akri­bi­sche wie will­kür­li­che Auf­stel­lung ähnelt einer Proskrip­ti­ons­li­ste für künf­ti­ge Säu­be­run­gen. Im zu Ende gehen­den Hei­li­gen Jahr …
Selfie von Pater Antonio Spadaro, Schriftleiter der "Civiltà  Cattolica" und Papst-Vertrauter, mit dem 31. Ordensgeneral der Jesuiten, Arturo Sosa, nach dessen Wahl durch das 36. Generalkapitel
Hintergrund

„Schwarzer Papst“ mit „marxistischer“ Vergangenheit – Jesuiten haben neuen Ordensgeneral

(Rom) Der neue „Schwar­ze Papst“ ist ein Vene­zo­la­ner. Die Gesell­schaft Jesu (Socie­tas Jesu), bes­ser bekannt als Jesui­ten, wähl­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag, dem 14. Okto­ber, Pater Arturo Mar­ce­li­no Sosa Abas­cal zum neu­en Ordens­ge­ne­ral, den die Jesui­ten offi­zi­ell Gene­ral­su­pe­ri­or nen­nen. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster mach­te nach Bekannt­wer­den der Wahl auf die mar­xi­sti­sche Ver­gan­gen­heit des neu­en Ordens­ge­ne­rals aufmerksam.
Die Ansichten in der Kirche vielfältig. Don Fortea brachte eine zu Papier, die hier dokumentiert wird.
Forum

Don Fortea: „Der Papst hat nie etwas Heterodoxes gesagt“

(Madrid) In der katho­li­schen Kir­che gibt es nicht nur unter­schied­li­che Strö­mun­gen, son­dern noch mehr Ansich­ten zur Lage der Kir­che und noch viel mehr unter­schied­li­che Schat­tie­run­gen, wie man mit der Kir­chen­kri­se umge­hen soll. Der „kon­ser­va­ti­ve“ spa­ni­sche Prie­ster und Exor­zist José Anto­nio For­tea lie­fert mit sei­nen jüng­sten Gedan­ken zu Amo­ris Lae­ti­tia, der Lage der Kir­che und der …
Bischof Fellay (FSSPX) hielt sich am 14. Oktober zu Gesprächen mit der Glaubenskongregation in Rom auf. Dabei kam es auch zu einer kurzen Begegnung mit Papst Franziskus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Treffen von Kardinal Müller mit Bischof Fellay FSSPX – Kurze Begegnung mit Papst Franziskus

(Rom) Die inter­na­tio­na­len Agen­tu­ren berich­te­ten am 14. Okto­ber zunächst nur, daß Papst Fran­zis­kus den eme­ri­tier­ten Erz­bi­schof von Mecheln-Brüs­­sel, Msgr. André Joseph Léo­nard in Audi­enz emp­fan­gen hat­te. Die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Libe­ro berich­te­te dann, daß es am sel­ben Tag auch zu einer kur­zen Begeg­nung des Pap­stes mit Msgr. Ber­nard Fel­lay, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. …
Papst Franziskus mit Martin Luther
Hintergrund

Martin Luthers Einzug im Vatikan – Chronologie der lutherisch-katholischen Annäherung seit 2013

(Rom) Eine Sta­tue Mar­tin Luthers im Vati­kan, wo sonst Chri­­stus- und Mari­en­fi­gu­ren und Hei­li­gen­dar­stel­lun­gen ste­hen, Kar­di­nä­le, die erklä­ren: „Luther hat­te recht“ und „Katho­li­ken kön­nen von Luther ler­nen“, ein gemein­sa­mes Refor­­ma­ti­ons-Geden­ken mit Betei­li­gung des Pap­stes, obwohl der Glau­bens­prä­fekt der katho­li­schen Kir­che, Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler mein­te, 500 Jah­re Refor­ma­ti­on sei­en „für Katho­li­ken kein Grund zum Fei­ern“, kryp­ti­sche …
Martin Luther im Vatikan angekommen. Besuch Luthers in Form einer Statue bei Papst Franiskus
Nachrichten

Luthermanie: Martin Luther zu Besuch bei Papst Franziskus im Vatikan

(Rom) Auf der geo­gra­phi­schen Ach­se Berlin–München–Rom herrscht seit eini­gen Mona­ten die Luther­ma­nie. Gestern wur­de Papst Fran­zis­kus im Vati­kan sogar von Mar­tin Luther besucht, zumin­dest von einer Sta­tue des „Refor­ma­tors“. Eine sol­che Dar­stel­lungs­form wird im Vati­kan anson­sten nur Hei­li­gen zuteil. Eine ent­fern­te Vor­ah­nung des Kommenden?
Hillary Clinton und John Podesta: Gruppen "einschleusen" und "Revolution" in die Kirche hineintragen
Genderideologie

Wikileaks: Hillary Clintons Wahlkampfleiter plante „Revolution“ in der katholischen Kirche

(Washing­ton) Die jüng­sten Wiki­­leaks-Ent­hül­­lun­­­gen bie­ten nicht nur Ein­blick auf skur­ri­le Inter­es­sen, mit denen sich Hil­la­ry Clin­ton und ihr eng­stes Umfeld befas­sen. Die ver­öf­fent­lich­ten E‑Mails von Clin­tons Wahl­kampf­lei­ter John Pode­sta ent­hül­len einen hoch­bri­san­ten Plan, inner­halb der katho­li­schen Kir­che eine „Revo­lu­ti­on“ gegen die Bischö­fe der USA anzuzetteln.
Kardinalserhebung von Msgr. Robert Sarah durch Papst Benedikt XVI. (2010)
Hintergrund

Erneute päpstliche „Unfreundlichkeit“ gegen Kardinal Sarah – Wer darf und wer nicht

(Rom) Kar­di­nal Robert Sarah, seit Herbst 2014 Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, ent­wickel­te sich in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren zu einem der pro­fi­lier­te­sten und mutig­sten Ver­tre­ter der Welt­kir­che. Sein tra­di­tio­nel­les Kir­chen­ver­ständ­nis und sein öffent­li­ches Wir­ken sto­ßen beim päpst­li­chen Umfeld auf zuneh­men­de Ableh­nung. Inner­halb von drei Mona­ten wird der Kar­di­nal aus …
Genderideologie

„Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden“ – Deutscher Text des Treuebekenntnisses zur unveränderlichen Lehre der Kirche über die Ehe

(Rom) Am 27. Sep­tem­ber leg­ten 80 katho­li­sche Per­sön­lich­kei­ten ein Treue­be­kennt­nis zur unver­än­der­li­chen Leh­re der Kir­che über die Ehe und zu ihrer unun­ter­bro­che­nen Dis­zi­plin vor. Es han­delt sich dabei, um eines der wahr­schein­lich bedeu­tend­sten Doku­men­te der jüng­sten Kir­chen­ge­schich­te der ver­gan­ge­nen 50 Jah­re. Mit die­ser Klar­heit und in die­ser Spra­che soll­ten eigent­lich die römi­schen Lehr­schrei­ben ver­faßt sein. …