Alte Messe ist kein Gruppenprivileg, sondern Aufgabe für alle

(Vati­kan) Die Pfle­ge der so genann­ten „außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus“ ist eine Auf­ga­be für die gan­ze Kir­che, nicht nur für bestimm­te Grup­pen. Das schreibt der Prä­fekt der Apo­sto­li­schen Signa­tur, Erz­bi­schof Ray­mond Leo Bur­ke, im Vor­wort zu einer Stu­die. Die Ver­fü­gung, mit der der Papst vor eini­gen Jah­ren die älte­re Form der Hl. Mes­se für brei­te­re Krei­se zuließ, sei ein „Akt uni­ver­sel­ler Gesetz­ge­bung“ und daher „für die gesam­te Kir­che welt­weit ver­bind­lich“, betont der Kuri­en­erz­bi­schof. Es gehe also nicht um einen „Gun­ster­weis gegen­über irgend­wel­chen Per­so­nen, son­dern um eine Gesetz­ge­bung zum Zweck der Wah­rung und Beför­de­rung des Lebens des gan­zen mysti­schen Lei­bes Chri­sti und der höch­sten Aus­drucks­form die­ses Lebens, näm­lich der hei­li­gen Lit­ur­gie“. Der gesam­ten Gemein­schaft der Kir­che sei „damit die Ver­pflich­tung auf­er­legt, ihre lit­ur­gi­sche Tra­di­ti­on zu bewah­ren und zu pfle­gen“.

(RV)