Maria ist eine Königin der Liebe

Mit Freu­de grü­ße ich alle Pil­ger und Besu­cher deut­scher Spra­che, die zu die­ser Audi­enz nach Castel Gan­dol­fo gekom­men sind. Die Kir­che fei­ert heu­te den Gedenk­tag Maria Köni­gin. Es ist der ach­te Tag nach dem Hoch­fest ihrer Auf­nah­me in den Him­mel. In dem dog­ma­ti­schen Text Lumen gen­ti­um des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils wird gesagt: »Maria wur­de als Köni­gin des Alls vom Herrn erhöht, um voll­kom­me­ner ihrem Sohn gleich­ge­stal­tet zu sein, dem Herrn der Her­ren« (Nr. 59). Das König­tum Chri­sti, wir wis­sen es, ist ganz durch­wo­ben von Demut, Die­nen, Lie­be und unter­schei­det sich so von irdi­schen Rei­chen und Macht­blöcken. Das glei­che gilt für Maria: Sie ist Köni­gin im Dienst für Gott und für die Men­schen. Sie ist eine Köni­gin der Lie­be, die ihre Hin­ga­be an Gott lebt und so in den Plan der Erlö­sung Got­tes für die Men­schen ein­tritt. Als Köni­gin des Him­mels ist sie Gott ganz nahe. Aber weil sie Gott nahe ist, ist sie uns nahe. Als eine Mut­ter, die uns liebt und kennt, will sie uns allen nahe sein. Ihr müt­ter­li­cher Segen möge euch auf allen euren Wegen beglei­ten.

Bild: Ser­gey Gabdurakhmanov/flickr.com