Neues Blutbad der Islamisten in Nigeria — Mehr als 200 Tote

(Abu­ja) Der 20. Mai wird in Nige­ri­as Geschich­te als Blut­tag ein­ge­hen. In einem Dop­pelat­ten­tat der Isla­mi­sten­mi­liz Boko Haram in der Stadt Jos in Zen­tral-Nige­ria wur­den mehr als 200 Men­schen getö­tet und über 60 ver­letzt, wie Radio Vati­kan berich­te­te. „Ein wei­te­re Schritt rück­wärts auf dem Weg zum Frie­den“, kom­men­tier­te der Vor­sit­zen­de der Nige­ria­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz. Die Dschi­ha­di­sten, die für die Errich­tung eines isla­mi­schen Kali­fats kämp­fen, wähl­ten sich Orte für die Atten­ta­te aus, in denen mög­lichst vie­le Men­schen getö­tet wer­den. In einer der belieb­te­sten Stra­ßen der Stadt explo­dier­te ein mit Spreng­stoff gefüll­ter Last­wa­gen. Etwa 20 Minu­ten spä­ter, als Ret­tungs­kräf­te am Ort des Blut­bads erste Hil­fe lei­ste­ten, explo­dier­te in der Nähe der zwei­te Spreng­satz.