Infosekta warnt vor Williamson, Schmidberger und „integristischen Katholizismus“

(Zürich) Info­Sek­ta eine, nach eige­nen Anga­ben, poli­tisch und kon­fes­sio­nell unab­hän­gi­ge Kon­su­men­ten­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on in der Schweiz warnt vor der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., ins­be­son­de­re vor Bischof Wil­liam­son und dem deut­schen Distrik­t­o­be­ren P. Franz Schmid­ber­ger.

Das Welt­bild des „ultra­kon­ser­va­ti­ven Theo­lo­gen Wil­liam­son“ ist von „Ver­schwö­rungs­theo­rien, anti­mo­der­ni­sti­schen, anti­se­mi­ti­schen und anti­li­be­ra­len Über­zeu­gun­gen durch­zo­gen“, heißt es im Tätig­keits­be­richt 2008. Und wei­ter: Schmid­ber­ger lobt die „urwüch­si­ge ger­ma­ni­sche Natur“, die sich „in beson­ders har­mo­ni­scher Wei­se der Gna­de geöff­net und sich mit ihr ver­mählt hat und so zur Haupt­grund­la­ge des Hei­li­gen Römi­schen Reichs wur­de.“

Der „inte­gri­sti­sche Katho­li­zis­mus“ offen­ba­re in die­sen Fäl­len einen „poli­ti­schen und ras­si­sti­schen Macht­an­spruch“.

(JF)