Prominenter jüdischer Historiker spricht über „diskrete und wirksame Gesten“ von Pius XII. die zahlreichen Juden das Leben retteten

(Paris) Ein pro­mi­nen­ter jüdi­scher Histo­ri­ker zeigt sich „abso­lut nicht schockiert“ über eine even­tu­el­le Selig­spre­chung Pius XII. Der Welt­kriegs-Papst habe „dis­kre­te und wirk­sa­me Gesten“ gesetzt, um den Juden zu hel­fen, sag­te der in Frank­reich als „Nazi-Jäger“ bekann­te Ser­ge Klars­feld dem Maga­zin Le Point.

Er ver­wies dabei nament­lich auf die Ret­tung der römi­schen Juden durch Pius, der Klö­stern den Auf­trag gab, ver­folg­te Juden zu Tau­sen­den zu ver­stecken. Der Papst sei über­dies „vor allem ein Papst der Katho­li­ken“. Pius’ Prio­ri­tät sei es gewe­sen, die Katho­li­ken vor den Ter­ror­re­gimes der Nazis und der Kom­mu­ni­sten zu schützen.

(lepoint.fr/ RV)