Der amtierende Präsident der Vatikanbank IOR kritisierte mit einem Gastbeitrag den belgischen Primas und Erzbischof von Brüssel. Die Hintergründe einer ungewöhnlichen Initiative.
Hintergrund

„Brüssel, was hast du aus Jerusalem gemacht?“

(Rom/​​Brüssel) Die bel­gi­sche Zei­tung La Lib­re Bel­gi­que ver­öf­fent­lich­te am 8. Novem­ber einen in meh­rer­lei Hin­sicht außer­ge­wöhn­li­chen Arti­kel, auf den der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti auf­merk­sam mach­te. Eine Beson­der­heit ist bereits der Autor: Jean-Bap­ti­­ste Dou­ville de Frans­su, der­zei­ti­ger Prä­si­dent der Vatik­an­bank IOR. Eine wei­te­re Beson­der­heit ist der Adres­sat: Jozef Kar­di­nal De Kesel, der Erz­bi­schof von Mecheln-Brüs­­sel und …
Hintergrund

Priester wird wegen Kritik an Papst Franziskus „exkommuniziert“

(Rom) Don Ales­san­dro Minu­tel­la, ein nicht nur in Ita­li­en sehr bekann­ter Prie­ster des Erz­bis­tums Paler­mo, wur­de exkom­mu­ni­ziert. Der streit­ba­re Prie­ster war bis Ende Juni Pfar­rer der Vor­stadt­pfar­rei Roma­gno­lo von Paler­mo. Im Erz­bis­tum Mon­rea­le grün­de­te er das geist­li­che Zen­trum Pic­co­la Naza­reth (Klei­nes Naza­reth). In die Kri­tik geriet er vor allem wegen sei­ner zuneh­men­den Kri­tik an der …
Kardinal Gerhard Müller sagte in einem Gespräch mit der Neuen Passauer Presse, im Motu proprio Magnum principium eine Gefahr für die Einheit der Kirche zu sehen.
Liturgie & Tradition

Kardinal Müller: Gefahr für die Einheit der Kirche

(Rom) Nach Kar­di­nal Robert Sarah erteil­te auch Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler den Bestim­mun­gen des neu­en Motu pro­prio Magnum Prin­ci­pi­um von Papst Fran­zis­kus eine Absa­ge. Dies geht aus einem gestern von der Pas­sau­er Neu­en Pres­se ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit dem ehe­ma­li­gen Prä­fek­ten der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on hervor.
Das "Bad" im Handy-Meer gehört zum päpstlichen Alltag. Gestern forderte Franziskus jedoch dazu auf, während der Heiligen Messe, das Smartphone steckenzulassen.
Liturgie & Tradition

Während der Messe kein Selfie mehr mit dem Papst

(Rom) Papst Fran­zis­kus kri­ti­sier­te bei der gest­ri­gen Gene­ral­au­di­enz die Ver­wen­dung von Han­dys und Smart­phones in der Hei­li­gen Lit­ur­gie. Das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt impro­vi­sier­te eini­ge Wor­te, wäh­rend er die vor­be­rei­te­te Mitt­wochs­ka­te­che­se verlas.
"Danke Kardinal Caffarra" - Plakataktion auf den Straßen Roms geht weiter. Unterdessen wurden mehrere parlamentarische Anfragen zum Zensurversuch der Polizei eingebracht. Wer im Vatikan geht soweit, das Ansehen dieses Kardinals zu diskreditieren?
Christenverfolgung

Zensur gegen Dank an Kardinal Caffarra kommt ins Parlament

(Rom) Am 6. Novem­ber blockier­te die ita­lie­ni­sche Poli­zei in der nähe des Vati­kans eine Gedenk­ak­ti­on der Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Pro Vita und der Kul­tur­ver­ei­ni­gung Fede e Cul­tu­ra (Glau­be und Kul­tur), mit der an den Anfang Sep­tem­ber ver­stor­be­nen Kar­di­nal Car­lo Caf­farra erin­nert wer­den soll. Am Diens­tag wur­de der Initia­tor der Akti­on von der Poli­zei ein­ver­nom­men. Heu­te wur­den zur Zen­sur­maß­nah­me …
Forum

Kritik an der römischen Luther-Begeisterung

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Ähn­lich wie bei der Fami­li­en­syn­ode war Kar­di­nal Kas­per für die neue römi­sche Luther­be­gei­ste­rung Stich­wort­ge­ber. In ver­schie­de­nen Vor- und Bei­trä­gen resü­mier­te er: Luther hät­te Recht gehabt (und die kath. Kir­che Unrecht); die Refor­ma­ti­on wäre berech­tigt gewe­sen wegen der „Defor­ma­ti­on der römi­schen Kir­che“; Luthers Neu-Theo­­lo­­gie sei vom Hei­li­gen Geist gelei­tet wor­den (der …
Luther-Briefmarke der vatikanischen Staatspost. Maria und Johannes unter dem Kreuz wurden durch Luther und Melanchton ersetzt. Zum 400. Jahrestag der Reformation sahen das die Jesuiten noch ganz anders. Die Darstellung stammt von der sogenannten Thesentür der Wittenberger Schloßkirche (August von Kloeber, 1851).
Forum

Die „lutherische Wende“ von Papst Franziskus

von Rober­to de Mat­tei* Am 31. Okto­ber 2016 eröff­ne­te Papst Fran­zis­kus das Luther-Jahr, indem er in der Kathe­dra­le im schwe­di­schen Lund die Ver­tre­ter des Welt­lu­ther­tums traf. Seit­her folg­ten in der Kir­che ad abun­dan­ti­am „öku­me­ni­sche“ Tref­fen und Fei­ern. Genau ein Jahr spä­ter wur­de die „luthe­ri­sche Wen­de“ durch eine sym­bo­li­sche Hand­lung besie­gelt, deren schwer­wie­gen­de Bedeu­tung nur weni­ge …
Tariq Ramadan und die wahabitisch finanzierte Charmeoffensive des Salafisten für den Islam in Europa scheint mit einem tiefen Sturz zu enden: Gegen Ramadan wurden in Frankreich Vergewaltigungsvorwürfe laut.
Hintergrund

Stürzt Europas Vorzeigemuslim nach Vergewaltigungsvorwürfen vom Sockel?

(Lon­don) Im April 2016 berich­te­te Katho​li​sches​.info, daß das Golf­emi­rat Katar dem Vor­zei­ge­mus­lim Tariq Rama­dan einen Lehr­stuhl an der renom­mier­ten Uni­ver­si­tät Oxford in Eng­land gekauft hat­te. Dazu wur­de die Fra­ge gestellt, ob Euro­pa „käuf­lich“ sei. Nun wur­de Tariq Rama­dan von der Uni­ver­si­tät beur­laubt. Der Vor­wurf lau­tet: Vergewaltigung.
Christenverfolgung

Kampf gegen Religionsfreiheit und für Globalisierung, Abtreibung und Gender-Ideologie ist zu Ende

(Washing­ton) Heu­te vor einem Jahr geschah in den USA, was kaum jemand für mög­lich gehal­ten hat­te, jeden­falls nicht in jenen Krei­sen, die als „Estab­lish­ment“ bezeich­net wer­den: Donald Trump wur­de gegen Hil­la­ry Clin­ton und gegen füh­ren­de Tei­le sei­ner eige­nen Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei zum 45. Prä­si­den­ten der USA gewählt. Die Medi­en­schlag­zei­len zum ersten Jah­res­tag sei­ner Wahl sind genau­so …