Traditionalistische Bischöfe der USA wollen die volle Einheit mit Rom — Antrag gestellt

(Orlan­do) Die Bischö­fe der Angli­ka­ni­schen Kir­chen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, kon­kret der Tra­di­tio­nal Angli­can Com­mu­ni­on (TAC) ver­sam­mel­ten sich unter dem Vor­sitz ihres Pri­mas Chri­sto­pher Phil­lips in Orlan­do im Bun­des­staat Flo­ri­da zu einer Kon­fe­renz. Wie in einem Kom­mu­ni­que für die Pres­se mit­ge­teilt wird, wur­de dabei beschlos­sen, das Ange­bot von Papst Bene­dikt XVI. anzu­neh­men und im Rah­men der Päpst­li­chen Kon­sti­tu­ti­on Angli­cano­rum Coe­ti­bus in vol­ler Ein­heit mit Rom in den Schoß der Katho­li­schen Kir­che zurück­zu­keh­ren. Ein ent­spre­chen­der Antrag wur­de bereits an Rom gerich­tet.

Damit folgt die Tra­di­tio­nal Angli­can Com­mu­ni­on der USA dem Bei­spiel der TAC-Gemein­schaf­ten von Austra­li­en, Eng­land und Mit­tel­ame­ri­ka. Noch bedeut­sa­mer ist die Ver­ei­ni­gung For­ward in Faith, die sich – im Gegen­satz zur TAC – noch in Gemein­schaft mit der angli­ka­ni­schen Welt­fa­mi­lie unter der Füh­rung des Erz­bi­schofs von Can­ter­bu­ry befin­det. Die Ant­wort der FiF wird für die Zeit unmit­tel­bar nach Ostern erwar­tet.

(anglo-catho­li­c/GN)