Weil eine Ordensschwester der Ermordung eines Kindes zustimmte, wurde sie exkommuniziert

(Phoe­nix) Weil sie einer Abtrei­bung zustimm­te, ist eine Ordens­schwe­ster exkom­mu­ni­ziert wor­den. Das hat der Bischof von Phoe­nix, Tho­mas J. Olm­sted, bestä­tigt, wie die Nach­rich­ti­genagen­tur Apic am Frei­tag mit­teil­te. Die Ordens­frau hat­te als Mit­glied einer kran­ken­häus­li­chen Ethik­kom­mis­si­on eine Abtrei­bung gut­ge­hei­ßen, bei der die Schwan­ge­re schwer krank war. „Der Mord an einem unge­bo­re­nen Kind ist unter allen Umstän­den unmo­ra­lisch“, sag­te der Bischof. Eine Insti­tu­ti­on, die sich authen­tisch katho­lisch nen­ne, dür­fe einer sol­chen Vor­ge­hens­wei­se nicht zustim­men. „Das Leben eines unge­bo­re­nen Kin­des ist genau­so hei­lig, wie das sei­ner Mut­ter, kein Leben darf über dem ande­ren ste­hen.“

(Apic)