Skandal in Abtreibungsklinik: Mindestens 12 Frauen mit Hepatitis C infiziert – Gesamtzahl „noch nicht absehbar“

(Mel­bourne) Min­de­stens zwölf Frau­en wur­den in einer Abtrei­bungs­kli­nik von Plan­ned Paren­t­hood mit Hepa­ti­tis C infi­ziert. Die Fäl­le ereig­ne­ten sich in der Croy­don Tages­kli­nik von Mel­bourne, die zu Plan­ned Paren­t­hood Austra­li­en gehört. Gegen den Anäs­the­si­sten der Kli­nik wur­de in zwölf Fäl­le Ankla­ge erho­ben. Gesund­heits­be­hör­de und Poli­zei ermit­teln, ob  der Anäs­the­sist die Frau­en absicht­lich ansteck­te.

John Car­nie, der Direk­tor der Gesund­heits­be­hör­de von Vic­to­ria erklär­te, daß es schwer vor­stell­bar war, daß sich so vie­le Pati­en­tin­nen zufäl­lig ange­steckt hat­ten. Des­halb wur­den Ermitt­lun­gen ein­ge­lei­tet. Auf­merk­sam gewor­den sei man, nach­dem bei drei Frau­en, die in der Kli­nik eine Abtrei­bung durch­füh­ren hat­ten las­sen, eine Hepa­ti­tis-C-Infek­ti­on auf­trat.

Unter­su­chun­gen erga­ben bis­her, daß im Zeit­raum zwi­schen Juni 2008 und Dezem­ber 2009 min­de­stens zwölf Frau­en an der Abtrei­bungs­kli­nik infi­ziert wur­den. Alle Frau­en wur­den vom sel­ben Anäs­the­si­sten behan­delt. Es stell­te sich her­aus, daß die­ser Anäs­the­sist, Dr. James Lat­ham Peters, selbst Trä­ger des Hepa­ti­tis-C-Virus ist. Wei­te­re Ermitt­lun­gen erga­ben, daß Peters dro­gen­ab­hän­gig ist, daß er die ent­spre­chen­den Test­ergeb­nis­se, sowohl sei­ner Infek­ti­ons­er­kran­kung als auch sei­ner Dro­gen­ab­hän­gig­keit ver­schwin­den habe las­sen.

Hepa­ti­tis C wird durch Blut-zu-Blut- oder sexu­el­len Kon­takt über­tra­gen und greift die Leber an. Fol­gen kön­nen Leber­zir­rho­se und Leber­krebs sein. Häu­fig wird Hepa­ti­tis C durch die Wie­der­ver­wer­tung von Sprit­zen über­tra­gen.

Nach Bekannt­wer­den des Skan­dals mel­de­ten sich inner­halb der letz­ten drei Tage mehr als 700 besorg­te Frau­en bei der Poli­zei oder der Gesund­heits­be­hör­de. Sie alle hat­ten in der Abtrei­bungs­kli­nik die Ermor­dung ihres Kin­der durch­füh­ren las­sen.

Ärz­te und Ermitt­ler set­zen sich nun mit allen von Dr. Peters behan­del­ten Frau­en in Ver­bin­dung. Die Gesamt­zahl der infi­zier­ten Frau­en ist noch nicht abzu­se­hen. „Um nicht noch mehr Angst zu ver­brei­ten, will ich über mög­li­che Gesamt­zah­len gar nicht nach­den­ken“, so John Car­nie, der Lei­ter der Gesund­heits­be­hör­de.

Die Croy­don Day Sur­ge­ry ist eine von sechs Abtrei­bungs­kli­ni­ken, die der Abtrei­bungs­lob­by­ist Plan­ned Paren­t­hood in Austra­li­en betreibt. In Deutsch­land gehört Pro Fami­lia mit ihren Bera­tungs­stel­len und Abtrei­bungs­kli­ni­ken zu Plan­ned Paren­t­hood Inter­na­tio­nal, in Öster­reich die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung, in der Schweiz, die Schwei­ze­ri­sche Stif­tung für sexu­el­le und repro­duk­ti­ve Gesund­heit.

(LifeSiteNews/GN, Bild: hazteoir.org)