Forum Deutscher Katholiken stellt schwere Bedrohung zahlreicher Grund- und Menschenrechte in Deutschland fest

Das Forum Deut­scher Katho­li­ken for­dert die Schaf­fung eines so genann­ten Men­schen­rechts-Bischof. Dazu hat die Ver­ei­ni­gung eine Reso­lu­ti­on ver­ab­schie­det, die sich an die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz rich­tet. Die­ser Ober­hir­te soll die Lage der Men­schen­rech­te beob­ach­ten und dar­über jähr­lich einen Bericht erstel­len sowie Vor­schlä­ge für eine Stra­te­gie der Kir­che für den Schutz der Men­schen­rech­te in Deutsch­land erar­bei­ten. Das gab das Forum am Sams­tag­nach­mit­tag in Aschaf­fen­burg bekannt. Nur wenn der Ein­satz der Kir­che in die­sem Bereich gebün­delt wer­de, kön­ne der Men­schen­rechts-Bischof Erfolg haben.

Zugleich stell­ten die rund 1.000 Teil­neh­mer am Kon­gress „Freu­de am Glau­ben“ eine schwe­re Bedro­hung zahl­rei­cher Grund- und Men­schen­rech­te in Deutsch­land fest. Dabei nann­ten sie die Mei­nungs­frei­heit, die Reli­gi­ons­frei­heit und die „beson­ders schwe­re Ver­let­zung des Men­schen­rechts auf Leben — durch die staat­lich geför­der­te Abtrei­bung“. Die Kir­che sei gefor­dert, schüt­zend und hel­fend für die Rech­te der Betrof­fe­nen ein­zu­tre­ten.

(PM/RV)