Papst fordert von der Priesterbruderschaft St. Pius X. die Anerkennung des 2. Vatikanischen Konzils

(Vati­kan) Papst Bene­dikt XVI. hat die Bischö­fe der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. dazu ermahnt, die Leh­ren des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils anzu­er­ken­nen. Er tat dies in einem unge­wöhn­li­chen Schritt, näm­lich mit der Ver­le­sung einer kur­zen öffent­li­chen Erklä­rung gegen Ende der Generalaudienz.

„Ich habe vor eini­gen Tagen den Nach­laß der Exkom­mu­ni­ka­ti­on für die vier Bischö­fe ent­schie­den, die 1988 von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re ohne päpst­li­chen Auf­trag geweiht wor­den waren. Ich habe die­sen Akt der väter­li­chen Barm­her­zig­keit gesetzt, weil die­se Prä­la­ten mir wie­der­holt ihr tie­fes Lei­den an der Situa­ti­on bekun­de­ten, in der sie sich befan­den. Ich wün­sche, daß auf die­se mei­ne Geste das umge­hen­de Bemü­hen von ihrer Sei­te folgt, die wei­te­ren not­wen­di­gen Schrit­te zu set­zen, um die vol­le Ein­heit mit der Kir­che zu rea­li­sie­ren. Auf die­se Art sol­len sie ech­te Treue und ech­tes Aner­ken­nen des Lehr­am­tes und der Auto­ri­tät des Pap­stes und des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils bezeugen.“

(RV/ JF)

You­Tube: Bene­dikt XVI. Nach­laß der Exkom­mu­ni­ka­ti­on ist Akt der Barmherzigkeit