Kardinälinnen – Nicht Entlastung sondern Sprengstoff im Zugangskampf zu Weiheämtern

Diakoninen Priesterinnen Kardinälinnen Päpstinnen(Köln) Der Dog­ma­ti­ker Hans-Joa­chim San­der brach­te erneut den Vor­schlag vor, Frau­en zu Kar­di­nä­len zu ernen­nen. „Dies sei theo­lo­gisch mög­lich und kön­ne weit­rei­chen­de Ver­än­de­run­gen in der Kir­che bewir­ken“, wie KNA berich­te­te.

Die Idee ver­tritt der Salz­bur­ger Theo­lo­gie­pro­fes­sor seit vie­len Jah­ren. Neu ist der Rah­men, in dem er sie vor­tra­gen konn­te, näm­lich auf dem Eucha­ri­sti­schen Kon­greß in Köln. Anlaß bot eine Podi­ums­dis­kus­si­on über die Reform­be­schlüs­se des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Ursu­la Han­sen (CDU), Sozi­al­mi­ni­ste­rin von Rhein­land-Pfalz und ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de des Katho­li­schen Deut­schen Frau­en­bun­des (KDFB) for­der­te erneut die Ein­füh­rung von Dia­ko­nin­nen. Um jede Ver­wechs­lung mit den früh­christ­li­chen Dia­ko­nis­sen aus­zu­schlie­ßen, die kein Wei­he­amt inne­hat­ten, beton­te Han­sen aus­drück­lich die For­de­rung nach Zulas­sung von Frau­en zu einem „dia­ko­ni­schen Wei­he­amt“.  Nicht weil Frau­en „Macht“ anstre­ben wür­den, son­dern wegen der „Gleich­be­rech­ti­gung und Eben­bür­tig­keit“ von Mann und Frau, die von der femi­ni­sti­schen Theo­lo­gie auf das Wei­he­amt über­tra­gen wird.

San­der unter­schei­det zwi­schen Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz und Wei­he­amt. Für erste­re bedür­fe es kei­nes Wei­he­am­tes.  Was auf den ersten Blick als Ent­la­stung rund um den Zugangs­kampf zu Wei­he­äm­tern wirkt, birgt in Wirk­lich­keit neu­en Spreng­stoff in sich. Einer­seits bil­den Kar­di­nä­le das Wahl­gre­mi­um und die Kan­di­da­ten für das Papst­amt. Bereits heu­te kla­gen Prie­ster über die „Bevor­mun­dung“ durch Lai­en mit „Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz“ in „Seel­sor­ge­teams“ und „Pasto­ral­ver­bän­den“. Ange­sichts des Drangs von Frau­en im beson­de­ren und Lai­en im all­ge­mei­nen zu Wei­he­äm­tern wirkt der Vor­schlag als Brand­be­schleu­ni­ger. Die Zulas­sung von Kar­di­nä­len zum akti­ven Wahl­rech­te bei Papst­wah­len impli­ziert den Kon­flikt um Zulas­sung zum pas­si­ven Wahl­recht und damit auto­ma­tisch zum Wei­he­amt und zwar zum höch­sten Wei­he­amt des Sum­mus Pon­ti­fex. Die­sel­be Ent­wick­lung, die bereits in zahl­rei­chen Pasto­ral­ver­bän­den fest­stell­bar ist, wo Lai­en und Frau­en durch ihre „Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz“ usur­pie­ren. Ein Vor­gang der auch mög­lich ist, weil Prie­ster sich durch ihre Bischö­fe und Ordi­na­ria­te ob tat­säch­lich oder ver­meint­lich im Stich gelas­sen füh­len.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Pathe­os

28 Kommentare

  1. Sau­ber !
    Macht den katho­li­schen Gemisch­wa­ren­la­den in D bit­te zu, oder grün­det end­lich eine ÖKD und über­lasst FSSPX die Katho­li­zi­tät.
    Nur noch lang­wei­lig und zum Gäh­nen.
    Die­ser Kon­gress war wie­der ein­mal eine wei­ter Selbst­dar­stel­lungs­büh­ne für unter­be­schäf­tig­te Schwaf­ler im Ornat oder Zivil.
    Laber laber .….….….….….…..!
    Schafft end­lich die Kir­chen­steu­er ab!

  2. Das Papst­amt ist KEIN Wei­he­amt. Theo­re­tisch kann jeder katho­li­sche Mann zum Papst gewählt wer­den.

    Auch die Kar­di­nal­s­er­nen­nung ist nicht an eine vor­her­ge­hen­de Prie­ster- oder Bischofs­wei­he geknüpft.

    Trotz­dem hal­te ich die plötz­li­che For­de­rung nach Kar­di­nä­lin­nen — was theo­re­tisch mög­lich wäre — für Unsinn.

    • Nicht das Amt des Pap­stes, wohl aber das des Bischofs ist ein Wei­he­amt! Nach heu­ti­gem Kir­chen­recht — im Gegen­satz zum Mit­tel­al­ter — kann kein Laie Kar­di­nal wer­den. Der letz­te lail­ka­le Kar­di­nal hat m. W. zur Zeit Napo­le­ons gelebt. M. W. wur­de das ent­spre­chen­de Kir­chen­recht erst im 20. Jahr­hun­dert geän­dert.

      Es ist ein weit ver­brei­te­ter Irrtum,einen theo­lo­gi­sche Begrün­dung genü­ge. Eben­so wich­tig ist die Tra­di­ti­on, die sich aller­dings im Span­nungs­feld zur Inno­va­ti­on ent­wickelt. Hier ver­sucht man, mit Hil­fe der Theo­lo­gie der „moder­nen“ Gesell­schaft gerecht zu wer­dem, obwohl überhba­jpt kein Bedarf besteht. Es ist nicht Auf­ga­be der Kir­che, wie ein toter Fisch mit dem Strom der poli­ti­schen Kor­rekt­heit zu schwim­men. Es geht viel­mehr um den pau­li­ni­schen Auf­trg „Prü­fet alles, das Gute ben­hal­tet“. Was an einer femi­ni­sie­rung des Wei­he­am­tes gut sein soll, ist bis­her nie gesagt wor­den.

      Auch ist das femi­ni­sier­te Wei­he­amt kein Instru­ment zur Lösung der der­zei­ti­gen kirch­li­chen Pro­ble­me, die eben auf rein org­ni­s­a­ti­ri­scher Ebe­ne nicht lös­bar sind. Schon Karl Stein­buch macht sich in sei­ner „Kurs­kor­rek­tur“ über sol­che Gedan­ken spie­le lustig, die ins­be­spon­de­re von den 68ern ger­ne ver­brei­tet wer­den.

      Jede Fort­ent­wick­lung von Außen, also auch durch Orga­ni­sa­ti­on, führt immer zu wach­sen­der Unfrei­heit, wie wir heu­te beob­ach­ten könen: je wei­ter es die an der Macht befindlki­chen 68er trei­ben, umso mehr wird unse­re Frei­heit ein­ge­schränkt.

    • Der Papst ist der Bischof von Rom. Mit­nich­ten kann jeder katho­li­sche Mann zum Papst gewählt wer­den, er wür­de denn zuvor zum Dia­kon, Prie­ster und Bischof geweiht.

      • Sie irren. Selbst­ver­ständ­lich kann jeder getauf­te Mann zum Papst gewählt wer­den. Er kann sogar unge­firmt und ver­hei­ra­tet sein. Er muss danach — ggf. mit Abkür­zung der Wei­hein­tersti­ti­en — geweiht wer­den. Da der Papst — zahl­rei­che Bei­spie­le aus dem Mit­tel­al­ter bele­gen dies — ab dem Zeit­punkt der Annah­me der Wahl alle Amts­voll­mach­ten hat, kann er sich, sofern er ver­hei­ra­tet sein soll­te, auch selbst vom Zöli­bat dis­pen­sie­ren.

  3. Die­se Ent­wick­lung haben nicht in erster Linie Laien/Frauen zu ver­ant­wor­ten. Vie­len Bischö­fen, gera­de vom Kon­zil zurück­ge­kehrt, konn­te es nicht schnell genug gehen, in ihren Diö­ze­sen neben den Prie­ster­rä­ten Lai­en­rä­te auf allen Ebe­nen ein­zu­füh­ren.
    Natür­lich fin­det sich in kei­nem Kon­zils­do­ku­ment die For­de­rung nach Kar­di­nä­lin­nen. Doch die destruk­ti­ve Arbeit der Theo­lo­gen, die seit dem II. Vati­ka­num ihr eige­nes Lehr­amt bil­den, die nur im extrem­sten Fall und ganz sel­ten von Rom zur Rechen­schaft gezo­gen wur­den, die­se Arbeit trägt jetzt die üblen Früch­te.
    Das II. Vati­ka­num selbst gehört auf den Prüf­stand. Die Ent­schei­dung der Kon­zil­späp­ste Johan­nes XXIII. und Paul VI., kei­ne Ver­ur­tei­lun­gen mehr aus­zu­spre­chen, weil sich die Häre­si­en von allein erle­di­gen, eben­falls.
    Es ist ein­fach nur tra­gisch: Gera­de zu dem Zeit­punkt, in dem die üblen Früch­te des II. Vati­ka­num gera­de­zu ins Auge sprin­gen, nicht mehr über­se­hen wer­den kön­nen, strebt die von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re gegrün­de­te FSSPX in die­se Kon­zils­kir­che hin­ein. Denn dass die­ses Stre­ben nicht auf­ge­ge­ben wor­den ist, wird deut­lich, weil Kri­tik an Rom offi­zi­ell so gut wie nicht mehr geübt wird.

    • @ cup­pa
      Die Pius­bru­der­schaft ist Teil der katho­li­sche Kir­che. Es wäre ja schlimm, wenn sie es nicht wäre. Was sonst soll­te sie denn sein?
      Was der Pius­bru­der­schaft fehlt, ist der päpst­li­che Auf­trag für das Wir­ken ihres Kle­rus.
      Die Pius­bru­der­schaft hat zwar gül­tig geweih­te Bischö­fe und Prie­ster, aber die­se üben ihr Amt uner­laubt aus.
      Die­se unk­a­no­ni­sche Situa­ti­on ist, was geheilt wer­den muss, damit die Bru­der­schaft zum Segen der Kir­che wir­ken kann.

      • „Der Gehor­sam ist eine rela­ti­ve Tugend. Wenn er der Wahr­heit, dem Guten dient, ist er eine Tugend. Wenn er der Unwahr­heit, dem Bösen dient, ist er ein Laster“.
        (Erz­bi­schof Lef­eb­v­re).

        Die Bischö­fe und Prie­ster der FSSPX üben ihr Amt uner­laubt aus, weil sie dem über­lie­fer­ten Glau­ben der katho­li­schen Kir­che bis ca. 1962 treu geblie­ben sind. Es gibt kein Dog­ma, dass sie in Fra­ge stel­len. Sie ver­wei­gern Päp­sten den Gehor­sam, die seit dem II. Vati­ka­num für einen teil­wei­se ande­ren Glau­ben ste­hen. Der Glau­bens­ge­hor­sam ist ihnen wich­ti­ger als der Gehor­sam gegen­über Päp­sten, die sich — mit dem II. Vati­ka­num — teil­wei­se gegen den über­lie­fer­ten Glau­ben stel­len.

        • Hel­fen Sie mir bit­te: Die Pius­bru­der­schaft behaup­tet doch immer, dass das 2. Vati­ka­num ein Bruch war, weil es pasto­ral sein woll­te und nicht dog­ma­tisch, es also kein Dog­ma ver­ab­schie­det habe. Wenn die Pius­bru­der­schaft also kein Dog­ma in Fra­ge stellt und seit 1962 auch kein neu­es erlas­sen wur­de: Kön­nen denn dann die Päp­ste “ seit dem II. Vati­ka­num für einen teil­wei­se ande­ren Glau­ben ste­hen“? Kann es über­haupt einen recht­mä­ßig gewähl­ten Papst geben, der für einen ande­ren Glau­ben ein­tritt? Ich kann nicht ganz fol­gen, viel­leicht hel­fen Sie mir!

    • Lie­be cup­pa,

      Sie irren. Die fau­len Früch­te, die der „Geist des Kon­zils“ in der Nach­kon­zils­zeit ver­ur­sacht hat, sind nicht nur von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re, son­dern auch zB auch von Pater Her­mes und vie­len ande­ren erkannt wor­den. [Der Fels, Theo­lo­gi­sches und vie­le ande­re] Ich selbst bekam immer ein komi­sches Gefühl, wenn sich einer auf die­sen omi­nö­sen Geist berief, weil plötz­lich die Aus­sa­gen nicht mehr zur Leh­re paß­ten.

      Die heu­ti­gen Sün­den sind nicht schlim­mer als die dama­li­gen. Damals war noch ein Bewußt­sein vor­han­den, heu­te herrscht ein Ungeist.

      Wis­sen die pseu­do­ka­tho­li­schen Frau­en eigent­lich, was sie ver­lan­gen?

      Sind die trei­ben­den Kräf­te in der KJG Frei­burg katho­lisch oder eher demo­kra­ti­stisch?

      Eine klei­ne Unfreund­lich­keit: Ist Ihnen von den Pius­brü­dern die Auf­ga­be des Mau­lens gegen Rom über­tra­gen wor­den?

      Sie sind nicht das Lehr­amt. Punkt

      Am 3. Juni habe ich an der Mes­se der Zukunft teil­ge­nom­men, genau so, wie sie sich Papst Bene­dikt gewünscht hat­te. Mer­ken Sie sich Klin­gen, wenn Sie in den Raum Augs­burg kom­men soll­ten. Details unter­schla­ge ich hier. Ob Sie aller­dings die gei­sti­ge Frei­heit besit­zen, das dort vor­bild­lich Prak­ti­zier­te zu wür­di­gen, dar­an habe ich mei­ne Zwei­fel.

      Ideo­lo­gie­re­si­stenz macht frei.

      Aber nicht von allen Nöten.

    • In die­ser Hin­sicht waren die „Kon­zil­späp­ste“ ‚halb­ge­bil­de­te. Denn:Häresien kön­nen sich nie­mals von allei­ne erledigen,genauso wie sich nie­mals ein Tumor oder Krebs­ge­schwür von allein erle­di­gen kann. So was ist völ­li­ger Blödsinn.Nein,hier muss mit Skal­pel hin­aus­ope­riert werden,der gan­ze Kon­zils­un­sinn ent­fernt werden.Der gegen­wär­ti­ge Papst wird in die­ser Hin­sicht nichts tun,sondern treu auf dem Irr­weg des Kon­zils wei­ter­wur­steln.

  4. Genau das, was Frau Ursu­la Han­sen for­dert, kann die katho­li­sche Kir­che nicht gewäh­ren: Frau­en zum Wei­he­sa­kra­ment zulas­sen. Dia­kon, Prie­ster, Bischof — das sind nur Abstu­fun­gen und unter­schied­li­che Teil­ha­ben an dem einen Sakra­ment.
    Wenn, wie Papst Johan­nes Paul II. end­gül­tig ver­bind­lich erklärt hat, die Kir­che nicht die Voll­macht hat, Frau­en die Prie­ster­wei­he zu ertei­len, dann kann sie Frau­en auch nicht zu Diakon(inn)en wei­hen.

    • ganz rich­tig und kon­se­quent nach der deut­li­chen äusse­rung sei­ner hei­lig­keit johan­nes paul II ist die­se Sache entschieden.dass gewis­se alt­li­be­ra­le 68 das nicht akzep­tie­ren wol­len sei dahingestellt.aber die­sen guten frau­en hoff­nun­gen zu machen,wos kei­ne geben kann ist unverantwortlich,ja im höch­sten mas­se gefährlich.dazu einen sol­chen anlass zum eucha­ri­sti­schen kon­gress zu benut­zen ist es nicht ein deut­li­ches zei­chen man­geln­der selbst­ein­schät­zung oder klar die tatsache:hier spricht ein rück­stän­di­ger ver­kalk­ter professor,der hader und streit unter den gläu­bi­gen säen will?

  5. Das sind ideo­lo­gi­sier­te Frau­en.

    Man braucht gar kei­ne katho­li­schen Argu­men­te, um die­sen Blöd­sinn bloß­zu­stel­len.

    Kna­be — Mäd­chen
    Jung­herr — Jung­frau (hei­rats­fä­hig)
    Mann — Weib
    Herr — Frau / Dame

    Nur wegen der Fort­pflan­zung gibt es zwei Geschlech­ter.
    Jede Per­son ist ein­zeln voll­stän­dig, obwohl sie ande­rer­seits doch nur eine hal­be Por­ti­on dar­stellt.
    Genau wegen der Fort­pflan­zung wird die Ergän­zungs­be­dürf­tig­keit der ein­zel­nen Per­son dra­stisch deut­lich, wobei gera­de die­ser Blick­win­kel von vor­ein­ge­nom­me­nen Men­schen ver­mie­den wird.

    Die Empi­rie sagt, daß j e d e Frau 2,14 Kin­der haben m u ß, um die Balan­ce in einer Gesell­schaft auf­recht zu erhal­ten. Das bedeu­tet nicht mehr, aber auch nicht weni­ger, als daß jede in Paar­be­zie­hung leben­de (ver­hei­ra­te­te) Frau 3 b is 5 Kin­der haben muß. Nicht soll­te!

    Jede die­ser Müt­ter wäre dem Arbeits­markt ca. 12 bis 15 Jah­re ent­zo­gen, sodaß die ande­ren Frau­en Voll­ar­beits­plät­ze bekom­men wür­den. Wer soll die Alten ver­sor­gen? Die Kin­der­lo­sen kön­nen nur auf die Kin­der der Ande­ren hof­fen. Eutha­na­sie­pro­gram­me wer­den längst ange­dacht. „Ster­be­hil­fe“ klngt gut.

  6. Natür­lich ist es ver­ständ­lich, dass alle Welt fragt — heu­te, in einer Zeit, in der es poli­tisch kor­rekt ist, wenn Mann und Frau in allen Din­gen gleich­ge­stellt wer­den — wie­so Frau­en von den Wei­he­äm­tern aus­ge­schlos­sen sind.
    Was nicht ver­stan­den wird ist, dass der Glau­be der Chri­sten davon aus­geht, dass die Kom­ple­men­ta­ri­tät der Geschlech­ter einer­seits gut geschaf­fen, ande­rer­seits durch den Sün­den­fall ent­stellt und wie­der­um ande­rer­seits durch Jesus und Maria in einem Rekon­va­les­zenz-Pro­zess ist. Alles in der katho­li­schen Kir­che hat „Zei­chen­cha­rak­ter“. Die Kir­che ver­säumt es lei­der von ihren Amts­trä­gern her, den zei­chen­haf­ten Auf­trag der Män­ner und Frau­en aus­zu­ar­bei­ten und für das Ver­ständ­nis der heu­ti­gen Men­schen zu ent­fal­ten. Einen Ver­such hat immer­hin Johan­nes Paul II. mit „Mulie­ris digni­tatem“ unter­nom­men. Wenn auch zu sehr unter dem Vor­zei­chen, ein „Defi­zit“ erklä­ren zu wol­len.
    Auch die Bemer­kung Pauls VI., die JP auf­ge­grif­fen hat, dass näm­lich nicht Amts­trä­ger, son­dern die Hei­li­gen in der Kir­che die eigent­li­chen geist­li­chen „Ämter“ inne­ha­ben, und das Hei­lig­sein unser aller Beru­fung ist, müss­te kon­se­quent aus­ge­fal­tet wer­den. Eine Kir­che, die zu wei­ten Strecken ihre v.a. weib­li­chen Mysti­ke­rin­nen an den Rand drängt und dies gera­de aus ideo­lo­gi­schen moder­ni­sti­schen Grün­den, han­delt schi­zo­phren. Es sind gera­de die „From­men“, die die­se eigen­stän­di­ge weib­li­che Bedeu­tung in der Kir­che zum Teil höher set­zen als das, was dem Mann zuer­kannt wird. Das fängt bei der Him­mels­kö­ni­gin, unse­rer aller­se­lig­sten Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria an und endet in der Hoch­schät­zung hei­li­ger Mysti­ke­rin­nen und Sehe­rin­nen, die die Kir­che aner­kannt hat. Gera­de wer im „from­men“ MIlieu ver­kehrt, wird fest­stel­len, wie sehr sich die­se Katho­li­ken — vor allem auch Prie­ster — an hei­li­gen Frau­en und ihren Gedan­ken und Schau­un­gen ori­en­tie­ren.
    Die­ser Schatz müss­te ins Licht geho­ben wer­den.

    • Sie sagen wirk­lich die Wahr­heit, zeit­schnur.

      Die wah­ren Trä­ger des Glau­ben waren und sind immer die Frau­en.
      Schon als die Apo­stel fei­ge davon­ge­lau­fen waren sind muti­ge Frau­en zum
      Grab unse­res Herrn gegan­gen und es waren Frau­en, denen der auf­er­stan­de­ne
      Herr zuerst erschien.
      Die größ­ten Mysti­ke­rin­nen und Sehe­rin­nen sind Frau­en wie The­re­sa von Avi­la,
      Mar­ga­re­ta Maria Ala­co­que, die hl. Ber­na­det­te in Lour­des, die Sehe­rin Lucia in
      Fati­ma und unzäh­li­ge ande­re.
      Ohne die gläu­bi­gen Babusch­kas, die Jahr­zehn­te im kom­mu­ni­sti­schen
      Ruß­land den Glau­ben bewahr­ten und wei­ter­tru­gen, gäbe es heu­te kei­ne Chri­sten
      mehr in die­sem Land..
      Die Geschlech­ter sind völ­lig gleich­be­rech­tigt, haben vom Schöp­fer nur
      ver­schie­de­ne Auf­ga­ben bekom­men.

      Herr, lass auch die Femi­ni­stin­nen und Gen­der- Ideo­lo­gen die Wahr­heit erken­nen.

  7. Wenn die­se „Ver­welt­li­chung“ der katho­li­schen Kir­che so wei­ter geht, über­le­ge ich ernst­haft zur FSSPX zu wech­seln…
    Allei­ne wenn ich schon bei unse­rem „regu­lä­ren“ katho­li­schen Got­tes­dienst sehe, wie pro­te­stan­tisch er doch eigent­lich ist… Frau­en als „Lek­to­rin­nen“, nor­ma­le Lai­en (und Frau­en) als Kom­mu­ni­ons­hel­fer (wes­halb ich mir die Kom­mu­ni­on dann nur vom Prie­ster geben las­se) und und und.
    Und jetzt Frau­en als „Dia­ko­nin­nen“ und „Kar­di­nä­lin­nen“ — da schaf­fen es die Lin­ken Gutmensch_innen doch tat­säch­lich die katho­li­sche Kir­che zu unter­wan­dern 🙁 Bleibt zu hof­fen das die FSSPX noch stand­haft bleibt :/

  8. Die nega­ti­ven Kräf­te in der Röm. Kir­che Kir­che ent­wickeln immer mehr eine Eigen­dy­na­mik. Die ver­rück­te For­de­rung nach Kar­di­nä­lin­nen ist nur ein Sym­ptom. Es wird lang­sam Zeit, sich mit dem Über­gang zur byzan­ti­ni­schen ( ortho­do­xen ) Kir­che ver­traut zu machen

    • Mei­nen Sie byzan­ti­nisch oder ortho­dox? Bei­de Begrif­fe sind nicht deckungs­gleich. Ortholox ist eine Kon­fes­si­on, wie römisch-kato­lisch und evan­ge­lisch. Byzan­ti­nisch ist ein Ritus, wie z. b. der römi­sche und der arme­ni­sche Ritus. Es gibt byzan­ti­ni­sche, katho­li­sche und angli­ka­ni­sche Byzan­ti­ner, wobei die Ortho­do­xen die erdrücken­de Mehr­heit stel­len.

  9. Das war ein ver­ein­zel­ter Aus­rut­scher im Sin­ne des unse­li­gen „Dia­log­pro­zes­ses“, bezeich­nen­der Wei­se in Anwe­sen­heit mit den „Zeit­zeu­gen des Kon­zils“ Kard. Kas­par und Leh­mann. Danach soll­te man den Eucha­ri­sti­schen Kon­gress nicht bewer­ten. Die­ser Kon­gress war das Beste, was die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz in den letz­ten Jah­ren zu Wege brach­te. Und er ist dem schei­den­den Kard. Meis­ner und sei­ner Hart­näckig­keit zu dan­ken, dass er in die­ser Form statt­fin­den konn­te. Trotz fast völ­lig feh­len­der Wer­bung in vie­len Diö­ze­sen, selbst den Nach­bar­diö­ze­sen, haben sich so vie­le Chri­sten auf den Weg nach Köln gemacht. Und sie brauch­ten es nicht zu bereu­en.

  10. Man stel­le sich vor: im ersten Jahr­tau­send haben nicht die römi­schen Pfar­rer (also die Kar­di­nä­le), son­dern das gan­ze Kir­chen­volk (also auch Frau­en!) den römi­schen Bischof gewählt.…

    • Das ent­spricht zwar der heu­ti­gen Gesell­schafts­ord­nung, aber im 1. Jahr­tau­send hat­ten die Damen noch kein Wahl­recht!

      • Die Akkla­ma­ti­on des Vol­kes war nicht die der Män­ner. Son­dern des gan­zen Vol­kes. Es war ja auch kei­ne gehei­me Wahl auf Papier.

        • Die Frau­en haben an sochen Ver­samm­lun­gen über­haupt nicht teil­ge­nom­men! Ihr Reich war das Haus!

  11. TREUE UND GEHORSAM schul­den wir Gott unse­rem Herrn. Die Pius­bru­der­schaft ent­springt unmit­tel­bar Gött­li­chem Wil­len. Erz­bi­schof Lef­eb­v­re ist der größ­te Hei­li­ge seit PIUS V.

    Die Bru­der­schaft ist bereits aner­kannt — bei Gott!

    Es wird der Tag kom­men, da wird der Papst sich nur noch auf die Bru­der­schaft stüt­zen kön­nen.
    Alle ande­ren sind dann näm­lich vor lau­ter „vor­wärts­ge­hen“ schon davon­ge­rannt.

    DAS ALLES IST UNGULTIG BEI GOTT !!!!!!!!!!!!!

    • Woher bezie­hen Sie Ihre Infor­ma­ti­on, dass die Bru­der­schaft bei Gott aner­kannt ist?
      Jeman­den ohne for­mel­les Kano­ni­sa­ti­ons­ver­fah­ren zum Hei­li­gen zu erklä­ren ist in der katho­li­schen Kir­che Amts­an­ma­ßung. Das steht nur dem Pap­ste zu — ganz von der mög­li­chen Hei­lig­keit von Lef­eb­v­re abge­se­hen.

  12. Die lin­ke der Damen, scheint sich sogar als „Bischö­fin“ ( was für ein Unwort ) her­aus­zu­bei­ßen, sie trägt ein Kreuz um den Hals. Anson­sten, was für ein pein­li­cher Auf­tritt. Zusätz­lich kommt der Ver­dacht auf, daß die­se Damen der Les­ben­sze­ne ange­hö­ren.

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