In Nordfrankreich wurden 500 muslimische Soldatengräber geschändet

(Paris) In Nord­frank­reich wur­den min­de­stens 500 mus­li­mi­sche Grä­ber auf einem Sol­da­ten­fried­hof in Nord­frank­reich ver­wü­stet. Die Grä­ber in Not­re-Dame-de-Loret­te bei Arras wur­den über Nacht mit NS-Sym­bo­len beschmiert.

Die Täter han­del­ten offen­bar aus Anlaß des isla­mi­schen Opfer­fe­stes. Es ist bereits die drit­te der­ar­ti­ge Schän­dung des Sol­da­ten­fried­hofs bin­nen andert­halb Jah­ren.

Auf dem Fried­hof sind mehr als 30.000 Sol­da­ten begra­ben. Der mus­li­mi­sche Teil hat 576 Grä­ber, die nach Mek­ka aus­ge­rich­tet sind. Im April waren 148 von ihnen mit Nazi-Graf­fi­ti beschmiert, im April 2007 wur­den 52 Ste­len und eine Gruft geschän­det.

(JB)