Beniamino Gigli: „Die Kathedrale lehrte mich singen“

Eine Kindheit in Recanati und Loreto

Die Päpstliche Marienbasilika von Loreto, in deren Windschatten Beniamino Gigli singen lernte.
Die Päpstliche Marienbasilika von Loreto, in deren Windschatten Beniamino Gigli singen lernte.

„Ab mei­nem sech­sten Lebens­jahr wuchs ich in der unmit­tel­ba­ren Nähe der Kathe­dra­le auf. Die Lit­ur­gi­en, die dort stattfanden,wurden zu einem Teil mei­ner täg­li­chen Gewohn­hei­ten. […] Ich habe ver­sucht, einen Ein­druck zu ver­mit­teln, von dem, was mich die Kathe­dra­le gelehrt hat, aber ich habe noch nicht die wich­tig­ste Tat­sa­che von allen genannt: Sie lehr­te mich sin­gen.“

Der Opern­sän­ger Benia­mi­no Gig­li (1890–1957), Sohn des Glöck­ners der Kathe­dra­le von Reca­na­ti, in sei­nen „Memo­rie“ (Mond­ado­ri, Mai­land 1957, S. 15ff) über die Bedeu­tung der Lit­ur­gie und des lit­ur­gi­schen Gesan­ges in sei­nem Leben. Sei­ne Aus­bil­dung zum Puer can­tor der Kathe­dra­le San Fla­via­no genoß er beim spä­te­ren Chor­lei­ter und Orga­ni­sten der benach­bar­ten Basi­li­ka vom Hei­li­gen Haus in Lore­to, Qui­ri­no Laz­za­ri­ni.

Bild: You­tube (Screen­shot)




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