Fünfter Todestag von Terri Schiavo — Gedenktag der „Priester für das Leben“

(New York ) Am fünf­ten Todes­tag von Ter­ri Schia­vo, zele­brie­ren die Prie­ster für das Leben eine Gedenk­mes­se und hal­ten einen Gebets­tag für die Schutz­lo­sen und Ver­wund­ba­ren ab.

„Am 31. März vor fünf Jah­ren starb Ter­ri Schia­vo, weil ein Gericht und eine Regie­rung die­sen ange­ord­net haben“, sag­te Frank Pavo­ne, der Lei­ter der Lebens­schutz­or­ga­ni­sti­on Prie­ster für das Leben. „Ich habe selbst gese­hen, weil ich ihre Hand hielt und an ihrem Bett bete­te, daß die­ser Tod kein ’schö­ner‘ und ‚fried­li­cher‘ Tod war, wie uns die Eutha­na­sie-Befür­wor­ter weis­ma­chen wol­len.“

„Außer­dem müs­sen wir wach­sa­mer sein denn je, da die Gesund­heits­für­sor­ge immer mehr in die Hän­de der Regie­rung gelegt wird,  um die Ter­ris von heu­te und mor­gen zu schüt­zen“, so Father Pavo­ne.

Ter­ri Schia­vo, eine Wach­kom­a­pa­ti­en­tin, starb 2005 nach einem lan­gen Rechts­streit zwi­schen ihrem Ehe­mann und ihrer Fami­lie, weil ihr schließ­lich die Nah­rungs- und Flüs­sig­keits­auf­nah­me mit Gerichts­be­schluß des Staa­tes Flo­ri­da ver­wei­gert wur­de.

Vor zwei Jah­ren orga­ni­sier­ten die Prie­ster für das Leben und die Ter­ri-Stif­tung den „Inter­na­tio­na­len Gebets- und Gedenk­tag für Ter­ri Schind­ler Schia­vo und alle unse­re ver­wund­ba­ren Geschwi­ster“, der nun jähr­lich am 31. März, dem Todes­tag von Ter­ri Schia­vo, statt­fin­det.

Der Gedenk­tag dient dem Gebet und der Aus­bil­dung eines kla­ren Bewußt­seins und Urteils­ver­mö­gens, um ähn­li­che Fäl­le wie den Ter­ri Schia­vos zu ver­hin­dern.

Der Bru­der von Ter­ri, Bob­by Schind­ler, zitier­te kürz­lich eine neue Stu­die, die im New Eng­land Jour­nal of Medi­ci­ne ver­öf­fent­licht wur­de, wonach vie­le der Wach­kom­a­pa­ti­en­ten zumin­dest zeit­wei­lig bei Bewußt­sein sind.

„Per­so­nen mit kogni­ti­ven Kör­per­be­hin­de­run­gen, wie sie Ter­ri hat­te, wer­den tag­täg­lich ihrer Grund­rech­te beraubt“, erklär­te Bob­by Schind­ler in einer Pres­se­aus­sen­dung. Die neue Stu­die bewei­se, war­um die häu­fig „gefähr­li­chen und fal­schen Dia­gno­sen bei irrever­si­blen Wach­ko­ma nicht als Grund­la­ge zur Tötung unse­rer ver­wund­bar­sten Men­schen die­nen dür­fen“.

(www.priestsforlife.org / GN, Bild: Prie­sts for Life)