Deutsche Familie erhält in den USA politisches Asyl

(Washing­ton) Der deut­schen Home­school Fami­lie Rom­ei­ke wur­de in den USA polit­sches Asyl gewährt. Hin­ter­grund ist die Kri­mi­na­li­sie­rung und Ver­fol­gung der Fami­lie in Deutsch­land, die ihre Kin­der sel­ber zu Hau­se unter­rich­ten woll­te.

Der UN-Son­der­be­richt­erstat­ter für das Recht auf Bil­dung Ver­nor Muñoz äußer­te sich in sei­nem in Ber­lin ver­öf­fent­lich­ten Bericht ((https://www.unerzogen.de/weblog/2007/09/12/gefalschte-ubersetzung-des-berichts-des-un-sonderberichterstatters-fur-das-recht-auf-bildung/))  ((https://www.ohchr.org/english/bodies/hrcouncil/docs/4session/A.HRC.4.29.Add.3.pdf)) vom 21. Febru­ar 2006 besorgt dar­über, daß die restrik­ti­ve deut­sche Schul­pflicht die Inan­spruch­nah­me des Rech­tes auf Bil­dung mit­tels alter­na­ti­ver Lern­for­men wie Haus­un­ter­richt kri­mi­na­li­siert.

Hoch­schul­prä­si­dent Die­ter Len­zen kri­ti­siert, Deutsch­land hal­te als nahe­zu ein­zi­ges Land der west­li­chen Welt an einer rigi­den Schul­an­we­sen­heits­pflicht fest, anstatt die Schul­pflicht zu einer Bil­dungs­pflicht mit umfas­sen­der Orts- und Metho­den­frei­heit wei­ter­zu­ent­wickeln.

(JF; Foto: Mark Papas)