Vietnams Katholiken hoffen auf diplomatische Beziehungen zwischen ihrem Land und dem Vatikan

(Hanoi) Viet­nams Katho­li­ken hof­fen, daß das kom­mu­ni­sti­sche Regime des Lan­des bald diplo­ma­ti­sche Bezie­hun­gen mit dem Hei­li­gen Stuhl auf­nimmt. Davon erwar­ten sie sich „mehr gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und eine Redu­zie­rung der reli­giö­sen Dis­kri­mi­nie­rung.“ Dies ist eine häu­fig geäu­ßer­te Mei­nung, auf die eine päpst­li­che Dele­ga­ti­on im gan­zen Land trifft.

Die Dele­ga­ti­on des Hei­li­gen Stuhls unter Lei­tung des Unter­staats­se­kre­tärs für die Bezie­hun­gen zu den Staa­ten, Msgr. Pie­tro Paro­lin, bereist der­zeit das süd­ost­asia­ti­sche Land. Heu­te wird sie von Sai­gon kom­mend in Ho Chi Min-Stadt, dem ehe­ma­li­gen Sai­gon, ein­tref­fen. Die Ver­tre­ter des Vati­kans tra­fen bereits mit zahl­rei­chen viet­na­me­si­schen Prie­stern zusam­men. Ein beson­de­res Anlie­gen der Kir­che in Viet­nam ist es, gleich­be­rech­tigt am Bil­dungs- und Erzie­hungs­we­sen des Lan­des teil­ha­ben zu kön­nen und dafür eige­ne Ein­rich­tun­gen schaf­fen zu können.

(Asianews/JF)