Die Homo-Empfehlungen des Europarats und Italiens Homosexualisierungs-Strategie

Homosexualisierungstrategie in Europa. Straßenschild in den USA(Rom) Von der Öffent­lich­keit nicht beach­tet, ver­ab­schie­de­te das Mini­ster­ko­mi­tee des Euro­pa­rats 2010 Richt­li­ni­en zur homo­se­xu­el­len Umer­zie­hung Euro­pas ein­schließ­lich der Öff­nung gegen­über Pädo­phi­lie. Beschlos­sen wur­den die Richt­li­ni­en, die den Rechts­sta­tus von Emp­feh­lun­gen haben, für den deutsch­spra­chi­gen Raum von Gui­do Wester­wel­le für Ber­lin, Micha­el Spin­de­leg­ger für Wien und Didier Burk­hal­ter für Bern. Es waren nicht rote oder grü­ne Lin­ke, die das Doku­ment unter­zeich­ne­ten, son­dern zwei libe­ra­le und ein christ­de­mo­kra­ti­scher Bür­ger­li­cher. Ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Bild für die Ach­sen­ver­schie­bung auf dem Alten Kon­ti­nent, der jähr­lich Mil­lio­nen von unge­bo­re­nen Kin­dern durch Abtrei­bung und damit sei­ne Zukunft töten läßt und offen­sicht­lich alles tut und dies mit Eifer und Enga­ge­ment, um sich der eige­nen Iden­ti­tät zu ent­le­di­gen und der eige­nen Grund­la­gen zu berau­ben.

Schu­le und Arbeits­plät­ze wer­den zu homo­se­xu­el­len Umer­zie­hungs­la­gern redu­ziert und die Tür in Rich­tung Pädo­phi­lie auf­ge­sto­ßen, vor­erst zumin­dest Rich­tung Ephe­bo­phi­lie, also sexu­el­lem Ver­kehr Erwach­se­ner mit Jugend­li­chen. Schritt um Schritt pirscht sich der sexu­el­le Wahn vor­wärts. Das ist das Zukunfts­sze­na­rio, das der Euro­pa­rat für den Alten Kon­ti­nent plant. Dazu gibt es das pas­sen­de Pro­be­pro­jekt des Euro­pa­rats hin­ter üblich ver­schlei­ern­den Wor­ten „für den Kampf gegen Dis­kri­mi­nie­run­gen auf­grund sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Geschlechts­iden­ti­tät“.

Strategie der italienischen Regierung radikalster Homo-Extremismus

Die Richt­li­ni­en sind in den Emp­feh­lun­gen des CM/REC (2010) 5 des Mini­ster­ko­mi­tees des Euro­pa­rats zusam­men­ge­faßt. Ita­li­ens bis April amtie­ren­de Mon­ti-Regie­rung hat eine „Stra­te­gie“ zur Vor­beu­gung und Bekämp­fung der Dis­kri­mi­nie­run­gen für den Zeit­raum 2013–2015 ver­öf­fent­licht. Die „Bekämp­fung“ ist beim UNAR, dem Amt gegen Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung ange­sie­delt. Wer­den Homo­se­xu­el­le als eige­ne Ras­se betrach­tet? Wahr­schein­li­cher ist als Ansied­lungs­grund, daß es heu­te „in“ ist, Anders­den­ken­de als „Ras­si­sten“ beschimp­fen zu kön­nen.

Die „Stra­te­gie“ der ita­lie­ni­schen Regie­rung ist Aus­druck der radi­kal­sten Form des Homo-Extre­mis­mus. In den Emp­feh­lun­gen des Mini­ster­ko­mi­tees des Euro­pa­rats heißt es im Punkt 18, alle Mit­glieds­staa­ten sol­len „sicher­stel­len, dass jede dis­kri­mi­nie­ren­de Gesetz­ge­bung, die gleich­ge­schlecht­li­che sexu­el­le Hand­lun­gen zwi­schen zwei zustim­men­den Erwach­se­nen unter Stra­fe stellt, ein­schließ­lich aller Unter­schei­dun­gen im Hin­blick auf das Min­dest­al­ter für die Zustim­mung zu gleich­ge­schlecht­li­chen sexu­el­len Hand­lun­gen und hete­ro­se­xu­el­len Hand­lun­gen, auf­ge­ho­ben wird“.

Da in Ita­li­en das Min­dest­al­ter für Sexu­al­ver­kehr bei 14 Jah­ren liegt, eine Alters­gren­ze, die bereits in den 90er Jah­ren zugun­sten der Homo-Lob­by her­ab­ge­setzt wor­den war, wür­de dies bedeu­ten, daß ein 50-Jäh­ri­ger Mann pro­blem­los eine homo­se­xu­el­le Bezie­hung mit einem 14-Jäh­ri­gen unter­hal­ten könn­te, ohne eine Straf­tat zu bege­hen. Es könn­te noch schlim­mer kom­men, da die Radi­ka­le Par­tei von Emma Boni­no, die 2010 Ita­li­en im Mini­ster­ko­mi­tee ver­trat und die Richt­li­ni­en abseg­ne­te, seit lan­gem die Auf­he­bung jeg­li­chen Min­dest­al­ters für Sexu­al­ver­kehr for­dert. Die Pädo­phi­l­en­trup­pe war­tet begie­rig. Boni­no ist eine radi­ka­le Abtrei­bungs- und Eutha­na­sie­lob­by­istin. Sie ist, was auch erwähnt wer­den muß, eine beken­nen­de Anti­kle­ri­ka­le. Vor zehn Jah­ren präg­te die Radi­ka­le Par­tei als Muster­bei­spiel aggres­si­ver Pro­vo­ka­ti­on die Paro­le No Tali­ban, No Vati­can. Ob zahl­rei­cher Freun­de schaff­te sie es bereits zur EU-Kom­mis­sa­rin und ita­lie­ni­schen Außen­mi­ni­ste­rin. Auch der soeben gebil­de­ten ita­lie­ni­schen Regie­rung gehört sie wie­der an und wird von ein­fluß­rei­chen Krei­sen für das Amt des Staats­prä­si­den­ten in Stel­lung gebracht, sobald das in einem Monat 88 Jah­re alt wer­den­de Staats­ober­haupt Gior­gio Napo­li­ta­no den vor­zei­ti­gen Rück­tritt bekannt­ge­ben wird.

Die Regierungs-„Strategie“ sieht impli­zit die völ­li­ge Gleich­stel­lung der Homo­se­xua­li­tät mit der Hete­ro­se­xua­li­tät vor und zwar in allem. Vor allem wird kein Zwei­fel und kein Vor­be­halt gedul­det.

Besorgniserregende Radikalisierung der politisches Agenda

Es gibt eine radi­ka­le Gleich­set­zung: Alles was nicht bedin­gungs­lo­se Zustim­mung zu den For­de­run­gen der LGBT-Anhän­ger (für noch unbe­darf­te Zeit­ge­nos­sen: die Abkür­zung meint laut Eigen­de­fi­ni­ti­on Les­ben, Schwu­le, Bise­xu­el­le und Trans­se­xu­el­le) ist, ist Homo­pho­bie. Und fällt damit unter jene Kate­go­rie von „Haß­ideen“, die vom Gesetz streng bestraft wer­den. Im Klar­text: Man hat ver­pflich­tend zu den­ken, daß die Ehe zwi­schen Per­so­nen des glei­chen Geschlechts ein „hei­li­ges Recht“ ist. Denn die Wur­zel der Homo­pho­bie sei der Hete­ro­se­xis­mus, sprich die Vor­stel­lung, daß die hete­ro­se­xu­el­le Bezie­hung die natür­li­che Bezie­hung ist. Die Sache ist bis ins Detail tota­li­tär genau durch­dacht und durch sym­pa­thi­sie­ren­de Poli­ti­ker zum Gesetz erho­ben samt straf­recht­li­cher Ahn­dung bei Wider­spruch. Es gibt kein Ent­rin­nen.

Nicht von unge­fähr gibt es in der „Stra­te­gie“ einen Hin­weis auf poli­ti­sche und kirch­li­che Ver­tre­ter, die mit ihren Aus­sa­gen „zum Haß und zur Dis­kri­mi­nie­rung auf­wie­geln“ wür­den. Damit wird auch der Fall Michae­la Bian­co­fio­re ver­ständ­li­cher. Bei der Bil­dung der neu­en ita­lie­ni­schen Regie­rung wur­den zwi­schen den betei­lig­ten Par­tei­en von links bis rechts nach einem genau­en Schlüs­sel die Regie­rungs­po­sten ver­teilt. Auf Vor­schlag von Ber­lus­co­nis Rechts­de­mo­kra­ten berief der neue links­de­mo­kra­ti­sche Mini­ster­prä­si­dent mit christ­de­mo­kra­ti­scher Ver­gan­gen­heit, Enri­co Let­ta, Bian­co­fio­re als Staats­se­kre­tä­rin für Chan­cen­gleicheit. Die Homo­lob­by orga­ni­sier­te jedoch ein media­les Sperr­feu­er gegen die 42jährige Neo-Staats­se­kre­tä­rin. Bian­co­fio­re hat in Inter­views den Homo­se­xu­el­len fak­tisch alles zuge­stan­den, nur die Gleich­stel­lung mit der Ehe lehn­te sie ab. Grund genug, sie als „homo­phob“ zu beschimp­fen. Mini­ster­prä­si­dent Let­ta reagier­te sofort durch einen Knie­fall vor dem Homo-Dik­tat. Aus der Regie­rung konn­te er Bian­co­fio­re nicht ent­fer­nen, um nicht die labi­le Par­tei­en­ei­ni­gung zu gefähr­den. Also ent­zog er ihr nach nur zwei Tagen im Amt ihren Zustän­dig­keits­be­reich und gab ihr einen ande­ren.

Dürfen Katholiken morgen noch Katechismus der katholischen Kirche zu Homosexualität vorlesen?

Der aus­drück­li­che Hin­weis auf Kir­chen­ver­tre­ter, die laut „Stra­te­gie“ „Haß schü­ren“ wür­den, läßt auf­hor­chen. Da es kei­ne Bischö­fe gibt, die im Land her­um­zie­hen und Gläu­bi­ge auf­for­dern, Homo­se­xu­el­le zu dis­kri­mi­nie­ren oder zu schla­gen, kann man erah­nen, was künf­tig jenen droht, die es auch nur wagen soll­ten, öffent­lich den Kate­chis­mus der katho­li­schen Kir­che zum The­ma Homo­se­xua­li­tät vor­zu­le­sen.

Die Schu­le wird, wie in allen tota­li­tä­ren Denk­sy­ste­men, Haupt­schau­platz der Umer­zie­hungs­maß­nah­men sein durch Ände­rung der Lehr­pro­gram­me und Zwangs­in­dok­tri­nie­rung, um den LGBT-Lebens­stil zu för­dern. Das sind die Eck­punk­te der „Stra­te­gie“.  Als „Strategie“-Ziele wer­den unter ande­rem aus­drück­lich genannt: Erwei­te­rung der Kennt­nis­se und Kom­pe­ten­zen aller Akteu­re der Schul­ge­mein­schaft zu LGBT-The­men. Will hei­ßen, vom Haus­mei­ster bis zum Schul­di­rek­tor über Leh­rer, Ver­wal­tungs­per­so­nal und natür­lich vor allem den Schü­lern. Im wei­te­ren: För­de­rung des Empower­ments von LGBT­lern an den Schu­len, sei es unter den Lehr­per­so­nen als auch unter den Schü­lern; För­de­rung der Kennt­nis­se über neue Fami­li­en­rea­li­tä­ten; Über­win­dung der Vor­ur­tei­le, die mit der affek­ti­ven Ori­en­tie­rung der Eltern ver­bun­den sind, um Dis­kri­mi­nie­run­gen gegen­über den Kin­dern von homo­se­xu­el­len Eltern zu ver­hin­dern; Ver­wirk­li­chung inno­va­ti­ver Bil­dungs- und Wei­ter­bil­dungs­we­ge für Schul­lei­ter, Lehr­per­so­nen und Schü­ler zum The­men­be­reich Anti­dis­kri­mi­nie­rung unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung des LGBT-The­mas und des homo­pho­ben und trans­pho­ben Halb­star­ken­ver­hal­tens; fächer­über­grei­fen­de Ein­bin­dung der Anti­dis­kri­mi­nie­rung mit beson­de­rem LGBT-Schwer­punkt (z.B. Bür­ger­kun­de, Ver­fas­sung, Staats­bür­ger­schaft); Ein­tra­gung vom Unter­richts­mi­ni­ste­ri­um aner­kann­ter LGBT-Orga­ni­sa­tio­nen, die an Schu­len auf­tre­ten kön­nen; Aner­ken­nung der zusätz­li­chen Ver­tie­fung von LGBT-The­men für die Wer­tung schu­li­scher Lei­stun­gen. Es erüb­rigt sich fast anzu­mer­ken, daß die LGBT-Orga­ni­sa­tio­nen selbst an den Schu­len das The­ma vor­tra­gen und Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen in Eigen­re­gie durch­füh­ren sol­len kön­nen.

Schule und Arbeitsplatz als Schauplatz staatlich verordneter Homosexualisierung

Am Arbeits­markt soll es nicht anders sein, ein­schließ­lich einer bevor­zug­ten Ein­stel­lung von LGBT-Ange­hö­ri­gen. Mit ande­ren Wor­ten, nach der Frau­en­quo­te, soll nun die Homo-Quo­te fol­gen. Geplant sind Schu­lungs­kur­se für Arbeit­neh­mer, um Vor­ur­tei­le zu besei­ti­gen. Die Schu­lun­gen und wei­te­re Initia­ti­ven wer­den aus dem Euro­päi­schen Struk­tur­fonds finan­ziert, das heißt, sie wer­den zum größ­ten Teil von der EU-Kom­mis­si­on bezahlt. Das schafft steu­er­gelda­li­men­tier­te Arbeits­plät­ze für die Lob­by. Die Lin­ke wäre nicht fin­dig, wenn sie nicht gleich einen neu­en Beruf mit­er­fin­den wür­de. Das neue Berufs­bild heißt Diver­si­ty Manage­ment. Natür­lich sind, was der Angli­zis­mus nicht aus­sagt, mit Ver­schie­den­heit die „sexu­el­le Ori­en­tie­rung und die Geschlechts­iden­ti­tät“ gemeint.

Was unter Diver­si­ty Manage­ment ver­stan­den wird, ist mehr als befremd­lich. Eini­ge Bei­spie­le: Schaf­fung von LGBT-Netz­wer­ken inner­halb eines Betrie­bes und Ein­rich­tung einer LGBT-Ombuds­stel­le auf der Manage­ment­ebe­ne des Unter­neh­men; Aus­wei­tung fir­men­in­ter­ner Prä­mi­en und Unter­stüt­zun­gen auf LGBT-Mit­ar­bei­ter und Ein­füh­rung eige­ner Prä­mi­en für die­se im Bezug auf gleich­ge­schlecht­li­che Fami­li­en; Zer­ti­fi­zie­rung von Gay Friend­ly-Betrie­ben.

Regiekabine für Homo-Indoktrinierung vorgesehen

Die Homo-Indo­kri­ti­nie­rung kennt aber kei­ne Gren­zen, sie soll laut dem Stra­te­gie­pa­pier der Regie­rung auch auf Jour­na­li­sten, Poli­zei und Straf­voll­zugs­per­so­nal aus­ge­dehnt wer­den.

Die „Stra­te­gie“ scheint auch eine Ant­wort auf die Fra­ge zu lie­fern, ob hin­ter dem gleich­zei­ti­gen Auf­bau eines Homo-Tota­li­ta­ris­mus in ver­schie­den­sten Staa­ten  nicht eine okkul­te Regie steckt. Die sieht näm­lich die Insti­tu­tio­na­li­sie­rung einer Regie­stel­le vor. Eine Stel­le, die staats­weit die Homo­se­xua­li­sie­rung len­ken und über­wa­chen soll: bestehend aus dem Amt gegen ras­si­sche Dis­kri­mi­nie­rung, Homo-Orga­ni­sa­tio­nen, ver­schie­de­nen Mini­ste­ri­en, der Jour­na­li­sten­kam­mer, Gewerk­schaf­ten und so wei­ter. Seit dem 20. Novem­ber 2012 gibt es übri­gens auf Regie­rungs­ebe­ne bereits eine LGBT-Arbeits­grup­pe.

Wenn die Umset­zung der „Stra­te­gie“ nicht ver­hin­dert wird, führt der Weg ker­zen­ge­ra­de auf die Ein­füh­rung der Homo-„Ehe“ wie in Frank­reich, das Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le und die schritt­wei­se Lega­li­sie­rung der Pädo­phi­lie. Die Emp­feh­lun­gen des Euro­pa­rats sind für die Mit­glieds­staa­ten nicht ver­bind­lich. Es gibt kei­ne poli­ti­sche oder mora­li­sche Ver­pflich­tung, ihnen zu fol­gen. Bis­her ist Ita­li­en eines der weni­gen Län­der, die kon­kret auf die Emp­feh­lun­gen reagiert haben. Die neue Regie­rung Let­ta kann das Stra­te­gie­pa­pier der Vor­gän­ger­re­gie­rung, die zudem eine Tech­ni­ker­re­gie­rung ohne poli­ti­sches Man­dat war, jeder­zeit in den Papier­korb wer­fen.

Homo-Lobby gegen Staatssekretärin — Chancengleichheit geht an Deutsche Josefa Idem: bedingungsloses Ja zur Homo-„Ehe“

Aller­dings wird das nicht leicht sein. Die im Amt des Mini­ster­prä­si­den­ten ange­sie­del­te Abtei­lung für Chan­cen­gleich­heit wird von mili­tan­ten LGBT-Akti­vi­sten beherrscht. Neue Mini­ste­rin für Chan­cen­gleich­heit wur­de nach dem Zustän­dig­keits­ent­zug von Michae­la Bian­co­fio­re die Sport- und Jugend­mi­ni­ste­rin Jose­fa Idem. Die gebür­ti­ge Deut­sche und Olym­pia­sie­ge­rin, die durch ihre Ehe mit einem Ita­lie­ner ita­lie­ni­sche Staats­bür­ge­rin wur­de und im Febru­ar 2013 für die Links­de­mo­kra­ten ins Ita­lie­ni­sche Par­la­ment gewählt wur­de, scheint die Posi­tio­nen des Homo-Extre­mis­mus zu tei­len. Laut einem Inter­view mit der links­li­be­ra­len Tages­zei­tung La Repub­bli­ca vom 10. Mai will sie nicht nur auf die Ein­füh­rung der Homo-„Ehe“ hin­ar­bei­ten, son­dern dies auch schnell tun. Der links­ka­tho­li­sche Mini­ster­prä­si­dent Enri­co Let­ta, des­sen Onkel Gian­ni Let­ta die rech­te Hand Ber­lus­co­nis ist, scheint dem for­dern­den Auf­tre­ten der Homo-Lob­by nichts ent­ge­gen­set­zen zu wol­len. Er hat die Staats­se­kre­tä­rin Bian­co­fio­re offi­zi­ell wegen Ver­let­zung einer regie­rungs­in­ter­nen Ver­hal­tens­re­ge­lung ent­las­sen, die Regie­rungs­mit­glie­dern Selbst­dar­stel­lung unter­sagt. Er hat nichts der­glei­chen gegen die Mini­ste­rin Idem unter­nom­men. Das The­ma war das­sel­be, die Selbst­dar­stel­lung eben­so, nur der inhalt­li­che Blick­win­kel war anders.

Ob es in der neu­en (Fast-)Allparteienregierung aus Let­tas Links­de­mo­kra­ten, Mon­tis Zen­trum und Ber­lus­co­nis Rechts­de­mo­kra­ten Mini­ster gibt, die sich dem Homo-Tota­li­ta­ris­mus und der Zer­set­zung der Fami­lie und damit der Gesell­schaft wider­set­zen? Die Fra­ge ist offen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mom­mys­Re­cess

15 Kommentare

  1. Maria­zell, König­stein, hier sind die Wur­zeln gelegt wor­den — von kathoi­schen Bischö­fen

    • Reb­ner: das trifft nicht zu! Die gesam­te hier behand­le­te Deka­denz ist Aus­fluß der frei­en Blie­big­keit der 68er Ideo­lo­gie. Daß der genann­ten Unfug so leicht durch­setz­bar ist, zeigt nur, wie erfolg­reich der Marsch der 68er durch die Insti­tu­tio­nen gelun­gen ist.

      Schon Karl Stein­buch schreibt in 1971 in sei­ner „Kurs­kor­rek­tur“, daß die 68er Ideo­lo­gie als Lebens­phi­lo­so­phie völ­lig untaug­lich ist und mit ihre auch kei­ne Pro­ble­me lös­bar sind. Wie Recht er hat, zei­gen z.B. Stutt­gart 21, der Flug­ha­fen Ber­lin Tem­pel­hof und das Schau­spiel­haus in Ham­burg.

      Auch kirch­lich ist Euro­pa nur noch eine Rand­er­schei­nung. So kommt Papst Fran­zis­kus auch nicht zum Eucha­ri­sti­schen Kon­greß nach Köln. Was soll er dort auch? Bewe­gen läßt sich nichts mehr, es geht unauf­halt­sam dem Abgrund­ent­ge­gen. Für den Papst gibt es erfolg­ver­spre­chen­de­re Pro­jek­te.

      • Maria­zell und König­stein waren Zuge­ständ­nis­se an die Ideo­lo­gie der Belie­big­keit mit ver­häng­nis­vol­len Fol­gen für Kir­che und Gesell­schaft.
        Unser Land wür­de ganz anders daste­hen, wenn die Katho­li­ken in der Ehe- und Sexu­al­mo­ral noch Katho­li­ken wären.
        Es war ein Damm­bruch. Ein Damm gegen das Böse wur­de gebro­chen, das in die mei­sten katho­li­schen Fami­li­en ein­zog.
        Man wird nicht fehl­ge­hen, hier eine Haupt­ur­sa­che für den gro­ßen inner­kirch­li­chen Glau­bens­ab­fall zu suchen.

      • „Das trifft nicht zu“ schrei­ben Sie. „Das“ ist nicht genannt. Wahr­schein­lich mei­nen Sie, dass ich den Unge­hor­sam der Bischö­fe Öste­reichs und Deutsch­lands (ande­re Staa­ten wären zu nen­nen) als „Wur­zel“ des oben dar­ge­stell­ten Übels bezeich­ne. Sie mei­nen, die 68’er Ideen sei­nen es, wenn ich Sie rich­tig ver­ste­he. Ethy­mo­lo­gie ist nicht mein The­ma hier. P6 hat sich an Katho­li­ken gewandt. Evan­ge­li­um Vitae warnt, dass die in dem Arti­kel von ‚Katho­li­sches‘ gepran­ger­ten Zustän­de ein­trä­ten, wenn dem durch ihn spre­chen­den Geist nicht gehorcht wür­de. Katho­li­sche sagen mit Recht: Bischö­fe sind ver­ant­wort­lich, ihr Unge­hor­sam die Wur­zel des Übels!

        Lamen­ta­ti­ons 4:1–14 ELB Lamen­ta­ti­ons 4:1 Wehe, wie dun­kel ist das Gold gewor­den, wie ent­stellt das fei­ne Gold! Wie lie­gen hin­ge­schüt­tet die Stei­ne des Hei­lig­tums an allen Stra­ßen­ecken! 2 Die Söh­ne Zions, die kost­ba­ren, einst auf­ge­wo­gen mit gedie­ge­nem Gold, wehe, wie sind sie irde­nen Krü­gen gleich­ge­ach­tet, dem Werk von Töp­fer­hän­den! 3 Selbst Scha­ka­le rei­chen die Brust, säu­gen ihre Jun­gen. Doch die Toch­ter mei­nes Vol­kes ist grau­sam gewor­den wie die Strau­ße in der Wüste. 4 Die Zun­ge des Säug­lings kleb­te an sei­nem Gau­men vor Durst; die Kin­der ver­lang­ten Brot, nie­mand brach es ihnen. 5 Die sonst Lecker­bis­sen aßen, ver­schmach­te­ten auf den Stra­ßen; die auf Kar­me­sin getra­gen wur­den, muß­ten auf Mist­hau­fen lie­gen. 6 Und die Schuld der Toch­ter mei­nes Vol­kes war grö­ßer als die Sün­de Sodoms, das plötz­lich zer­stört wur­de, ohne daß Hän­de sich rühr­ten. 7 Ihre Für­sten waren rei­ner als Schnee, wei­ßer als Milch; rosi­ger war ihr Leib als Koral­len, wie Saphir war ihre Gestalt. 8 Dunk­ler als Ruß ist jetzt ihr Aus­se­hen, man erkennt sie nicht auf den Stra­ßen; runz­lig ist ihre Haut auf ihren Kno­chen, sie ist dürr gewor­den wie Holz. 9 Die vom Schwert Getö­te­ten hat­ten es bes­ser als die vom Hun­ger Getö­te­ten, denn die ver­en­de­ten lang­sam, getrof­fen vom Man­gel an Feld­frucht. 10 Die Hän­de weich­her­zi­ger Frau­en haben ihre Kin­der gekocht; sie dien­ten ihnen als Spei­se beim Zusam­men­bruch der Toch­ter mei­nes Vol­kes. 11 Der HERR hat sei­nem Grimm Genü­ge getan, hat sei­ne Zorn­glut aus­ge­gos­sen; und er hat in Zion ein Feu­er ange­zün­det, das sogar sei­ne Grund­mau­ern gefres­sen hat. 12 Die Köni­ge der Erde hät­ten es nicht geglaubt, noch alle Bewoh­ner des Erd­krei­ses, daß Geg­ner und Feind in die Tore Jeru­sa­lems ein­drin­gen wür­den. 13 Wegen der Ver­feh­lun­gen ihrer Pro­phe­ten, wegen der Sün­den ihrer Prie­ster, die in ihrer Mit­te das Blut der Gerech­ten ver­gos­sen haben, 14 wank­ten sie wie Blin­de auf den Stra­ßen, besu­delt mit Blut, so daß man ihre Klei­der nicht anrüh­ren durf­te.

  2. Die Irren haben die Irren­an­stalt über­nom­men. Schlim­mer als alles dage­we­se­ne, bei den Kom­mu­ni­sten wur­de man wenig­stens mit dem gan­zen per­ver­sen Sex-Homo-Pädo-Trash ver­schont, das ist nun bei den west­li­chen, Psy­cho­pa­ten nun anders, und es scheint sich kei­ner, wirk­lich kei­ner gegen die­sen kran­ken, abar­ti­gen Todes­kult zu weh­ren. Die satt­ge­fres­se­ne Wohl­stands­de­ka­denz, die Faul­heit, Dumm­heit und Gott­lo­sig­keit der Mas­sen las­sen das über 2000-jäh­ri­ge christ­li­che Euro­pa lang­sam aber sicher unter­ge­hen. Und die Hand­voll der dege­ne­rier­ten Strip­pen­zie­her hin­ter dem Vor­hang lacht sich ins Fäust­chen.

  3. gibt es irgend­wo den genau­en text die­ses beschlus­ses so klingt das gan­ze etwas nach Pole­mik ohne sub­stanz man kann nur etwas kri­ti­sie­ren wenn man es genau kennt und ich fin­de in dem Arti­kel kei­ne Quel­len­an­ga­be

    • Bei­de Doku­men­te sind im Arti­kel ver­linkt.
      Link 1 : Emp­feh­lun­gen des Mini­ster­ko­mit­tees des Euro­pa­rats (Deut­sches Ori­gi­nal)
      Link 2: Stra­te­gie­pa­pier der ita­lie­ni­schen Regie­rung (Mon­ti, ital. Ori­gi­nal)

  4. „dies bedeu­ten, daß ein 50-Jäh­ri­ger Mann pro­blem­los eine homo­se­xu­el­le Bezie­hung mit einem 14-Jäh­ri­gen unter­hal­ten könn­te, ohne eine Straf­tat zu bege­hen.“

    Stimmt.. aber war­um pran­gern sie nur wie­der die Homo­se­xu­el­le Bezie­hung an… es scheint als wür­den Sie nichts gegen:

    dies bedeu­ten, daß ein 50-Jäh­ri­ger Mann pro­blem­los eine hete­ro­se­xu­el­le Bezie­hung mit einer 14-Jäh­ri­gen unter­hal­ten könn­te, ohne eine Straf­tat zu bege­hen.

    aber man braucht auf „katho­li­schen“ Sei­ten natür­lich immer sein Feind­bild und da man gegen Juden, anders­gläu­bi­ge lie­ber nicht so wet­tert.. na da kann man ja die homo­se­xu­el­len neh­men .. und dann sich in die „Opfer­rol­le“ bege­ben…

    • … was wie­der­um nichts ande­res als ein Kli­schee (oder Feind­bild!?) Ihrer­seits gegen­über ‘ “katho­li­sche“ Sei­ten‘ ist — in Wirk­lich­keit also gegen die katho­li­sche Kir­che!

      • tat­säch­lich kann man die Moral­leh­re der Kir­che nur aus der Güte Got­tes ver­ste­hen. Die Schön­heit einer sakra­men­ta­len auf die Güte Got­tes hin­wei­sen­den Bezie­hung, aus deren Voll­zug das Leben wei­ter getra­gen wird, muss mit Ver­bo­ten flan­kiert wer­den. So wie die Gesund­heit des Lei­bes durch Füße und Hän­de waschen. Ver­bo­te sind ein­sei­tig, da sie immer einen von vie­len mög­li­chen Miss­bräu­chen bekämp­fen. Der Mensch kann immer nur einen Satz nach dem ande­ren spre­chen. Das heißt nicht, dass wenn er nicht immer alles zugleich sagt, not­wen­di­ger Wei­se ande­re wich­ti­ge Aspek­te dis­kri­mi­niert im Sin­ne von nied­rig schätzt. Voll­stän­dig­keit ist anzu­stre­ben. Dazu ist im Gei­ste Jesu Chri­sti die Kir­che da. Es geht also nicht dar­um, dem Ande­ren Blind­heit vor­zu­wer­fen son­dern mit Argu­men­ten sein Ver­ständ­nis des Herrn voll­kom­me­ner wer­den zu las­sen!

  5. Man kann Punkt 8 der Erwä­gun­gen der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on zur Ehe, noch vom dama­li­gen Prä­fek­ten Kar­di­nal Ratz­in­ger for­mu­liert, gar nicht oft genug zitie­ren:

    „8… Die homo­se­xu­el­len Lebens­ge­mein­schaf­ten erfül­len auch nicht in einem wei­te­ren ana­lo­gen Sinn die Auf­ga­ben, deret­we­gen Ehe und Fami­lie eine eige­ne qua­li­fi­zier­te Aner­ken­nung ver­die­nen. Es gibt jedoch gute Grün­de zur Annah­me, dass die­se Lebens­ge­mein­schaf­ten für die gesun­de Ent­wick­lung der mensch­li­chen Gesell­schaft schäd­lich sind, vor allem wenn ihr tat­säch­li­cher Ein­fluss auf das sozia­le Gewe­be zuneh­men wür­de.“

    Das erschrecken­de ist, dass der tat­säch­li­che Ein­fluss heu­te ein tota­ler ist.

    • zu Fran­ces­co: Der Auf­fas­sung Ratz­in­gers — Papst Bene­dikt XVI — kann man eigent­lich nur voll­in­halt­lich zustim­men.

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