Die politische Religion Islam — im Widerspruch zu Religionsfreiheit und Grundgesetz

Kar­di­nal Woel­ki liegt falsch mit sei­ner Ansicht zum Islam. Ein kri­ti­scher Blick auf Koran und Scha­ria zeigt vie­le Wider­sprü­che zum Grund­ge­setz. Im Übri­gen gilt das Grund­recht auf Reli­gi­ons­frei­heit nicht unein­ge­schränkt – etwa für die poli­ti­schen Dimen­sio­nen des Islam.

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.

Der Islam unter­schei­det sich von allen ande­ren Reli­gio­nen. Er ist von Ursprung und Geschich­te her eine Staats-Reli­gi­on. Die isla­mi­sche Scha­ria soll Recht und Poli­tik beherr­schen. Moham­med war nicht nur ein Reli­gi­ons­stif­ter wie Jesus Chri­stus oder Bud­dha, son­dern auch der poli­ti­sche Herr­scher eines isla­mi­schen Staa­tes. Zugleich war er Heer­füh­rer, der im Namen Allahs Krieg gegen nicht-isla­mi­sche Völ­ker führ­te.

Der Islam als politische Religion in Geschichte und Gegenwart

In Deutsch­land pro­pa­gie­ren die Sala­fi­sten den Scha­ria-Staat – etwa mit der Akti­on: LIES doch im Koran nach! Dar­in habe Moham­med den Dschi­had befoh­len. Alle Ungläu­bi­gen sol­len dem Gesetz Allahs unter­wor­fen wer­den. Die alt­vor­de­ren (arab. salaf) Gefähr­ten und Nach­fol­ger des Pro­phe­ten sind die krie­ge­ri­schen Vor­bil­der. Die hat­ten die dama­li­ge hal­be Welt unter Allahs Knu­te gebracht. Hun­der­te Sal­fi­sten-Pre­di­ger neh­men sich den aggres­si­ven Früh­is­lam zum Vor­bild. Sie eifern für die isla­mi­sche Beherr­schung unse­rer Gesell­schaft. Zehn­tau­sen­de mus­li­mi­sche Jugend­li­che sind bereit, für den Scha­ria-Islam gegen Anders­gläu­bi­ge vor­zu­ge­hen. Schon vor 20 Jah­ren waren nach der Heit­mey­er- Stu­die ein Drit­tel aller mus­li­mi­schen Jugend­li­chen gewillt, mit Gewalt und Ernied­ri­gung Anders­gläu­bi­ge zu kämp­fen. 2007 stell­te eine Stu­die des Innen­mi­ni­ste­ri­ums fest, dass 44 Pro­zent der mus­li­mi­schen Jugend­li­chen aggres­siv-fun­da­men­ta­li­stisch ori­en­tiert ist. Die Bun­des­re­gie­rung kennt also das erschrecken­de Aus­maß des isla­mi­schen Extre­mis­mus in Deutsch­land. Des­halb sind die Beschwich­ti­gungs­re­den von Poli­tik und Medi­en unglaub­wür­dig.

Scha­ria und Stre­ben nach mus­li­mi­scher Ober­herr­schaft sind inte­gra­ler Bestand­teil des Islam. Auf die­se Ein­sicht und Wahr­heit haben kürz­lich zwei AfD-Vor­stän­de hin­ge­wie­sen: Der Islam ist eine poli­tisch-ideo­lo­gi­sche Reli­gi­on. Als sol­che steht sie im Wider­spruch zum Grund­ge­setz. Staat und Gesell­schaft müss­ten der isla­mi­schen Durch­drin­gung unse­res Gemein­we­sens kla­re Gren­zen set­zen.

Politik und Medien schlagen auf die ein, die die Probleme des Islam benennen

Noch vor eini­gen Jah­ren waren sich Mer­kel und die poli­ti­sche Klas­se über den Grund­satz einig: In Deutsch­land herrscht das Grund­ge­setz und nicht die Scha­ria. Heu­te wol­len sie von einem Wider­spruch zwi­schen Islam und unse­rer poli­ti­schen Leit­kul­tur nichts mehr wis­sen. Vor dem poli­ti­schen Islam ver­schlie­ßen sie die Augen. Einer sach­li­chen Dis­kus­si­on um die Radi­ka­li­sie­rung in isla­mi­schen Milieus wei­chen sie aus. Die Pro­ble­me wer­den igno­riert oder gar geleug­net. Statt­des­sen dre­schen Poli­ti­ker, Prä­la­ten und Medi­en ein­mü­tig auf die Pro­blem­an­zei­ge der AfD ein. Sie attackie­ren die Boten, um die Bot­schaft zu ver­drän­gen. Erneut bestä­ti­gen die Main­stream-Medi­en ein­schließ­lich der Kir­chen­zei­tun­gen, dass sie nicht unab­hän­gig und rea­li­stisch über gesell­schaft­li­che Pro­blem­zo­nen berich­ten.

Beson­ders dem­ago­gisch hat sich der SPIE­GEL-Schrei­ber Jakob Aug­stein in die Rie­men gewor­fen. Er setzt die islam­kri­ti­schen Pas­sa­gen der AfD mit Frem­den­hass, Ras­sis­mus und Anti­se­mi­tis­mus in Ver­bin­dung. Gleich­zei­tig beschimpft er alle pro­mi­nen­ten Islam­kri­ti­ker wie Bro­der, Gior­da­no, Kelek, Sar­ra­zin, Slo­ter­di­jk und Safran­ski als isla­mo­pho­be Brand­stif­ter.

Auch der Vor­sit­zen­de des Zen­tral­rats der Mus­li­me in Deutsch­land, Aiman Mazyek, hat die Nazi-Keu­le geschwun­gen: Die AfD sei ver­gleich­bar mit der NSDAP.  Dazu ein Kon­ter-Kom­men­tar: Die Äuße­rung sei ein Ver­stoß gegen die straf­ba­re Ver­harm­lo­sung des Nazi-Regimes. Bedeu­tungs­vol­ler ist die Kri­tik vom Prä­si­den­ten der Immi­gran­ten­ver­bän­de, Ali Ertran Topak: Sol­che Ver­glei­che ver­hin­dern einen kon­struk­ti­ven Dis­kurs über den Islam in Deutsch­land.

Merkel verschließt die Augen vor dem politischen Scharia-Islam

Auch die Regie­rung weicht einer ernst­haf­ten Dis­kus­si­on um die radi­ka­le Basis im Islam aus. Regie­rungs­spre­cher Sie­bert zog sich auf die Garan­tie der Reli­gi­ons­frei­heit nach Arti­kel 4 Grund­ge­setz zurück. Aber kein Grund­recht gilt unein­ge­schränkt, wie der Fall Böh­mer­mann bezüg­lich der Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit zeigt. Fra­gen drän­gen sich auf: Will die Regie­rung einen Frei­brief für die isla­mi­schen Scha­ria-Regeln aus­stel­len? Soll der Arti­kel 4 auch für die min­der­recht­li­che Stel­lung der Frau nach dem Koran gel­ten – ein­schließ­lich der Schlä­ge für unge­hor­sa­me Ehe­frau­en? Deckt die Reli­gi­ons­frei­heit auch die isla­mi­sche Pro­pa­gan­da für den  Dschi­had ab?

Sie­bert ver­wies auf Mer­kels Dik­tum, nach dem der Islam zu Deutsch­land gehö­re.  Auch dazu sind Fra­gen zu stel­len: Will Frau Mer­kel den poli­ti­schen Islam bei uns legi­ti­mie­ren? War­um stellt sie sich blind gegen die Schwert­ver­se des Korans, nach denen Anders­gläu­bi­ge mit Gewalt bekriegt wer­den sol­len? Darf Mer­kel die aggres­si­ven und into­le­ran­ten Sei­ten des Islam aus­blen­den? Oder ist sie nicht viel­mehr ver­pflich­tet, den Anfän­gen des poli­ti­schen Islam zu weh­ren, um damit Scha­den vom deut­schen Volk abzu­wen­den? Wann räumt Mer­kel ihren Feh­ler mit dem Islam-Spruch ein?

Der Islam verweigert Religionsfreiheit für Muslime

Die Islam­ver­bän­de in Deutsch­land geben sich nach außen grund­ge­setz­kon­form. Sie bean­spru­chen das Grund­recht auf  Reli­gi­ons­aus­übung für sich und den Islam. Aber für die ein­zel­nen Mus­li­me leh­nen sie eine freie Ent­schei­dung zum Über­tritt in eine ande­re Reli­gi­on ab. Jener Aiman Mazyek, der heu­te so voll­mun­dig von den Reli­gi­ons­rech­ten spricht, hat schon vor 15 Jah­ren als Spre­cher des mus­li­mi­schen Zen­tral­rats fest­ge­stellt, dass auch deut­sche Mus­li­me nicht aus dem Islam aus­tre­ten dür­fen. Für sie gilt die Reli­gi­ons­frei­heit des Arti­kels 4 nicht. Koran und Scha­ria bewer­ten mus­li­mi­sche Kon­ver­ti­ten als Abtrün­ni­ge. Sie wer­den mit­ten in Deutsch­land von der mus­li­mi­schen Gemein­schaft drang­sa­liert, bedroht und ver­folgt. Sehen Mer­kel und die Regie­rung denn nicht, dass die Reli­gi­ons­frei­heit von und für Mus­li­me hun­dert­fach mit Füßen getre­ten wird?  Wo drän­gen Poli­tik und Medi­en die mus­li­mi­schen Gemein­den auf Ein­hal­tung des Grund­ge­set­zes Arti­kel 4?

Anerkennung der deutschen Rechtsordnung unter Vorbehalt des Scharia-Rechts

Im Jah­re 2002 hat der Zen­tral­rat von Mus­li­men in Deutsch­land eine Isla­mi­sche Char­ta ver­ab­schie­det. Sie soll­te eine Grund­satz­er­klä­rung zum deut­schen Staat und zur hie­si­gen Gesell­schaft sein. Dar­in stel­len sich die Islam-Ver­tre­ter nur unter Vor­be­hal­ten hin­ter die loka­le Rechts­ord­nung. Das Scha­ria-Recht bleibt für die Mus­li­me gül­tig. Es ist nur aus­ge­setzt, solan­ge die Mus­li­me in der Min­der­heit sind. Dar­aus ergibt sich, dass sie lang­fri­stig den Scha­ria-Staat anstre­ben, wie der Koran es vor­schreibt.

Auch die Grund­rech­te unse­rer Ver­fas­sung erkennt die isla­mi­sche Char­ta nicht vor­be­halt­los an. Sie macht gar nicht erst den Ver­such, die west­li­chen Men­schen­rech­te zu ver­ste­hen als unver­letz­lich und unver­äu­ßer­lich. Das Recht auf Leben etwa und die Frei­heit der Per­son sind von Natur aus oder von Geburt an gege­ben. Sie wer­den weder von Gott noch vom Staat gewährt.

Der Unterschied zwischen westlichen Menschenrechten und islamischen Rechtsgaben

Mazyek und die Islam­ver­bän­de stül­pen das Scha­ria-Ver­ständ­nis über die Grund­rech­te. Sie ver­dre­hen die Men­schen­rech­te zu gott­ge­währ­ten Gaben und Geschen­ke. Das habe schon Moham­med im Koran ver­kün­det. Ein liba­ne­si­scher Mus­lim erklär­te sein Ver­ständ­nis von Grund­rech­ten so: Allah habe dem Mann Vor­rech­te gegen­über der Frau gewährt. Er wie­der­um  sei so groß­zü­gig, sei­ner Frau die glei­chen Frei­heits­rech­te zu gewäh­ren, wie sie Frau­en in Euro­pa hät­ten. Mit die­ser ver­meint­li­chen Gleich­stel­lung hat er prä­zi­se den Unter­schied zwi­schen west­li­chen Men­schen­rech­ten von Geburt an und isla­misch gewähr­ten Rechts­ga­ben aus­ge­drückt: Wer Rech­te gewährt – sei es Allah oder der Mann -, kann sie jeder­zeit wie­der ent­zie­hen.

Auch das Gleich­heits­ge­bot des Grund­ge­set­zes und ins­be­son­de­re die Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau (Arti­kel 3) bestrei­tet der Islam. Denn  für Koran und Scha­ria ste­hen die Islam-Gläu­bi­gen recht­mä­ßig über den Ungläu­bi­gen, so wie der Mann über die Frau gestellt ist.

Erster Schritt zur Islamisierung

Mus­li­me und Islam-Ver­bän­de begin­nen schon damit, die Grund­prin­zi­pi­en unse­rer Rechts­ord­nung im Sin­ne der isla­mi­schen Scha­ria-Regeln umzu­deu­ten. Das ist der erste Schritt zur Isla­mi­sie­rung der west­li­chen Gesell­schaf­ten. Davor ver­schlie­ßen Poli­tik und Medi­en die Augen. Aber wenn Islam-Ver­tre­ter  Lip­pen­be­kennt­nis­se zum Grund­ge­setz abge­ben, wer­den sie von der poli­ti­schen Klas­se  gehät­schelt. Aus­druck die­ser uner­träg­li­chen Umschmei­che­lungs­po­li­tik ist die Sze­ne, in der sich Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel und Bun­des­prä­si­dent Gauck Arm in Arm mit dem Dar­stel­ler der isla­mi­schen Täu­schungs­po­li­tik, Aiman Mazyek, vor der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert.

Text: Hubert Hecker
Bild: mif (Screen­shot)