Neuseeland verbietet, Kinder „Lucifer“, „Messias“ oder „Christ“ zu nennen


(Wel­ling­ton) Die neu­see­län­di­sche Regie­rung hat ein Gesetz erlas­sen mit einer Liste von Begrif­fen, die Kin­dern nicht als Vor­na­men gege­ben wer­den dür­fen. Stan­des­äm­ter wur­den ange­wie­sen, die in der Liste ver­zeich­ne­ten Namen abzu­leh­nen. Bis­her gab es kei­ne gesetz­li­che Grund­la­ge für unschick­li­che, sit­ten­wid­ri­ge, belei­di­gen­de oder das Wohl des Kin­des beein­träch­ti­gen­de Namen.
Neu­see­län­di­sche Eltern dür­fen ihre Kin­der nicht Luzi­fer nen­nen, eben­so wenig Mes­si­as oder Christ. In den ver­gan­ge­nen zwölf Jah­ren woll­ten sechs Eltern ihr Kind Luci­fer nen­nen. Zwei­mal woll­ten Kin­der ihren Sohn Mes­siahs nen­nen, ein­mal Christ. Abge­lehnt wer­den Namen, die ande­re Per­so­nen belei­di­gen, unver­nünf­tig lang oder einem offi­zi­el­len Titel oder Rang ent­spre­chen. Unter den seit 2001 abge­lehn­ten Namen befin­den sich 62 Anträ­ge für Justi­ce (Gerechtigkeit/​Justiz/​Recht/​Gericht) und 31 Anträ­ge für King (König). Zurück­ge­wie­sen wer­den aus­ge­fal­le­ne Ein­fäl­le wie Mafia No Fear, 4Real, Anal oder Vio­lence (Gewalt), Num­ber 16 Bus Shel­ter und Talu­la Does the Hula From Hawaii.