Kardinal Burke: Papst hat „eine Menge Schaden angerichtet“ – Präfekt der Apostolischen Signatur bestätigt bevorstehende Absetzung

Kardinal Burke, Gegengewicht zum Papst
Kar­di­nal Bur­ke, Gegen­ge­wicht zum Papst

(Vati­kan) Erneut hat sich Ray­mond Leo Kar­di­nal Bur­ke in einem explo­si­ven Inter­view zu Wort gemel­det, und zwar offen­si­ver als je zuvor. Gegen­über Buz­z­Feed erklär­te der Prä­fekt des Ober­sten Gerichts­hofs der Apo­sto­li­schen Signa­tur gestern, Papst Fran­zis­kus habe „eine Men­ge Scha­den ange­rich­tet“, indem er nicht öffent­lich dar­ge­legt habe, „was sei­ne Posi­ti­on ist“. Falls der Papst gewis­se Kar­di­nä­le aus­ge­wählt haben soll­te, um sei­ne per­sön­li­chen Posi­tio­nen hin­sicht­lich Schei­dung und der Behand­lung von Homo­se­xu­el­len vor­an­zu­trei­ben, so wür­de er sein Man­dat als Füh­rer der katho­li­schen Kir­che nicht erfül­len, beton­te Bur­ke im Kon­junk­tiv.

Immer­hin habe der Papst den Ein­druck ver­mit­telt, er unter­stüt­ze eini­ge der kon­tro­ver­se­sten Tei­le des Zwi­schen­be­richts vom letz­ten Mon­tag. Die sich dem Ende zunei­gen­de Bischofs­syn­ode schei­ne kon­zi­piert wor­den zu sein mit der Absicht, „die Leh­re und Pra­xis der Kir­che zu schwä­chen“, und zwar mit dem Segen des Hei­li­gen Vaters.

Die Rol­le des Pap­stes sei dem­ge­gen­über ein­deu­tig: „Der Papst, mehr als jeder ande­re der Hir­te der uni­ver­sa­len Kir­che, ist dar­an gebun­den, der Wahr­heit zu die­nen. Es steht dem Papst nicht frei, die Leh­re der Kir­che zu ändern, was die Unmo­ral von homo­se­xu­el­len Hand­lun­gen oder die Unauf­lös­lich­keit der Ehe oder jede ande­re Leh­re des Glau­bens betrifft.“

Fer­ner leg­te Kar­di­nal Bur­ke dar, dass die Kir­che kei­nen Men­schen guten Wil­lens aus­schlie­ße, selbst wenn er sich zu einem ande­ren Men­schen glei­chen Geschlechts hin­ge­zo­gen füh­le oder sogar ent­spre­chend hand­le. Sie müs­se aber immer „alle Men­schen, die in sünd­haf­te Hand­lun­gen ver­strickt sind, zur Umkehr auf den rech­ten Weg rufen“, lie­be­voll aber ent­schlos­sen, wie ein Vater und eine Mut­ter in einer Fami­lie.

Aber: „Wenn die Leu­te die Leh­re der Kir­che in die­sen Ange­le­gen­hei­ten nicht akzep­tie­ren, dann den­ken sie nicht mit der Kir­che. Sie müs­sen sich dies­be­züg­lich selbst über­prü­fen und ihr Den­ken kor­ri­gie­ren oder die Kir­che ver­las­sen, falls sie [die Leh­re] nicht anneh­men kön­nen. Es steht ihnen sicher­lich nicht frei, die Leh­re der Kir­che zu ändern, um sie ihren eige­nen Vor­stel­lun­gen anzu­pas­sen.“

Hoffnung auf Abschlussbericht als „würdiges Dokument“

Am gest­ri­gen Frei­tag wur­den die Arbei­ten am Abschluss­be­richt der Bischofs­syn­ode vor­ge­nom­men. Der Bericht soll auf den Stel­lung­nah­men der cir­cu­li mino­res, der nach Spra­chen orga­ni­sier­ten Klein­grup­pen, basie­ren, die am Don­ners­tag ver­öf­fent­licht wur­den. Am heu­ti­gen Sams­tag wer­den die Syn­oden­vä­ter über den Bericht abstim­men.

Bur­ke ver­lieh sei­ner Hoff­nung Aus­druck, dass die Ver­ant­wort­li­chen ein „wür­di­ges Doku­ment“ ver­fass­ten. Aller­dings sei sein „Ver­trau­en […] ein biss­chen erschüt­tert“ durch die Spra­che des Zwi­schen­be­richts, dem es an einer „guten Fun­die­rung sowohl in der Hei­li­gen Schrift als auch in der immer­wäh­ren­den Leh­re der Kir­che“ feh­le.

Burke bestätigt erstmals seine bevorstehende Absetzung als Präfekt der Apostolischen Signatur

Kar­di­nal Bur­ke bestä­tig­te gegen­über „Buz­z­Feed“ erst­mals öffent­lich sei­ne bevor­ste­hen­de Abset­zung als Prä­fekt des Ober­sten Gerichts­hofs der Apo­sto­li­schen Signa­tur, über die weni­ge Wochen vor Beginn der Bischofs­syn­ode als ziem­lich hand­fe­stes Gerücht berich­tet wor­den war. Zwar habe es noch kei­ne offi­zi­el­le Ver­set­zung gege­ben, doch sei er münd­lich dar­über infor­miert wor­den.

Indi­rekt bestä­tig­te Bur­ke auch sei­nen neu­en Posten als Kar­di­nal­pa­tron des Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­dens. Es sei jedoch schwie­rig für ihn, über die­se Din­ge zu spre­chen, da es auf den offi­zi­el­len (schrift­li­chen) Akt der Ver­set­zung ankom­me. Ledig­lich zu fol­gen­der Stel­lung­nah­me zeig­te der Kar­di­nal sich bereit:

„Nun, ich muss sagen, das Gebiet, auf dem ich arbei­te, ist ein Gebiet, auf das ich vor­be­rei­tet bin, und ich habe ver­sucht, einen sehr guten Dienst zu lei­sten. Ich habe gro­ßen Gefal­len dar­an gefun­den und war glück­lich, die­sen Dienst zu lei­sten, also ist es nicht mei­ne Ent­schei­dung, ihn zu ver­las­sen. Ande­rer­seits müs­sen wir in der Kir­che als Prie­ster stets bereit sein, zu akzep­tie­ren wel­che Auf­ga­be auch immer wir über­tra­gen bekom­men. Und so ver­traue ich, dass durch mei­ne Annah­me die­ser Auf­ga­be – ich ver­traue, dass Gott mich seg­nen wird, und das ist, was am Ende am wich­tig­sten ist. Und obwohl ich dar­an Gefal­len gefun­den hät­te, wei­ter­hin in der Apo­sto­li­schen Signa­tur zu arbei­ten, so wer­de ich mich jener neu­en Auf­ga­be hin­ge­ben, wozu auch immer ich beauf­tragt wer­de.“

Text: M. Bene­dikt Bue­r­ger
Bild: MiL

63 Kommentare

  1. Ich wet­te, dass Ber­go­glio und Kas­per die Draht­zie­her der Vati­leaks-Affä­re waren. Reich­ten die Fäden nicht nach Süd­ame­ri­ka? Es geht um eine Agen­da, die man mit allen Mit­teln durch­zu­set­zen hat. Ziel ist die Eine-Welt-Reli­gi­on unter der Herr­schaft des Tie­res. Rei­ßen­de Wöl­fe sind in die Schaf­her­de Got­tes ein­ge­drun­gen, ret­te sich wer kann!!!!

  2. Gott seg­ne Sie, Emi­nenz! Tau­send Dank für Ihre kla­re Spra­che und Ihre unver­brüch­li­che Treue zur Leh­re der Kir­che. Sie sind für mich der Stauf­fen­berg unter den Kar­di­nä­len. Ber­go­glio und sei­ne Kama­ril­la ver­ach­te ich zutiefst. Sie sind alle­samt nicht nur theo­lo­gisch, son­dern vor allem auch mensch­lich auf nied­rig­stem Niveau ange­sie­delt. Eine furcht­ba­re Prü­fung und Gei­ßel für die Kir­che.

  3. „Sie müs­sen sich dies­be­züg­lich selbst über­prü­fen und ihr Den­ken kor­ri­gie­ren oder die Kir­che ver­las­sen, falls sie [die Leh­re] nicht anneh­men kön­nen.“ Die­ses Wort des ober­sten Rich­ters in der Kir­che, gilt es nicht auch für den gegen­wär­ti­gen Papst­dar­stel­ler Ber­go­glio, sowie für die gan­ze Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz und allen vor­an Kard. Kas­per! Wel­chen Schach­zug wird sich Ber­go­glio nun ein­fal­len las­sen? Kann er nun sei­nen Wider­sa­cher wirk­llich noch abset­zen, ohne sein Gesicht voll­ends zu ver­lie­ren?

      • Ach, ein paar psy­che­de­li­sche Pil­ze in den Tee der Kar­di­nä­le gemischt, und schon set­zen die Hal­lu­zi­na­tio­nen ein: „der Hei­li­ge Geist lenk­te uns zu die­sem Mann, der in der hin­ter­sten Ecke der Six­ti­ni­schen Kapel­le saß: Die­ser Mann, er ist der Aus­er­wähl­te“. Es gibt unzäh­li­ge Mit­tel der Mani­pu­la­ti­on. Dass ein theo­lo­gisch mit­tel­mä­ßi­ger, sprach­lich unge­wand­ter, psy­chisch (nach eige­nem Bekun­den!) insta­bi­ler, cha­rak­ter­lich des­po­ti­scher, gesund­heit­lich ange­schla­ge­ner, mit dem Ruf zwei­fel­haf­ter Ver­gan­gen­heit behaf­te­ter Kan­di­dat die Mehr­heit der Kar­di­nä­le hin­ter sich brin­gen konn­te, da kann es ja, mei­nem Emp­fin­den nach, bei die­sem Wahl­er­geb­nis gar nicht mit rech­ten Din­gen zuge­gan­gen sein. Frei­lich, das ist nur mei­ne ganz per­sön­li­che Mei­nung, die ich nicht bewei­sen kann. Sie kön­nen sich also künst­li­che Empö­rung erspa­ren.

      • Eine Papst­wahl ist nur dann ‚legi­tim und gül­tig‘, wenn der Erwähl­te zum Zeit­punkt die­ser Wahl Mit­glied der katho­li­schen Kir­che ist, d.h. ins­be­son­de­re den vol­len katho­li­schen Glau­ben bekannt hat und bekennt (schrift­lich und münd­lich). Die — sogar ein­stim­mi­ge — Wahl eines Häre­ti­kers (und erst­recht Aposta­ten) wäre selbst dann von vor­ne­her­ein null und nich­tig, wenn sich erst spä­ter her­aus­stel­len soll­te, daß der Gewähl­te zum Zeit­punkt sei­ner Wahl in Häre­sie war, d.h. auch dann, wenn die­ser Tat­be­stand vor­her noch nicht bekannt und als sol­cher dekla­riert wor­den wäre — wenn die Kar­di­nä­le also jeman­den guten Glau­bens gewählt hät­ten [Paul IV. in ‚Cum ex apo­sto­la­tus offi­cio‘, bestä­tigt u.a. vom hl. Pius V. in ‚Inter mul­ti­pli­ces‘, wobei die Bedin­gung der Mit­glied­schaft in der Kir­che Chri­sti gött­li­chen Rechts ist, so daß von ihr nie­mals ‚dis­pen­siert‘ wer­den könn­te, von kei­nem; hier geht’s also nicht bloß um ein ver­än­der­ba­res ‚Detail der Ver­fah­rens­ord­nung‘!]. – Die blo­ße Tat­sa­che, daß in einem Kon­kla­ve jemand (augen­schein­lich) ’nach dem kano­ni­schen Ver­fah­ren‘ gewählt wor­den ist, kann — selbst bei ein­stim­mi­ger Wahl — nur not­wen­di­ge, jedoch nicht hin­rei­chen­de Bedin­gung für die Gül­tig­keit der Wahl und die Über­tra­gung des Petrusam­tes sein.

      • @ zeit­schnur

        … ja, all­er­min­de­stens schon auf … den, des­sen Namens­pa­tron der hl. Johan­nes der Täu­fer war, und viel­leicht schon auf … – es ist schockie­rend, es kann einem (erst­mal) den Tep­pich unter den Füßen weg­zie­hen; ach wenn’s doch wirk­lich nur ein paar lys­erg-sau­re oder psilocybin-„selige“ Kar­di­nä­le gewe­sen wären, „alt­ge­wor­de­ne Blu­men­kin­der“ … ein ganz böser (kol­lek­ti­ver) ‚hor­ror trip‘ oder sowas …
        … aber kein ‚böser Traum‘, son­dern bit­ter­ste Wirk­lich­keit – und wir sind mit­ten­drin. Mit­ten­drin – aber nicht allein, Chri­stus hat uns eben nicht als Wai­sen zurück­ge­las­sen, Sei­ne Zusa­ge gilt bis ans Ende aller Zeit, Sein Wort wird bestehen über alle Zeit hin­aus in Ewig­keit!

        Glau­be, Hoff­nung, Lie­be, die­se drei !!!

      • Angeb­lich wur­de Ber­go­glio im 5. Wahl­gang gewählt. Der 4. Wahl­gang wur­de annul­liert. Ein Bericht von Andrea Soc­ci erwähnt, dass es laut Kir­chen­recht aber nur 4 Wahl­gän­ge an einem Tag geben kann.

      • @ Mag­da­le­na: Ja, auch so eine ‚Merk­wür­dig­keit‘, das; ich ver­mu­te[!] aber, daß das wohl wirk­lich nur eine Pan­ne war, viel­leicht hat­te ein Kar­di­nal ver­se­hent­lich zwei Wahl­zet­tel auf ein­mal / über ein­an­der zusam­men­ge­fal­tet oder sowas. Dann wur­de die­ser Wahl­gang ‚mit über­zäh­li­ger Stim­me‘ eben für ungül­tig erklärt und auch aus der Zäh­lung der Wahl­gän­ge her­aus­ge­nom­men, so daß man sagen müß­te, J. M. Ber­go­glio wur­de tat­säch­lich im 4. (gül­ti­gen und gezähl­ten) Wahl­gang gewählt (oder?). – Solan­ge wir nichts genaue­res wis­sen, müs­sen wir wohl davon aus­ge­hen, daß bei die­sem Kon­kla­ve for­mal, also zumin­dest im Bezug auf die Ein­hal­tung des ‚kano­ni­schen Ver­fah­rens‘, alles sei­ne Rich­tig­keit hat­te. Zur ‚Gesamt­gül­tig­keit‘ die­ser (wie jeder) Wahl im Kon­kla­ve trägt jedoch nicht nur die Ein­hal­tung der Ver­fah­rens­re­geln bei; die Kar­di­nä­le hät­ten ja auch auf die Idee kom­men kön­nen, etwa den Rats­vor­sit­zen­den der EKD oder den Dalai Lama zum „Papst“ zu wäh­len; so eine Wahl wäre offen­sicht­lich null und nich­tig, selbst wenn die Ver­fah­rens­re­geln (for­mal) noch so sehr ein­ge­hal­ten wor­den wären.

  4. Die tota­li­tä­re Maß­nah­me, Bur­ke abzu­schie­ben, trägt zu einer Erhö­hung sei­nes Anse­hens bei. Und soll­te Ber­go­glio als offen­sicht­li­cher Häre­ti­ker oder Schis­ma­ti­ker enden, dann wird gera­de die Wei­se, wie Bur­ke behan­delt wur­de, die­sen für eine her­aus­ra­gen­de Posi­ti­on unter dem dann zu wäh­len­den neu­en Papst qua­li­fi­zie­ren — wenn nicht für mehr.

    Inter­es­san­te Fra­ge in die­sem Zusam­men­hang: Was wird nun eigent­lich mit dem Ras­si­sten, Lüg­ner und Häre­ti­ker Kas­per gesche­hen? Er hat nicht, wie Bur­ke dies getan hat, Ber­go­glio, son­dern Jesus Chri­stus kri­ti­siert! Denn wer behaup­tet, man dür­fe geschie­de­ne „Wie­der­ver­hei­ra­te­te“ nicht Ehe­bre­cher nen­nen (weil das „belei­di­gend“ sei), wen­det sich gegen den Herrn selbst: „Wer eine von ihrem Mann Ent­las­se­ne hei­ra­tet, begeht Ehe­bruch“, steht im Evan­ge­li­um.

    Nach Stand der Din­ge könn­te man also mei­nen: Für den barm­her­zi­gen Ber­go­glio ist Kri­tik an ihm selbst unver­zeih­lich, Kri­tik an den Wor­ten Jesu Chri­sti, des­sen Stell­ver­tre­ter er ist, läßt ihn kalt.

    Wenn jemals eine Per­son ihr Amt auf infa­me Wei­se miß­braucht hat, dann ist es Ber­go­glio.

    • K. Kas­per zeigt im Inter­view auf RV sei­ne gespal­te­ne Zun­ge. Kei­ne Sor­ge dem pas­siert nichts. Nicht in die­ser men­schen­zen­trier­ten Neu­kir­che.

  5. Eins ist SICHER:

    Die soge­nann­ten kon­ser­va­ti­ven Bischö­fe und Kar­di­nä­le wer­den alles, ABSOLUT ALLES, was die­se Syn­ode beschliesst, vehe­ment ver­tei­di­gen, auch wenn sie jetzt noch pro­te­stie­ren.

    Kon­ser­va­ti­ve zeich­nen sich dadurch aus, dass sie IMMER vor dem Zeit­geist ein­knicken und zur eige­nen Ver­tei­di­gung den „Gehor­sam“ ins Feld füh­ren.

    Bur­ke wird bald gar nichts mehr zu sagen haben — oder dür­fen.

    Im übri­gen fra­ge ich mich, war­um kon­ser­va­ti­ve Bischö­fe unfä­hig sind, eine Alli­anz zu schmie­den. Die Pro­gres­si­sten schaf­fen es ja auch!

  6. Barm­her­zig­keits-Ber­go­glio ist ein zyni­scher und bru­ta­ler Machia­vel­list, der mit Ver­ve jene eli­mi­niert, die nicht an sei­nem Zer­stö­rungs­werk mit­wir­ken möch­ten.
    Kar­di­nal Bur­ke erweist sich erneut als muti­ger Beken­ner der katho­li­schen Reli­gi­on, die er ein­deu­tig über sei­ne eige­ne irdi­sche und geist­li­che Lauf­bahn gestellt hat, ganz im Gegen­teil zu den Vor­zei­ge-Miet­lin­gen des der­zei­ti­gen römi­schen Regimes.

  7. Gott seg­ne Sie, Hoch­wür­dig­ster Herr Kar­di­nal ! Von gan­zem Her­zen sage ich Ihnen Dank für Ihren Mut, der den Papst­dar­stel­ler Ber­go­glio und sei­ne hecheln­de Krie­cher­meu­te end­lich auch von höch­ster Stel­le aus ent­larvt. Wir in katholisches.info wer­den durch Ihre Hel­den­tat, Hoch­wür­dig­ste Emi­nenz, ein­drucks­voll in unse­rer Ein­schät­zung der Lage bestä­tigt. Da sitzt ein geschwo­re­ner Feind der Kir­che auf Petri Stuhl- das ist nun klar und wird von Hin­ter­häl­tig­keit nur noch von sei­nem Büch­sen­span­ner, dem Lügen­ba­ron Kas­per über­trof­fen. das sind jetzt also die neu­en Vor­bil­der eines gott­ge­fäl­li­gen Lebens. ich sage nur: Pfui Teu­fel !

  8. Vor Kur­zem schrieb ich noch einer guten Freun­din: Ich bete, dass Kar­di­nal Bur­ke als wah­rer Fel­sen die katho­li­sche Kir­che doch irgend­wie davor bewah­ren kann, dass die Irr­leh­rer Kas­per, Schön­born, Marx, (Ber­go­glio?) usw. sie in den Abgrund füh­ren. Den Ber­go­glio wür­de ich jetzt nicht mehr in Klam­mern und mit Fra­ge­zei­chen set­zen. Aber es ist wohl so, dass jeder, der die­se Fahrt in den Abgrund ver­hin­dern will, gna­den­los aus dem Weg geschafft wird. Die Lage wirkt so hoff­nungs­los. Umso wich­ti­ger ist es aber, vol­ler Hoff­nung den Rosen­kranz zu beten, der uns fest mit Chri­stus Jesus und der Hei­li­gen Jung­frau Maria ver­bin­det. Und die Hei­li­ge Jung­frau Maria wird ihren Man­tel als Schutz über uns aus­brei­ten. Dage­gen kann der Teu­fel mit sei­nen mie­sen Tricks nichts aus­rich­ten.

  9. Eine Men­ge Scha­den ? Ich wüß­te nicht, was die­ser Papst außer Scha­den ange­rich­tet hät­te, sobald es sich nicht um rei­ne Rou­ti­ne han­delt.

  10. Jetzt tan­zen die Fein­de Chri­sti ganz aus­ge­las­sen. Der Tanz begann am 11.02.2013, einem Rosen­mon­tag, der aber auch der Lour­des- Gedenk­tag ist. Der Gedenk­tag der Erschei­nun­gen der Mut­ter­got­tes in Lour­des bleibt, aber der Rosen­mon­tag muß irgend­wann dem Ascher­mitt­woch wei­chen.
    Gott hat­te die­se eigent­lich ungül­ti­ge Rück­tritts­er­klä­rung von Bene­dikt XVI. zuge­las­sen- und „sie“, die Kir­chen­geg­ner, sind dar­auf rein­ge­fal­len. Nicht umsonst gebär­den sie sich wie Ver­rück­te.

    Mögen sie doch im Rausch der Trun­ken­heit tan­zen: die Kas­pers, Mar­xens, Schön­borns und Ber­go­gli­os gege­be­nen­falls.
    Ihr bit­te­res Ende ist abseh­bar so wie nach Rosen­mon­tag der Ascher­mitt­woch kommt.
    Bis dahin die Ohren steif­hal­ten, sich selbst immer wie­der neu bekeh­ren, beich­ten, beten- auch für die Geg­ner, anbe­ten, Näch­sten­lie­be üben, demü­tig sein: das ganz „Nor­ma­le“- wie zu allen Zei­ten.

    Gott hält das Leit­seil in den Hän­den, ob das den Genann­ten schmeckt oder nicht.

  11. Ein auf­rech­ter Strei­ter für die Kirche…Danke Emi­nenz! Scha­de, dass er auf Grund sei­ner Abbe­ru­fung am zwei­ten Teil der Syn­ode nicht mehr teil­neh­men wird…

    • Viel­leicht wird er ja doch teil­neh­men, viel­leicht sogar die Syn­ode lei­ten,
      als näch­ster Papst.
      Gott wird Herrn Ber­go­glio sicher­lich vor­zei­tig abbe­ru­fen, wenn er wirk­lich vor­hat, das Ehe­sa­kra­ment zu rela­ti­vie­ren..
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  12. Zuneh­mend habe ich den Ver­dacht, dass beim Kon­kla­ve nicht alles mit rech­ten Din­gen zuge­gan­gen ist. Aber alles kommt ans Licht. Der Lügen­ba­ron Kas­per- obschon völ­lig unglaub­wür­dig- wird im Hoch­ge­fühl sei­nes ver­meint­li­chen Sie­ges viel­leicht in einer sie­genstrun­ke­nen Kum­pa­nen­grup­pe raus­las­sen, wie sie das gedreht haben, dass ein unge­eig­ne­ter, unka­tho­li­scher und unfä­hi­ger Ber­go­glio zu Ehren kam.

    • Mir wird immer kla­rer war­um eine Möwe auf dem Schorn­stein geses­sen hat und nicht eine Tau­be. Der hl. Geist war bei dem Kon­kla­ve nicht anwe­send.

  13. Kar­di­nal Bur­ke redet jetzt muti­ger als noch vor einem Jahr. Vor einem Jahr hät­te er sich um Kopf und Kra­gen gere­det. Jetzt sind ihm ohne­hin schon die Fel­le fort­ge­schwom­men. Nun kann er also unge­hemmt spre­chen.
    Wir haben uns dar­an gewöhnt, dass Päp­ste häre­ti­sche Din­ge tun — sie sind der Mei­nung, dass „die Geschich­te“ Lehr­mei­ste­rin der Kir­che sei und alle Men­schen von Geburt an Erlö­ste Anwär­ter auf den Him­mel sei­en (J23), sie beten öffent­lich den Men­schen an und zer­stö­ren die Lit­ur­gie (P6), sie küs­sen den Koran und behaup­ten, man kön­ne auch in der anti­christ­li­chen reli­gi­on das Heil erlan­gen (JP2) und sie leug­nen das Süh­ne­op­fer Chri­sti und damit ver­bun­den das Hl. Mess­pfer (in meh­re­ren Dog­men genau­so aber dar­ge­legt) und damit wie­der­um ver­bun­den die gro­ße Heils­rol­le Mari­ens, die in immer­hin vier Dog­men dar­ge­legt und aus­ge­fal­tet wur­de (B16).
    Der eher papst- als glau­bens­treue Gläu­bi­ge hat ein­fach viel zu spät geschal­tet, dass all die­se Her­ren auf­grund ihrer theo­lo­gisch längst erfolg­ten Tren­nung von der Kir­che nicht Papst sein konnten/können.

    Aber das, was Kar­di­nal Bur­ke hier vor­trägt, ist im Grun­de der hel­le Wahnsinn…und es ist wahr, was er sagt.
    Wie aber kann er dann der Mei­nung sein, er müs­se sich von die­sen Aposta­ten irgend­wo hin­schicken las­sen?
    Ich ver­ste­he sei­ne Logik nicht.

    • Es ist mir neu, dass Papst Bene­dikt XVI das Süh­ne­op­fer Chri­sti und das damit ver­bun­de­ne Mess­op­fer geleug­net hat. Ich weiß, dass dies Erz­bi­schof Zollitsch getan hat, aber nicht Bene­dikt XVI. Kön­nen Sie die­se Aus­sa­ge mit einer Quel­le bele­gen?
      Dafür im Vor­aus herz­li­chen Dank.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Er hat das in der „Ein­füh­rung ins Chri­sten­tum“ als eine Art „Auf­rech­ne­rei“ bezeich­net, sich gegen Anselm v. Can­ter­bu­ry gewandt (und des­sen Schrift „Cur Deus homo?“, die er als „über­holt“ dar­stellt). Wei­ter distan­zier­te er sich von „Süh­ne­op­fer­theo­rien des 16. Jh“, womit nur die Kano­nes des Trident­ni­n­ums zum Mess­op­fer gemeint sein kön­nen, denn ande­res spiel­te danach in der Kir­che kei­ne Rol­le mehr). Sie fin­den das im Haupt­teil II, 1. Kap. IV, 3. „Wege der Chri­sto­lo­gie“. Da ich das gera­de in den letz­ten zwei Wochen hier aus­führ­lich dis­ku­tiert habe und auch aus­führ­lich zitiert, mag ich es jetzt nicht mehr wie­der­ho­len.

        Ratz­in­ger bricht jeden­falls das Opfer Chri­sti auf „die vol­le Mensch­wer­dung des Men­schen durch die Mensch­wer­dung Got­tes“ her­un­ter. das ist ein­deu­tig der bekann­te moder­ni­sti­sche anthro­po­zen­tri­sche Ansatz. Er klam­mert daher auch fol­ge­rich­tig die Rol­le der Got­tes­mut­ter aus und behaup­tet, sie gehö­re nicht in die Leh­re von der Got­tes­sohn­schaft Jesu, was gera­de­zu absurd ist, zumal ja das Cre­do aus­drück­lich die­se Ver­bin­dung der Got­tes­mut­ter­schaft mit der Got­tes­sohn­schaft bekennt (Haupt­teil II, 2. Kap.1 „Emp­fan­gen vom Hl. Geist, gebo­ren aus Maria der Jung­frau“).

        Mit der Ver­wäs­se­rung und Absa­ge an die Süh­ne­theo­lo­gie und die aus­drück­li­che Absa­ge an die Ver­mäh­lung Got­tes mit dem Men­schen als Vor­aus­set­zung für die Erlö­sung hat Ratz­in­ger die bei­den Haupt­säu­len des christ­li­chen Glau­bens ein­ge­ris­sen (sie wer­den so bei Anselm aller­dings sogar sorg­sam dis­ku­tiert und gefe­stigt — Ratz­in­ger reißt sie also ein). Das, was er als Auf­rech­ne­rei dar­stellt, war bis­lang Zei­chen der Ver­läss­lich­keit; Gerech­tig­keit und Hei­lig­keit Got­tes. Die Leug­nung der Heils­rol­le Mari­ens aus rei­ner Gna­de führt dazu, dass Ratz­in­ger den alten Gedan­ken der Ver­gött­li­chung des Men­schen, also der „restau­ra­tio“ der mensch­li­chen Wür­de aus­ge­tauscht hat gegen die rein welt­imma­nen­te „Mensch­wer­dung des Men­schen“.

        Das alles wur­de nicht sofort deut­lich, weil Ratz­in­ger ein tra­di­tio­nel­les „Out­fit“ hat, sehr stil­voll und hoch­in­tel­li­gent ist und wir alle uns gern von Äußer­lich­kei­ten blen­den las­sen und dann die schlimm­sten Din­ge, obwohl sie offen zuta­ge lie­gen, ein­fach nicht sehen kön­nen oder wol­len. Mir ging es genau­so! Aber mir sind die Augen auf­ge­gan­gen, als ich sorg­sa­mer las…

        Ratz­in­ger wur­de schon als Bischof mehr­fach auf die­se häre­ti­schen Leh­ren von theo­lo­gi­scher und aka­de­mi­scher Sei­te ange­spro­chen, auch schrift­lich gemahnt. Er stell­te sich dumm und behaup­te­te damals, das habe er ja so nicht gemeint. In ähn­li­cher Wei­se hat er sich auch schon mit sei­ner Habil­schrift, deren einer Teil aus ähn­li­chen Grün­den von einem der Kor­rek­to­ren ver­wor­fen wur­de, durch­ge­mo­gelt.
        Aber wie er es dann gemeint habe, konn­te er nicht dar­le­gen. Statt­des­sen leg­te er die­sen Brand­satz von Schrift unkor­ri­giert sogar 2005 nach sei­ner Papst­wahl noch ein­mal auf…

    • @zeitschnur
      Mit Ihren Vor­wür­fen gegen Ratz­in­gers „Ein­füh­rung in das Chri­sten­tum“ sind Sie im Recht. Nur wer (aus wel­chen Grün­den auch immer) die Augen ver­schließt kann leug­nen, dass er in die­sem Werk u.a. die von Ihnen genann­ten Häre­si­en ver­tre­ten hat.
      Ich sehe mich aller­dings außer­stan­de, Ihre Ein­schät­zung sei­ner Habi­li­ta­ti­ons­schrift über den hl. Bona­ven­tu­ra zu tei­len. Dass der Zweit­gut­ach­ter Micha­el Schmaus den ersten Teil der Arbeit abge­lehnt hat, ist für sich genom­men kein Argu­ment für man­geln­de Ortho­do­xie Ratz­in­gers bzw. sei­ner Arbeit. Ver­mut­lich nie­mand außer Ratz­in­ger selbst weiß, was in Schmaus‘ Gut­ach­ten stand, daher hal­te ich es für nutz­los, über die Grün­de von des­sen ableh­nen­der Hal­tung zu spe­ku­lie­ren (ganz abge­se­hen davon, dass Schmaus in den 1930er Jah­ren sel­ber kurz vor der Indi­zie­rung stand, weil er als zu libe­ral ange­se­hen wur­de).
      Wenn aber das Gut­ach­ter­ar­gu­ment unzu­läs­sig ist, bleibt nur eine Kri­tik, die sich auf den kon­kre­ten Inhalt des Wer­kes stützt. Der Groß­teil der ca. 600 Sei­ten umfas­sen­den Arbeit ver­steht sich als Inter­pre­ta­ti­on ma. Tex­te (v.a. Bona­ven­tu­ra, aber auch Hugo v. St. Vik­tor, Tho­mas v. Aquin et al.). Selbst wenn nun Ratz­in­ger die­se ma. Tex­te fehl­in­ter­pre­tiert haben soll­te (was im Ein­zel­nen nach­zu­wei­sen wäre!), wäre das noch kein Beweis für eine häre­ti­sche Gesin­nung sei­ner­seits, son­dern „ledig­lich“ für wis­sen­schaft­li­che Feh­ler, die ihm unter­lau­fen sind (sol­che Feh­ler pas­sie­ren lau­fend in der Scho­la­stik­for­schung). Natür­lich kann man behaup­ten, er habe absicht­lich fehl­in­ter­pre­tiert, um sei­ne moder­ni­sti­schen Anlie­gen vor­an­zu­trei­ben. Aber solan­ge er nicht sei­ne Inter­pre­ta­ti­on, wenn sie denn falsch sein bzw. Bona­ven­tu­ra zum Häre­ti­ker stem­peln soll­te, als mit sei­ner eige­nen theo­lo­gi­schen Mei­nung über­ein­stim­mend bezeich­net (sei es in sei­ner Habil. selbst o. in einem ande­ren Werk o. z.B. münd­lich), ist es schwie­rig, Ratz­in­ger als Häre­ti­ker zu über­füh­ren.

      Ich habe Ratz­in­gers Habil. noch nicht syste­ma­tisch durch­ge­ar­bei­tet, jedoch ein­zel­ne Kapi­tel etwas näher stu­diert. Dabei sind mir kei­ne Inter­pre­ta­tio­nen auf­ge­fal­len, die den ma. Tex­ten Gewalt antun (man­ches ist natür­lich immer dis­ku­ta­bel!). Auch die Ein­füh­rung (§1) ist, soweit ich das beur­tei­len kann, in kei­nem Punkt häre­tisch.

      Mein vor­läu­fi­ges Fazit: Mit Ratz­in­gers Habil. kann nicht oder zumin­dest äußerst schwer­lich gegen sei­ne Ortho­do­xie argu­men­tiert wer­den. Aus sei­nen syste­ma­ti­schen Schrif­ten geht dage­gen ganz klar her­vor, wes theo­lo­gi­schen Gei­stes Kind er ist!

      • Mei­ne Bemer­kung basiert auf Aus­sa­gen einer Per­son, die bei ratz­in­ger spä­ter stu­diert hat, was natür­lich — da haben Sie recht — schwer in einer Argu­men­ta­ti­on stand­hal­ten kann.
        Ich habe die Lebens­er­in­ne­run­gen Ratz­in­gers gera­de bei mei­nen Eltern, kann sie lei­der nicht zitie­ren, erset­ze das not­dürf­tig durch Wiki­pe­dia:

        „So hät­te sich Schmaus zum einen an der in der Arbeit geäu­ßer­ten Kri­tik an sei­nen Posi­tio­nen in der Medi­ävi­stik gesto­ßen, außer­dem an der Tat­sa­che, dass Ratz­in­ger die Arbeit unter der Betreu­ung Söhn­gens schrieb und sich nicht an ihn, Schmaus, als Medi­ävi­sten der Fakul­tät gewandt hat­te. Ein wei­te­rer Haupt­grund für die Ableh­nung sei laut Ratz­in­ger das Haupt­er­geb­nis der ersten Abschnit­te gewe­sen – das von ihm gefun­de­ne und in der Arbeit behaup­te­te akt­be­zo­ge­ne Ver­ständ­nis von Offen­ba­rung bei Bona­ven­tu­ra, das ein ver­ste­hen­des Sub­jekt als not­wen­di­gen Bestand­teil der Offen­ba­rung vor­aus­setzt. Schmaus habe die­ses Ergeb­nis für eine Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on von Bona­ven­turas Schrif­ten gehal­ten und dar­über hin­aus für „einen gefähr­li­chen Moder­nis­mus, der auf die Sub­jek­ti­vie­rung des Offen­ba­rungs­be­grif­fes hin­aus­lau­fen müs­se“ — (http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Offenbarungsverst%C3%A4ndnis_und_die_Geschichtstheologie_Bonaventuras#cite_note‑7)

        In dem Arti­kel steht, dass die Anmer­kun­gen von Schmaus nach wie vor unter Ver­schluss sei­en. Ist also schwer, das wei­ter zu objek­ti­vie­ren.

        Aber zumin­dest ist ersicht­lich, dass auch in die­ser Habil ein gewis­ses Poten­zi­al stecken könn­te (ich bin mal vor­sich­tig), das in die­sel­be Rich­tung geht wie das, was man auch in Ratz­in­gers syste­ma­ti­schen Wer­ken erken­nen kann.

    • Äh..ja? Und wovon spre­chen Sie nun ganz kon­kret? Sie erge­hen sich in Andeu­tun­gen, ganz im „deut­schen Rau­nen“ behei­ma­tet — ich ver­ste­he Sie nicht…

      Ver­zei­hung, aber ich bin so undeutsch und unpo­et­sich, wenn es um eher Phi­lo­so­phi­sches geht, und brau­che immer noch kon­kre­te Bezü­ge, kla­re Aus­sa­gen, Ross, Rei­ter und Quel­len.

      Sei­en Sie also so gut, wenn Sie es inter­es­siert, und kon­kre­ti­sie­ren Sie Ihre Kri­tik doch soweit, dass auch ich als Kri­ti­sier­te weiß, was genau Sie über­haupt kri­ti­sie­ren wol­len…

    • Da haben wir’s: Ratz­in­ger ein Sub­jek­ti­vist und damit MODERNIST rein­sten Was­sers. Quot erat demon­stran­dum! Ein Papa hae­re­ti­cus.

    • // Wenn Sie das Rad der Papst – und Kir­chen­ge­schich­te zurück­dre­hen ,
      wer­den Sie immer wie­der in der schein­bar intak­ten „alten“ Kir­che Blas­phe­mi­en und Häre­si­en in der höch­sten Eta­ge fin­den //

      Wer­ter @rampolla,
      Ist das nicht rein­ster Rela­ti­vis­mus, der fähig ist, jedes Nach­den­ken und kri­ti­sche Ansin­nen tot­zu­schla­gen?

  14. Man kann S.E.Kardinal Bur­ke für sei­ne kla­ren, muti­gen Wor­te nur dan­ken. Allein, wo bleibt der offe­ne Wider­stand der „Kon­ser­va­ti­ven“ gegen Ber­go­glio und sei­ne Gesin­nungs­ge­nos­sen?? Die­ser fal­sche Gehor­sam, er ist die Wur­zel des Übels. Die­sem völ­lig unfä­hi­gen, der Häre­sie höchst ver­däch­ti­gen Bischof von Rom muß man die Stirn bie­ten. Sei­ne Hel­fes­hel­fer Kas­per und Con­sor­ten müs­sen offen und öffent­lich ange­grif­fen und ent­larvt wer­den, als die übel­sten Häre­ti­ker und Intri­gan­ten die sie schon immer waren. Wo ist die Cou­ra­ge bei die­sen noch halb­wegs recht­gläu­bi­gen Exzel­len­zen und Emi­nen­zen? Wann bil­den sie end­lich eine Alli­anz gegen die­sen Ber­go­glio, die­sem unfä­hig­sten aller Päp­ste seit Urzei­ten?

  15. Das muss rich­tig gestellt wer­den: Die Inkar­na­ti­on ist nicht die „Ver­mäh­lung Got­tes mit dem Men­schen.“
    Die zwei­te gött­li­che Per­son ist Mensch gewor­den, um uns zu erlö­sen von der Erb­schuld unse­rer Stamm­eltern. An allen Hand­lun­gen ist die Drei­fal­tig­keit betei­ligt, Mensch gewor­den ist die zwei­te gött­li­che Per­son durch das Wir­ken des Hei­li­gen Gei­stes Er ist gebo­ren wor­den von Maria, der Jung­frau. Zu sei­ner Gott­heit hat sie nichts bei­getra­gen, das ist onto­lo­gisch nicht mög­lich.

    Es ist in der katho­li­schen Kir­che noch nie im Zusam­men­hang mit der Inkar­na­ti­on von „Ver­mäh­lung“ gespro­chen wor­den. Kein Kind im Mut­ter­schoß ist mit sei­ner Mut­ter ver­mählt, das Sprach­bild ist absurd. Die unglaub­lich tie­fe Demut der zwei­ten gött­li­chen Per­son, ganz Mensch zu wer­den, sich in den Mut­ter­schoß einer Frau zu bege­ben und wie jeder Mensch eine vor­ge­burt­li­che Exi­stenz zu haben, bevor er auf die Welt kommt, wird zu unsin­ni­gen Spin­ne­rei­en total miss­braucht.

    Die­ses kran­ke Sprach­bild scheint sich jedoch in auto­no­men maria­ni­schen Split­ter­grup­pen ein­ge­ni­stet zu haben. Lei­der reicht es teil­wei­se bis in die deut­sche FSSPX. Min­de­stens eine Art Gefähr­ten­schaft Jesus — Maria wird behaup­tet, die den onto­lo­gi­schen Unter­schied, der unüber­brück­bar ist, bei­sei­te schiebt.

    Mit den Bischö­fen der FSSPX hat das nichts zu tun. Die­se pre­di­gen mit­un­ter so gut, dass auch ein Kar­di­nal Bur­ke zuhö­ren könn­te, und zwar mit Gewinn. Auch die wirk­lich guten Theo­lo­gen inner­halb der FSSPX, über die sie ver­fügt, dür­fen damit nicht in Zusam­men­hang gebracht wer­den.

    Noch­mal: „Die Ver­mäh­lung Got­tes mit dem Men­schen als Vor­aus­set­zung der Erlö­sung“ ist falsch. Sie ist ver­kehr­ter, als alles, was Prof. Ratz­in­ger jemals gelehrt hat.

    Die MENSCHWERDUNG der zwei­ten gött­li­chen Per­son der Drei­fal­tig­keit ist die Vor­aus­set­zung der Erlö­sung.

    Die katho­li­sche Kir­che wird auch als Braut Jesu Chri­sti bezeich­net. Hier­für steht der Apo­stel Pau­lus. Es ist zum Selbst­ver­ständ­nis der Kir­che gewor­den. Mit einer „Ver­mäh­lung“ mit dem Men­schen hat das nichts zu tun.

    Mit dem Bei­trag oben aller­dings auch nicht. Doch wenn Grund­be­grif­fe des Glau­bens so ent­stellt wer­den, soll­te reagiert wer­den.

    Dass sich in Pro­fes­sor Ratz­in­gers Wer­ken auch häre­sie­be­gün­sti­gen­de Aus­sa­gen fin­den, ist nicht zu leug­nen. Auch dass er sie nicht zurück­ge­nom­men hat. Aber damit allein ist sein theo­lo­gi­sches Werk nicht umschrie­ben. Er hat sich auch nicht „durch­ge­mo­gelt“ mit sei­ner „Habi­schrift“. Der erste Teil wur­de von einem Prü­fe“ nicht ange­nom­men. Er hat ihn weg­ge­las­sen und den zwei­ten Teil noch­mal ein­ge­reicht. Gegen die­sen Teil hat­te kei­ner sei­ner Prü­fer etwas ein­zu­wen­den. Er hat es selbst geschil­dert, gemo­gelt wur­de nicht.

    Josef Ratz­in­gers Wider­sprüch­lich­keit ist nicht zu bestrei­ten. Doch er hat neben häre­sie­be­gün­sti­gen­den Aus­sa­gen den Glau­ben auch groß­ar­tig ver­tei­digt. Was ihm den Hass der Pro­gres­si­sten ein­ge­bracht hat. Die­ser dif­fe­ren­zier­te Theo­lo­ge ist nur dif­fe­ren­ziert zu beur­tei­len.

    • Sehr geehr­te @Zeitlos,

      Für die­sen Ihren aus­führ­li­chen und beson­ders aus­ge­wo­ge­nen Kom­men­tar mei­nen höch­sten Respekt.
      Cha­peau!

      • ich schlie­ße mich Ihnen an,@Adrien Antoine…ich habe auch sehr viel von Ratz­in­ger gele­sen, bin zwar kei­ne Theo­lo­gin, mei­ne aber, dass es natür­lich ist, über den Glau­ben zu philosophieren.Wunderbar ist Ratz­in­gers Buch „Glau­be Wahrheit-Toleranz..“.ich habe ihn immer ‚wenn man so sagen kann, als ein die Tra­di­ti­on erhal­ten wol­len­den Theo­lo­gen gese­hen.
        Den­noch muss erlaubt sein, über unseren—nicht einfachen—-Glauben nachzudenken.…hier mei­ne ich bes. den Süh­ne­op­fer­ge­dan­ken.

      • Das Gan­ze hat nur wie­der mal einen zeit­lo­sen einen Haken:
        Ich hat­te nicht gesagt, dass „die Inkar­na­ti­on die Ver­mäh­lung Got­tes mit dem Men­schen“ sei. Viel­mehr hat­te ich gesagt, die Ver­mäh­lung Got­tes mit dem Men­schen sei Vor­aus­set­zung für die Erlö­sung des Men­schen gewe­sen. Laut @ zeit­los war Maria also nicht Braut des Hl. Gei­stes. Na schön — das war aber bis ca. 1958 Leh­re der Kir­che, aber bitte…es wird ja oft ange­merkt, dass die Tra­di­tio­na­li­sten inzwi­schen selbst Moder­ni­sten sind.

        zeit­los begreift ein­fach nicht, dass man, wenn man die­se Vor­aus­set­zung streicht, auch den Rest der „tra­di­tio­nel­len“ Theo­lo­gie nicht auf­recht erhal­ten kann. Eben das woll­te ich anhand mei­ner Ratz­in­ger-Kri­tik ja zei­gen: das eine hängt am ande­ren. das ist auch der Grudn, war­um anhand chri­sto­lo­gi­scher Defi­ni­tio­nen sehr oft auch die Rol­le der Got­tes­mut­ter prä­zi­ser defi­niert wer­den muss­te.

        Ich habe auch nicht gesagt, dass der Mensch (Maria) etwas zur Gott­heit bei­getra­gen habe.
        Ich kann nicht ver­heh­len, dass ich schal­lend lachen muss­te, als ich das las! Wenn es nicht so däm­lich wäre und eigent­lich für sol­che Spe­renz­chen nicht die rech­te Stun­de ist, könn­te man die­se zeit­lo­sen „Beleh­run­gen“ als Kaba­rett auf­fas­sen.

        War­um muss ich mich eigent­lich stän­dig für die Pro­blem­aus­sa­gen kor­ri­gie­ren las­sen, die die Kor­rek­to­ren zuvor selbst kre­iert haben?

        Wis­sen Sie was, Adri­en, sei­en Sie doch so gut, und lesen Sie ein­fach mein Posting oben mal ganz genau, ein­fach der Red­lich­keit hal­ber.
        Und noch was — ich übe an Ratz­in­ger nicht aus Jux und Tol­le­rei Kri­tik, son­dern des­we­gen, weil er ent­schei­dend Anteil hat an den aktu­el­len Vor­gän­gen, vie­le sich aber — jeden­falls m.E. — Illu­sio­nen über ihn machen.

    • Hal­lo zeit­los

      es ist legi­tim, dass Sie sich aus­führ­lich zu The­men äußern wol­len, aber bit­te sei­en Sie doch so freund­lich und tun Sie das ganz für sich.

      Für mich ist die­ses agres­si­ve und wir­re Zeug, das Sie da oben im Bezug auf mei­ne Sät­ze zum besten geben, nicht satis­fak­ti­ons­fä­hig. Duell nur auf Augen­hö­he!

      • Die Zicken kei­fen wie­der. Sei­en Sie doch end­lich gnä­dig und gehen dort­hin, wo sie Ihrer Bestim­mung nach zu ste­hen haben. In der Küche, mit dem Rosen­kranz in der Hand.

  16. Und dass die deut­schen Bischö­fe — wie Marx behau­pe­tet — mehr­heit­lich den Abfall von der katho­li­schen Leh­re, wie ihn KAs­par pre­digt, unter­stüt­zen wun­dert nicht. Je mehr zah­len­de Katho­li­ken, umso­mehr Geld steht ihnen zur Ver­fü­gung. Letz­tes BVei­spiel ist eben nicht Tebartz van Elst son­dern barocke Prä­la­ten wie Marx selbst. Sein lebens­stil steht dem von TvE in nichts nach. TvE besaß wenig­stens n ciht dsen Oppor­tu­nis­mus von Marx, derr immer mit den Wöl­fen geheult hat. Anders wäre er auch nie Kard­einal und Vor­sit­zen­der DBK gewor­den.

    • Die­se besag­ten Bischö­fe haben alle­samt nur eine Auf­ga­be: Die kath. Kir­che zu unter­wan­dern, aus­zu­höh­len und auf eine Stu­fe mit allen ande­ren Reli­gio­nen zu stel­len.
      Ihre Namen kann man alle­samt auf der Rota­ri­er — Liste ein­se­hen (vgl. „Rota­rier­bi­schö­fe“).
      Übri­gens wird in unse­ren Lan­den kaum einer Bischof, der nicht auf die­ser Liste steht! Alle Chef­po­sten, ob in Kir­che und Welt, wer­den inzwi­schen durch die­se ein­fluss­rei­chen Clubs besetzt. (Ber­go­glio ist Ehren­mit­glied von Rota­ry Buo­nes Aires)!
      Damit lässt sich auch erklä­ren, dass ein Rota­ri­er-Marx einer Rota­ri­er-Käß­mann erlaubt, im Münch­ner Lieb­frau­en­dom wah­re Lobes­hym­nen über die Erfin­dung der Ver­hü­tungs- pil­le zu sin­gen!
      Erken­nungs­zei­chen in den Medi­en: Sie for­men immer­zu mit ihren Fin­ger­spit­zen, sprich, Dau­men und Zei­ge­fin­ger, eine Rau­te (vgl. A. Mer­kel!)!
      Natür­lich geht es dabei um viel Geld: Man hul­digt dem Zeit­geist, um kei­ne poten­ti­el­len Kir­chen­steu­er­zah­ler zu ver­lie­ren. Ob den Bischö­fen bewusst ist, dass sie dadurch ihre eige­ne See­le ver­kauft haben?

    • Die besag­ten Bischö­fe sind alle­samt Miglie­der bei Rota­ry- oder Lions-Club Inter­na­tio­nal und haben die Auf­ga­be, die kath. Kir­che zu unter­wan­dern, aus­zu­höh­len und schließ­lich mit allen Welt­re­li­gio­nen zusam­men­zu­füh­ren! (Ein­zu­se­hen unter „Rota­rier­bi­schö­fe“).
      Übri­gens wird in unse­ren Lan­den kaum noch einer Bischof, der nicht o.g. Clubs zuge­hö­rig ist. Damit lässt sich auch erklä­ren. dass ein Rota­ri­er-Marx eine Rota­ri­er-Käß­mann im Münch­ner Lieb­frau­en­dom wah­re Lobes­hym­nen auf die Erfin­dung der Ver­hü­tungs­pil­le sin­gen lässt: Zusam­men­halt ist ober­stes Gebot, ver­folgt man schließ­lich nur ein Ziel! Dabei geht es natür­lich nur um Anbe­tung des Mam­mon und so ist man gezwun­gen, poten­ti­el­le Kir­chen­steu­er­zah­ler mit allen Mit­teln bei Lau­ne zu hal­ten. Bei Ver­lust droht eine Kür­zung des fet­ten Monats­ge­hal­tes von mind. 10.000 Euro!
      Kein Wun­der, dass man den Glau­ben auf dem Altar des Zeit­gei­stes opfern muss; dass man dabei sei­ne See­le ver­kauft, scheint nie­man­den zu stö­ren!

      Inzwi­schen wer­den sämt­li­che Chef­po­sten in Kir­che und Welt nur durch oben genann­te Club-Mit­glie­der besetzt! In den Medi­en geben sie sich durch gehei­me Hand­zei­chen (vgl. „selt­sa­me Hand­zei­chen von Poli­ti­kern“) zu erken­nen. Ber­go­glio sand­te gleich nach sei­ner Wahl, bei Antritt auf der Bene­dik­ti­ons­log­gia durch eine Hand­be­we­gung ein unmiss­ver­ständ­li­ches Signal an sei­ne gehei­men „Freun­de“; damit hat er vom ersten Augen­blick an kund­ge­tan, wes­sen Hand­lan­ger er in Wirk­lich­keit ist! Kas­per, Marx, Fürst und Kon­sor­te ken­nen sich damit auch aller­be­stens aus!

      Bit­ten wir den Hl. Geist, dass er die­se Wöl­fe im Schafs­pelz über­führt. Die Anru­fung des Hl. Erz­engels Micha­el ist für unse­re Zeit uner­läss­lich!

  17. „Wenn die Leu­te die Leh­re der Kir­che in die­sen Ange­le­gen­hei­ten nicht akzep­tie­ren, dann den­ken sie nicht mit der Kir­che. Sie müs­sen sich dies­be­züg­lich selbst über­prü­fen und ihr Den­ken kor­ri­gie­ren oder die Kir­che ver­las­sen, falls sie [die Leh­re] nicht anneh­men kön­nen.“
    Sie wer­den die Kir­che nicht ver­las­sen denn nur in der Kir­che kön­nen sie ihre Zie­le errei­chen. Nur wenn sie in sei­nem Namen ihn selbst angrei­fen kön­nen sie das Myste­ri­um der hei­li­gen Kir­che zer­stö­ren. Das ist raf­fi­niert. Das Kreuz mit dem Kreuz angrei­fen.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  18. Ein sehr tap­fe­re Kar­di­nal.
    Und noch viel bes­ser: er ist durch die ver­gan­ge­ne Kämp­fe noch tüch­ti­ger gewor­den.
    Der Mal­te­ser­or­den hat übri­gens Stil und Qua­li­tät; das läßt sich lei­der von dem (im Ursprung eben­falls mili­tä­risch orga­ni­sier­ten) Jesui­ten­or­den nicht sagen.

  19. Ach, wenn es nur noch eini­ge Kar­di­nä­le vom For­mat Bur­kes gäbe. Das sind wah­re Kathol­ken! Die Kon­fu­sio­nen mit die­sem Papst sind sehr müh­sam. Ein­mal sagt er so, und das ande­re Mal wie­der das kom­plet­te Gegen­teil. In der heu­ti­gen säku­la­ri­sier­ten Welt bräuch­ten wir einen STARKEN Papst, wel­cher die Kir­che nach dem Evan­ge­li­um ver­tritt. Wenn Bene­dikt nur 10 Jah­re jün­ger wäre!

  20. Bewun­derns­wert, wie die­ser Kar­di­nal Bur­ke in Treue zum Glau­ben steht. Er wird- da bin ich mir sicher- nicht umsonst das blut­ro­te Kar­di­nal­s­ge­wand getra­gen haben, denn Ber­go­glio wird sich mit aller Barm­her­zig­keit an ihm rächen. Und eben­so an allen ande­ren, die es wag­ten, bei der Kir­chen­zer­stö­rungs­or­gie nicht mit­zu­ma­chen. Die näch­ste Syn­ode wird so besetzt sein, dass Ber­go­glio mit ihr alles durch­set­zen kann. Eine alte Volks­weis­heit bei uns sagt: „Sag mir, mit wem du umgehst und ich sage dir, wer du bist.“ Ber­go­glio geht mit dem der Lüge über­führ­ten Kas­par um und lobt ihn in den höch­sten Tönen. Das lässt erschüt­tern­de Ein­blicke hin­ter die Kulis­se des Barm­her­zig­keits­pre­di­gers aus Rom zu. Wir haben es mit einer Aus­ge­burt an Volks­ver­dum­mung zu tun. Aber der End­punkt ist noch nicht erreicht: Wenn der Herr nicht ein­greift, wird Ber­go­glio so wei­ter­ma­chen. Die Früch­te sei­nes Wir­kens sind schon jetzt: Unei­nig­keit, Streit, Spal­tung der Kir­che, Unbarm­her­zig­keit, Ver­fol­gung und unsäg­li­ches Leid für die­je­ni­gen, die nichts ande­res tun, als den Glau­ben der Kir­che zu leben. Was den Franz­i­ka­nern der Imma­cu­la­ta wider­fah­ren ist, erwar­tet jeden, der ihm im Wege steht. Kar­di­nal Bur­ke wird als leuch­ten­des Fanal in die Kir­chen­ge­schich­te ein­ge­hen.

  21. „Dass die Geschich­te Lehr­mei­ste­rin der Kir­che ist , lässt sich auf Schritt und Tritt nach-
    wei­sen . “
    Da ist was dran. Ohne die Kreu­zi­gung des Got­tes­soh­nes gäbe es kei­ne Kir­che.
    „2. Der Kon­zils­aus­gang des ersten Vati­ka­nums ist im
    Zusam­men­hang mit dem Ver­lust welt­li­cher Macht (kir­chen­staat ) zu sehen .“
    Und was gibt es dar­über zu meckern?
    „3. Was heisst Anbe­tung
    des Men­schen .“
    Sagen sie es uns.
    „4. Die Lit­ur­gie wur­de nicht zer­stört son­dern ver­än­dert . DIE Lit­ur­gie gibt es nicht ,
    son­dern es exi­stie­ren ver­schie­de­ne For­men als Ver­lauf histo­ri­scher Ent­wick­lung.“
    Nun weiß es auch ich das die Lit­ur­gie ver­än­dert wor­den ist und das auch noch histo­risch.
    Und wann wird sie das näch­ste mal histo­risch ver­än­dert? Die­se Zeit ist sehr schnell.
    „5. Die Mario­lo­gie
    hat auch bibli­sche Bezü­ge , über­nimmt aber auch Mate­ri­al aus anti­ken Reli­gio­nen . Das bibli­sche
    Mate­ri­al ist ehr karg . Die Rol­le der Maria als Heils­brin­ge­rin wurde/wird in der RKK unter­schied­lich
    stark betont und ist eher gefühls­mä­ßig als dog­matsch zu erfas­sen“
    Das Mate­ri­al aus anti­ken Reli­gio­nen wür­de ich ger­ne mal von ihnen erläu­tert bekom­men. Ich ahne es schon. Aber wehe der Erz­engel Gabri­el fehlt in der Anti­ke. Was für ein Gefühl bewegt sie eigent­lich gegen­über der Got­tes­mut­ter? Es scheint mir sehr tech­no­kra­tisch.
    „6. Dass J23 als Frei­mau­rer
    bezeich­net wird geht in die alt­be­kann­te Rich­tung der Ver­schwö­rungs­theo­rie .(vgl. auch die
    Mei­nung , der „frei­mau­rer“ Kard. Vil­lot sei an der „Ermor­dung“ JP1 betei­ligt .“
    Auf jedem Fall gibt es eine Ver­schwö­rung gegen Jesus Chri­stus anson­sten wäre ich von mei­nem Gott sehr ent­täuscht.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  22. Okay, dan­ke — jetzt weiß ich eher, was Sie mei­nen:

    1. Nicht die Geschich­te, son­dern der Hei­li­ge Geist ist der Leh­rer der Kir­che.
    2. Was ist denn das „gegen­läu­fi­ge Bibel­wort“ (bit­te nen­nen Sie die Stel­le)?
    3. War­um soll­te der Aus­gang des Vat. I zwin­gend mit dem Ver­lust welt­li­cher Macht zu sehen sein, bzw. anders gefragt: war­um „nur“ damit? das ist auch nichts wei­ter als eine lee­re Behaup­tung.
    4. Die Lit­ur­gie ist sehr wohl zer­stört wor­den, wenn Sie ihre „neue“ Form und v.a. die Ergeb­nis­se sehen. Immer­hin war die bis­he­ri­ge Form 500 Jah­re ina­takt — jetzt haben Sie land­auf land­ab Cha­os.
    5. Die Mario­lo­gie über­nimmt kein Mate­ri­al aus anti­ken Reli­gio­nen — andern­falls müss­ten Sie auch die Got­tes­sohn­schaft Jesu als Mate­ri­al aus den­sel­ben betrach­ten und nicht nur das — das gan­ze Chri­sten­tum wür­de sich als Puz­zle aus anti­ken Reli­gio­nen zusam­men­set­zen las­sen. Es gibt kein Ele­ment daru­in, dass sich nicht in anti­ken Reli­gio­nen fän­de!
    6. Es gibt, um das mal auf die Füße zu stel­len, 4 Mari­en­dog­men — von „gefühls­mä­ßig“ kann da also kei­ne Rede sein…auch wenn es so etwas wie Mari­en­schwär­me­rei gibt.
    7. Dass J23 frei­mau­re­risch war, dafür gibt es aller­hand Bele­ge — das hat also mit „Ver­schwö­rungs­theo­rien“ nichts zu tun. Außer­dem spre­chen Wort­wahl und bestimm­te Hand­lun­gen dafür.
    8. Gera­de Paul VI. hat aus­drück­lich und aus­führ­lich in sei­ner Wort­wahl den Menschen/bzw. Menschheitsfamlie/Menschheit an die alte Stel­le Chri­sti gesetzt.

  23. Das „Phi­lo­so­phie­ren“ über den Glau­ben birgt Gefah­ren und kann auf unheil­vol­le Abwe­ge füh­ren. In der Hei­li­gen Schrift warnt Gott vor dem Hin­zu­phan­ta­sie­ren zur gött­li­chen Offen­ba­rung. Statt das Wort Got­tes aus­zu­le­gen, wer­den aller­lei Spe­ku­la­tio­nen in es hin­ein­ge­legt und dar­aus dann Glau­bens­in­hal­te und sogar ‑grund­la­gen gemacht. — Was nützt es, Maria zur Mut­ter der Kir­che erklärt zu haben? Zuvor schon hat­te man die Kir­che zur Mut­ter der Gläu­bi­gen erklärt. Wel­che Basis hat das eine wie­der­um das ande­re in der Offen­ba­rung? Ist dann also Maria –sit venia ver­bo!– Groß­mutter der Gläu­bi­gen? Es klingt sehr fromm, dass Maria Braut des Hei­li­gen Gei­stes sei. Aber wur­de sie von den Theo­lo­gen nicht auch Spon­sa Ver­bi, Braut des Wor­tes, also Chri­sti, genannt? Ja, was jetzt? Ich erspa­re es mir und Ihnen, die para­do­xen Ver­wandt­schafts­be­zie­hun­gen auf­zu­zei­gen, zu denen sol­che Spe­ku­la­tio­nen füh­ren. Wem und wozu nützt das? In Wirk­lich­keit führt es von der kla­ren Heils­bot­schaft weg.

    • Und am Ende lan­den Sie bei einer Art islamisierten/koranisierten „Heils­bot­schaft“ à la Luther.
      Die „Ver­wandt­schafts­be­zie­hun­gen“ sind Meta­phern und gin­gen aus der Prä­zi­sie­rung der Tri­ni­täts­theo­lo­gie her­vor. Da die Tri­ni­tät „Drei in Einem“ ist, sind die­se Rela­tio­nen alle erhel­lend und auch in ihrer Mehr­di­men­sio­na­li­tät wahr. Es gehört aller­dings etwas Tie­fe dazu, das zu erfas­sen. Mit einer „bibli­schen“ Hau­ruck­theo­lo­gie (also einer isla­mi­sier­ten Metho­de, das „Hei­li­ge Buch“ zu ver­ste­hen) kommt man da kaum bei.
      Sie wol­len sich das spa­ren, was die Kir­che 2000 Jah­re lang aus­ge­foch­ten hat? Denn auch die Tri­ni­täts­leh­re der katho­li­schen Kir­che geht nicht unmit­tel­bar aus der Schrift her­vor, son­dern aus not­wen­di­gen Schluss­ver­fah­ren, ohne die die Kir­che aber schon nicht mehr wäre — und zwar bereits im 4.Jh.

      Ihre Ein­wän­de berück­sich­ti­gen in kei­ner Wei­se die Bri­sanz des The­mas von Anfang an.
      Das Ergeb­nis die­ser Vul­ga­ri­sie­rung des Glau­bens, der Sie das Wort reden, ist nicht nur der Glau­bens­ab­fall, der durch die Refor­ma­ti­on schon längst voll­zo­gen wur­de, son­dern zugleich auch ein Abfall von der rech­ten Tri­ni­täts­theo­lo­gie, den man bei den Pro­te­stan­ten ja — trotz ober­fläch­li­cher Über­ein­stim­mung — sehr schön nach­zeich­nen kann:
      Die wis­sen näm­lich gar nicht kon­kret, was sie eigent­lich glau­ben!
      Übrig bleibt der „eine Gott“, der dann syn­onym mit Chri­stus benannt wird, und wenns heiß kommt, fällt ihnen dann irgend­wann dann ein, dass man ja den Hl. Geist irgend­wie immer ver­nach­läs­sigt habe und fängt an, Hal­le­lu­ja zu brül­len, in Zuckun­gen zu ver­fal­len und her­um­zu­lal­len.
      Sie sehen das End­pro­dukt Ihres Ein­wan­des doch über­all vor­lie­gen.

      Sie selbst haben so oft gegen die bevor­ste­hen­de „Eine-Welt-Reli­gi­on“ pole­mi­siert. Aber ehr­lich, @ Leo Lämm­lein, Sie haben sich theo­lo­gisch doch inzwi­schen selbst als vom katho­li­schen Glau­ben Abge­fal­le­ner längst dort­hin bewegt! Ihre Sät­ze oben hät­ten vor 100 Jah­ren genügt, um Sie zu exkom­mu­ni­zie­ren und von allen kirch­li­chen Ämtern oder Arbeits­plät­zen zu ent­fer­nen.

      Das Pro­blem unse­rer Bibli­zi­sten ist weit­hin, dass sie nie erfasst haben, dass die Tri­ni­täts­leh­re und Maria unlös­bar mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Das ist ein­fach das Ergeb­nis einer Betrach­tung der Dog­men­ent­wick­lung. Klam­mert man Maria aus (oder ver­drängt man sie), rutscht man auto­ma­tisch in einen ziem­lich vul­gä­ren Mono­the­is­mus ab, des­sen Ziel der Ver­lust Got­tes über­haupt ist.
      Und das, das muss ich nicht bewei­sen — es liegt über­all offen zuta­ge.

      Von all die­sen Mari­en­fein­den hier habe ich noch nie ein Wort über eine evtl. gesit­li­che Bezie­hung zu Jesus gehört. Sie reden über den Sohn Got­tes wie über einen abstrak­ten Begriff.
      Womit wir wie­der am Anfang Ihrer Aus­sa­ge wären: wer phi­lo­so­phiert?
      Sie etwa nicht?
      O doch — gera­de Sie phi­lo­so­phie­ren unab­läs­sig, die Fra­ge ist nicht ob, son­dern wie…

  24. @ ram­pol­la

    1. Wenn etwas über­le­bens­not­wen­dig war — war­um soll­te es dann heu­te, wo sich die Lage ver­schärft hat, nicht mehr sein?
    (Eine Bibel­stel­le zu 2.) haben Sie immer noch nicht gelie­fert…

    Schar­fe Abgren­zun­gen waren nicht erst in Abgren­zung zum Pro­te­stan­tis­mus wich­tig — die fin­den Sie bereits im NT, hart auch im 4. Jh etc.
    Das alles ist aber nicht metho­disch des­we­gen wich­tig, weil es hsi­to­risch so ist, son­dern weil es logisch nicht anders geht. Ihr Argu­ment ist also hoch­gra­dig tau­to­lo­gisch: Nicht alles, was sich hsi­to­risch äußert, kann des­halb nur „histo­ri­sie­rend“ betrach­tet wer­den!

    2. Was soll die Fra­ge nach Döl­lin­ger? Wenn jemand einer prä­zi­se for­mu­lier­ten Leh­re nicht fol­gen will, die aber auch zuvor so prä­zi­se for­mu­liert wor­den war, z.B. von Ligu­o­ri, des­sen sämt­li­che Wer­ke (!) bereits 1803 durch Pius VII. appro­biert wor­den sind — inklu­si­ve also der vehe­ment von ihm ver­tre­te­nen Unfehl­bar­keit des Pap­stes (übri­gens auch der noch kom­men­den Mari­en­dog­men), dann sind das kei­ne „Neue­refin­dun­gen“ der Kir­che, son­dern Fest­schrei­bun­gen des­sen, was schon zuvor all­ge­mein und über­all geglaubt wur­de.

    3. Wenn Paul VI. die Ehre Got­tes gleich­setzt und förm­lich ver­bal platt­macht durch die Ehre des Men­schen, dann ist das mehr als „ver­rucht“:

    „Ehre sei Gott! Und Ehre den Men­schen, die die­ses gro­ße Raum­fahrt­un­ter­neh­men bewerk­stel­ligt haben! Ehre den Ver­ant­wort­li­chen, den Wis­sen­schaft­lern, den Erdenkern, den Orga­ni­sa­to­ren, den Arbei­tern! Ehre allen, die die­sen so küh­nen Flug ermög­licht haben! Ehre allen, die in irgend­ei­ner Wei­se damit zu tun haben! Ehre allen, die vor ihren wun­der­ba­ren Appa­ra­ten sit­zend das Unter­neh­men lei­ten, und allen, die der Welt das Werk und die Stun­de bekannt geben, die die wis­sen­de und muti­ge Herr­schaft des Men­schen auf die himm­li­schen Tie­fen aus­dehnt.“ (Paul VI., 20. Juli 1969)

    4. Woher wis­sen denn Sie, wel­ches „Jahr­hun­dert“ mein Angel­punkt ist? Sie über­tra­gen Ihr histo­ri­sie­ren­des Den­ken auf mich. Das ist falsch: ich lei­te mei­ne Über­zeu­gun­gen auf­grund einer bestimm­ten Auf­fas­sung von Wahr­heit her — und die IST Chri­stus, der der­sel­be ist, war und sein wird, wie die Schrift sagt! ich leh­ne daher eine Histo­ri­sie­rung ab und bestehe auf der logi­schen Her­lei­tung.

    5. Ihr Satz ist nicht klar.

    6. Ich gebe Ihnen dar­in recht, dass es eine ech­te Tra­di­tio­na­li­sten­macke ist, die ich selbst auch für fast para­no­id hal­te, hin­ter allem „Frei­mau­rer“, Able­ger der „Frei­mau­rer“ und vor allem „Juden“ zu ver­mu­ten. Was aber nicht heißt, dass die­sel­ben nicht tat­säch­lich ver­su­chen, Ein­fluss zu neh­men! Bei J23 aber liegt vor, dass die Frei­mau­rer selbst ihn auf ihre Fah­nen gehef­tet haben und von sich aus berich­tet haben, dass er einer der Ihren sei. Ich habe eini­ge sei­ner Reden und Schrif­ten ana­ly­siert und fin­de, dass sie rein huma­ni­stisch auf­ge­baut sind. Das wür­de hier aber den Raum spren­gen.

    7. Den Per­so­nen­kult um Leben­de bzw. Tote, die nicht schon lan­ge kano­ni­siert sind, der kei­ner­lei Kri­tik mehr zulässt, leh­ne ich auch ab.

  25. @rampolla
    Was ist denn nun mit ihrer anti­ken Mari­en­ver­eh­rung und dem Erz­engel Gabri­el? Ihr theo­lo­gi­sches Geho­pel­le strei­chelt sanft das Frei­mau­rer­tum und macht einen gro­ßen Bogen um das Zen­trum des Glau­bens. Jesus Chri­stus — Sohn Got­tes. Wenn ich mich ihr Zeug durch­le­se dann waren die pro­te­stan­ti­schen Bil­der­stür­mer die die Mut­ter Got­tes auf die Stra­ße geschmis­sen haben der Jung­brun­nen für die wei­te­re Ent­wick­lung der hei­li­gen Kir­che. Gehts noch?
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  26. Wer­ter @rampolla,
    Ihr betrüb­li­cher Kom­men­tar ist durch­tränkt von einer histo­ri­schen, poli­tisch-stra­te­gi­schen Sicht­wei­se, die sub spe­cie aeter­ni­ta­tis kei­nen hoff­nungs­vol­len Gedan­ken des Eifers für die Ver­tei­di­gung der ewig gül­ti­gen gött­li­chen Geset­ze zeigt. Kard. Bur­ke ist des­halb hier so „in“ weil er einer der weni­gen ist, der den Deka­log und die Leh­re Jesu Chri­sti (der uns eine weit­aus schär­fe­re Aus­le­gung des 6. Gebo­tes für die „Jeru­sa­le­mer Urge­mein­de“ hin­ter­las­sen hat) – was soll denn die­se Invek­ti­ve bezgl. Per­so­nen­kult um Kard. Bur­ke et al. bedeu­ten?

    „… aus der Leh­re der Geschich­te“
    Als Chri­sten soll­ten wir die Geschich­te nicht über­be­wer­ten und schon gar nicht die Leh­re Jesu Chri­sti durch die „Leh­re der Geschich­te“ erset­zen. Das näm­lich wäre Men­schen­werk! Und die­sem Men­schen­werk als Leit­fa­den zu fol­gen heißt die­ses Mach­werk anzu­be­ten. Jedes Han­deln in der Zeit ist äußer­lich der Geschich­te unter­wor­fen. Die Gebo­te Got­tes sind über­zeit­lich – ewig, immer, ohne Zeit. Wer sie und die Leh­re Jesu Chri­sti um Chri­sti wil­len befolgt, macht sich erst der Über­zeit­lich­keit fähig um zu Gott zu gelan­gen („Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben. Nie­mand kommt zum Vater außer durch mich“). Die Kir­che tat gut dar­an, SEINE Leh­re zu ver­tei­di­gen und klar zu defi­nie­ren was Sache ist, was schon immer dazu­ge­hör­te und was nicht (kyria­kon = das zum Herrn Gehö­ri­ge). Wer aber die Real­prä­senz Jesu Chri­sti im hl. Mess­op­fer leugnet/abspricht, kann kei­nen Anteil an IHN haben. Wer Gott und sei­ne Gebo­te nicht zum Zen­trum sei­ner Hand­lun­gen macht, wer Gott nicht durch Jesus Chri­stus im hl. Geist anbe­tet, der betet Men­schen­werk an, das Par­la­ment, die Geschichts­wis­sen­schaf­ten, den Musik­ver­ein….

    „Immer­hin ist der Mensch als Got­tes Eben­bild erschaf­fen“ … ja, aber Gott gleich war nur einer: JESUS Chri­stus! Und es ist Auf­ga­be des Men­schen der Eben­bild­lich­keit Got­tes wür­dig zu sein / wer­den. Uns IHM allein zu unter­wer­fen mit unse­rem gan­zen Leben, mit gan­zer See­le und gan­zer Kraft (z.B. buch­stäb­lich auf Knien), denn es soll­te gel­ten: „Dein Wil­le gesche­he“ — „Respekt“ also wem gegen­über??

    „Vil­lot (angeb­li­cher Frei­mau­rer) wird der „Mord“ letzt­end­lich durch Des Pap­stes Nich­te , einer Ärz­tin klar bestrit­ten“
    Vil­lot war Frei­mau­rer seit 6.8.1966; sei­ne Matri­kel: 041/3, sein Mono­gramm: JEANNI. Kard. Vil­lot war Staats­se­kre­tär unter Paul VI, JP I und JP II.
    JP I starb an Ver­gif­tung. Drei unab­hän­gi­ge Aut­op­sien hat­ten die­ses Ergeb­nis bestä­tigt.
    Hier die Pecorel­li-Liste mit dem Vil­lot-Ein­trag sowie der Wid­mung zwei­er Frei­mau­rer der fran­zö­si­schen Groß­lo­ge an Kard. Vil­lot.
    http://www.marcovuyet.com/ALARMA%20LISTA%20PECORELLI.htm
    Fort­set­zung folgt

    • Fort­set­zung

      Nach den Wor­ten des Frei­mau­rers Car­los Vasquez Ran­gel haben sich Ron­cal­li und Mon­ti­ni am sel­ben Tag initi­ie­ren las­sen.
      „Secon­do quan­to scri­ve Lui­gi Vil­la nel suo libro ‘Anche Gio­van­ni XXIII beato?’ (Edit­ri­ce Civil­tà, Bre­scia 2000, pag. 56), Gio­van­ni XXIII fu ini­zia­to alla Mas­so­neria a Pari­gi e par­te­ci­pò alle Offi­ci­ne ad Istan­bul (a tal pro­po­si­to vie­ne cita­ta una dichiara­zio­ne fat­ta dal Gran Mae­stro del GOI Vir­gi­lio Gai­to fat­ta ad un giorna­li­sta). E poi il Capo del­la Gran Logia Occi­den­tal Mexi­ca­na, il Gran Com­men­d­a­to­re del Supre­mo Con­siglio Car­los Vasquez Ran­gel, affer­mò nel 1992: «Ange­lo Ron­cal­li e Gio­van­ni Mon­ti­ni furo­no ini­zia­ti, lo stes­so gior­no, agli augu­sti miste­ri del­la fra­tel­l­an­za, per­ciò non è stra­no che mol­te cose che sono sta­te rea­liz­za­te nel Secon­do Con­ci­lio Vati­ca­no, da Gio­van­ni XXIII, sia­no bas­a­te su princìpi e postu­la­ti mas­so­ni­ci» (Lui­gi Vil­la, Anche Gio­van­ni XXIII beato?, pag. 56; cita­to in Fer­ruc­cio Pino­t­ti, Fra­tel­li d’Italia, pag. 638).”

      „Für Mythen­stricke­rei gilt das Glei­che ! Über­all kom­men die Frei­mau­rer ange­hop­pelt“
      Für den Fall, dass Sie noch nie etwas von der Pecorel­li-Liste gehört haben soll­ten, die der Jour­na­list im Sep­tem­ber 1978 im Cor­rie­re del­la sera“ ver­öf­fent­lich­te (http://de.wikipedia.org/wiki/Carmine_Pecorelli) oder von den Anwei­sun­gen der Car­bo­na­ri-Loge „Alta ven­dita“, die nichts weni­ger als die Zer­stö­rung des Chri­sten­tums sich zum Ziel gesetzt hat (http://www.kathpedia.com/index.php?title=Die_st%C3%A4ndige_Anweisung_der_Alta_Vendita), dann soll­ten Sie doch fol­gen­des zur Kennt­nis neh­men:
      1. Es gab Frei­mau­rer­lo­gen und es gibt sie noch.
      2. Wie schon die Pecorel­li-Liste zeig­te sind die Mit­glie­der der Logen kei­nes­wegs unbe­deu­ten­de Per­sön­lich­kei­ten, die mit ihrem Ein­fluss auf Gesell­schaft, Kir­che, Poli­tik etc. wir­ken kön­nen.

  27. @rampolla
    „shu­ca Ich bin kein Bil­der­stür­mer “
    Hat­te ich auch nicht behaup­tet.
    „mei­ner Mei­nung nach soll­te man aber das Chri­sten­tum nicht
    aus dem Zusam­men­hang älte­rer Reli­gio­nen her­aus­lö­se“
    Wel­che älte­re Reli­gio­nen fal­len ihnen da spo­ra­disch ein?
    „Ich bin auch nicht frei­mau­re­risch ange­haucht , sehe aber die „Bru­der­schaft“ als ein not­wen­di­ges
    Phä­no­men der Auf­klä­rung , der wir , bei allen Schat­ten­sei­ten , erheb­li­chen gei­sti­gen und
    gesell­schaft­li­chen Fort­schritt ver­dan­ken .“
    Gesell­schaft­li­cher Fort­schritt? Sie mei­nen bestimmt das Ende des „fin­ste­ren Mit­tel­al­ters“ wo die Son­ne angeb­lich nur maxi­mal 1,5 h am Tag geschie­nen hat.
    Nun das ist ja nun nach 2 Welt­krie­gen und der Ent­wick­lung von Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen die inner­halb von Stun­den die gesam­te Welt­be­völ­ke­rung ver­nich­ten kön­nen wahr­lich ein gesell­schaft­li­cher Fort­schritt. Haben sie sich die­se Welt schon mal genau ange­schaut was da los ist ? Aber eine Fra­ge ist mir sehr wich­tig. Glau­ben sie das Jesus Chri­stus der Sohn Got­tes ist?
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  28. 1. Die Bibel­stel­le sagt nicht, dass die Kir­che auf welt­li­che Struk­tu­ren ver­zich­ten muss — das geht dar­aus nicht her­vor.
    Was sie sagt, ist ganz prä­zi­se dies: Es kann auf Erden kein voll­kom­me­nes Got­tes­reich geben, denn das ist das Himm­li­sche Jeru­sa­lem. Wir leben dar­auf zu — wie genau, in wel­chen For­men ist hier an die­ser Text­stel­le in kei­ne­ster Wei­se auch nur ent­fernt berührt! Dass aber der Auf­trag, die Leh­re zu bewah­ren und bis an die Enden der Erde zu tra­gen, nicht im luft­lee­ren und unor­ga­ni­sier­ten Raum gesche­hen kann, soll­te einem der gesun­de anthro­po­lo­gi­sche Men­schen­ver­stand sagen.
    (Damit will ich jedoch der Raff­gier ein­zel­ner Päp­ste oder Kle­ri­ker, oder auch Ordens­frau­en nicht das Wort reden — das ist aber kein Argu­ment gegen eine Insti­tu­tio­na­li­sie­rung)

    2.Das Unfehl­bar­keits­dog­ma hängt sicher mehr mit den tie­fen gei­sti­gen Erschüt­te­run­gen nach der franz. Revo­lu­ti­on zusam­men, aber auch mit der Ent­wick­lung der Mario­lo­gie. das kön­nen Sie sehr schön bei Theo­lo­gen wie Mathi­as Schee­ben nach­zeich­nen. Es ging dar­um, den Fels in der Bran­dung fest­zu­schrei­ben und sei­ne dog­ma­ti­sche Bezie­hung zur Mut­ter der Gläu­bi­gen, die „Über­win­de­rin aller Häre­si­en“ ist, zu defi­nie­ren. Bei Schee­ben ist das die Rela­ti­on zwi­schen Lehr­stuhl der Weis­heit (Papst) und „Sitz der Weis­heit“ (Maria).

    3. jaja kann kann — bloß dach­te man jahr­hun­der­te­lang nicht im Traum dar­an, dann den Men­schen zu ver­göt­zen und zu „ehren“, son­dern unter den Kunst­wer­ken stand „Soli Deo Glo­ria“ oder ähn­li­ches…

    4. Der Mess­ri­tus ist nicht pri­mär ein „Kunst­werk“, son­dern — so jeden­falls war die Über­zeu­gung der Kir­che bis vor eini­gen Jahr­zehn­ten — gött­li­chen Ursprungs. Und zwar auf­grund sei­nes objek­ti­ven Inhalts, des Mess­op­fers! da der Mensch hier aus­schließ­lich ein Beschenk­ter ist, der aber auf­ge­ru­fen ist, Anteil an die­sem Opfer zu erhal­ten, ist das kein Expe­ri­men­tier­schup­pen!
    Es gibt doch weiß Gott genü­gend ande­re Mög­lich­kei­ten, krea­tiv zu sein!!!

    • @Zeitschnur:
      Sor­ry, „Soli deo glo­ria“ hat der — schreck­li­cher­wei­se sog. „5. Evan­ge­list“ J.S. Bach bekannt­lich unter sei­ne Wer­ke geschrie­ben. Wei­ter oben haben Sie sel­ber durch­aus hell­sich­tig dar­ge­legt, wie der Pro­te­stan­tis­mus eine ein­zi­ge kora­ni­sche volun­ta­ri­sti­sche Ein­gott-Häre­sie ist, total anti­tri­ni­ta­risch. Und jetzt kom­men Sie uns mit „Soli deo glo­ria“. Es beweist ein­mal mehr, daß Sie gefäh­rich kryp­to­pro­te­stan­ti­sche Züge in Ihrer ver­que­ren Theo­lo­gie haben.

  29. Papst Bene­dikt XVI. ist und war nie ein „Häre­ti­ker“. Das zu sagen, ist eine Unter­stel­lung lie­be @zeitschnur und wer sonst immer.
    Die sog. Auf­rech­ne­rei ist ja doch nichts ande­res als zu sagen, daß der Herr sich geop­fert hat als Löse­geld für unse­re Sün­den. Papst Bene­dikt hat vie­les gerei­nigt was sich in Jahr­hun­der­ten mei­net­we­gen ange­sam­melt hat­te und den wah­ren Chri­stus ver­un­klar­te.

    So hat­te sein Besuch in Man­op­pel­lo, gegen vie­le Wider­stän­de, den Sinn, uns, der gesam­ten Chri­sten­heit, das wah­re Gesicht Gottes/Christi wie­der zugäng­lich zu machen. Und davon sprach er fort­wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats: vom Gesicht Got­tes in Jesus Chri­stus, denn unser Gott hat ein Gesicht- in der Tat. Die­ses Gesicht wovon so vie­le Maler des Mit­tel­al­ters, auch das Selbst­bild­nis Dürers geht dar­auf zurück, Zeug­nis ableg­ten, war im 16. Jh. aus wel­chen Grün­den auch immer aus Rom ver­schwun­den und nach Man­op­pel­lo gelangt- und dort der Welt­öf­fent­lich­keit im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt durch die Arbeit ins­be­son­de­re auch von Sr. Blan­di­na Schlö­mer, Prof. Hein­rich Pfeif­fer und dem Jour­na­li­sten Paul Bad­de wie­der zugäng­lich gemacht wor­den.

    Weil das Gesicht Chri­sti also aus Rom weg­ge­kom­men ist, trif­te­te die Kir­che immer wei­ter ins Dun­kel ab. Das ist Gott­sei­dank vor­bei. Aber das Gesicht des Herrn muß ver­kün­det und gesagt wer­den. Das mach­te Bene­dikt und DAS ist wah­re Theo­lo­gie.

    Man muß auf den Geist hören, nicht die Buch­sta­ben inter­pre­tie­ren. Den­ken mit dem Her­zen, nicht mit dem Kopf, wenns um gött­li­che Din­ge geht.

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