Missionsauftrag bleibt, auch bei Widrigkeiten

(Vati­kan) Gewalt und Ein­schüch­te­run­gen dür­fen kein Hin­der­nis für den Mis­si­ons­auf­trag sein, den Chri­stus der Kir­che erteil­te. Das betont Papst Bene­dikt XVI. in sei­ner Bot­schaft zum Welt­mis­si­ons­tag am 18. Okto­ber, die der Vati­kan an die­sem Sams­tag ver­öf­fent­lich­te.

Es gebe nicht weni­ge Mis­sio­na­rin­nen und Mis­sio­na­re, die ihr Zeug­nis in einem Umfeld der Ver­fol­gung und Unter­drückung ableg­ten und mit sozia­ler Aus­gren­zung, Gefäng­nis­haft, Fol­ter und sogar der Todes­stra­fe kon­fron­tiert wür­den, so der Papst.

Die­sen Wid­rig­kei­ten zum Trotz müs­se das Ziel der kirch­li­chen Mis­si­on sein, „alle Völ­ker auf ihrem Weg zu Gott durch die Geschich­te mit dem Licht des Evan­ge­li­ums zu erleuch­ten, damit sie in Ihm ihre Ver­wirk­li­chung und ihre Erfül­lung fin­den.“ Daher sei auch die Soli­da­ri­tät mit den ärme­ren christ­li­chen Gemein­den von zen­tra­ler Bedeu­tung, schreibt Bene­dikt wei­ter.

Er lade jeden dazu ein, ein glaub­wür­di­ges Zei­chen der Gemein­schaft zwi­schen den Kir­chen zu geben, auch im Sin­ne von wirt­schaft­li­cher Hil­fe. Nur so könn­ten auch jun­ge Kir­chen vor Ort das Licht des Evan­ge­li­ums unter den Völ­kern ver­brei­ten.

(RV/Agi)