Vor der Bischofssynode – Vorrangige Option für die Familie (XXXIII)

Die Ehe, ein Sakrament
Die Ehe, ein Sakra­ment

Aus der Hand­rei­chung Vorran­gi­ge Opti­on für die Fami­lie. 100 Fra­gen und 100 Ant­wor­ten im Zusam­men­hang mit der bevor­ste­hen­den Bischofs­syn­ode über die Fami­lie vom 4. bis 25. Okto­ber 2015 im Vati­kan.

65. Fra­ge: Könn­te eine geschie­de­ne Per­son mit Kin­dern nicht wie­der hei­ra­ten, um wirt­schaft­li­che und emo­tio­na­le Sta­bi­li­tät für sich und vor allem für die der Kin­der zu sichern?

Ant­wort: So etwas ist natür­lich eine schmerz­li­che Situa­ti­on, die aber nicht durch eine Sün­de gelöst wer­den kann. Ein zwei­tes Übel kann das erste weder aus­lö­schen noch aus­glei­chen; es kommt nur zu dem ersten dazu und ver­schlim­mert es.

66. Fra­ge: Kann eine in Tren­nung leben­de ver­hei­ra­te­te Per­son die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen?

Ant­wort: Eine vom Ehe­gat­ten getrennt leben­de Per­son kann die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen, solan­ge sie nicht eine neue bestän­di­ge Ver­bin­dung mit einer ande­ren Per­son ein­ge­gan­gen ist, und natür­lich soweit sei sich im Stand der Gna­de befin­det.

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Anga­ben zur Hand­rei­chung:
Aldo di Cil­lo Pagotto/Robert F. Vasa/Athanasius Schnei­der: Vor­ran­gi­ge Opti­on für die Fami­lie. 100 Fra­gen und 100 Ant­wor­ten im Zusam­men­hang mit der Syn­ode. Vor­wort von Jor­ge A. Kar­di­nal Medi­na, Edi­zio­ni Sup­pli­ca Filia­le, Roma 2015, www. supplicafiliale.org

Die gedruck­te Aus­ga­be in deut­scher Spra­che kann ange­for­dert wer­den bei:
Deut­sche Gesell­schaft zum Schutz von Tra­di­ti­on, Fami­lie und Pri­vat­ei­gen­tum (TFP)
Gla­dio­len­stra­sse 11
60437 Frank­furt am Main
segreteria.supplicafiliale [a] outlook.com
www.tfp-deutschland.org