Kirchenrechtlerin Prof. Myriam Wijlens zum Mitglied der Kommission „Glauben und Kirchenverfassung“ ernannt

(Erfurt) Die Pro­fes­so­rin für Kir­chen­recht an der Katho­lisch- Theo­lo­gi­schen Fakul­tät und der­zei­ti­ge Vize­prä­si­den­tin für For­schung und inter­na­tio­na­le Ange­le­gen­hei­ten, Prof. Dr. Myri­am Wij­lens, wur­de auf Vor­schlag von Kar­di­nal Wal­ter Kas­per zum Mit­glied des Stän­di­gen Rates der Kom­mis­si­on für Glau­ben und Kir­chen­ver­fas­sung des Welt­ra­tes der Kir­chen ernannt. Die Kom­mis­si­on für Glau­ben und Kir­chen­ver­fas­sung lei­stet theo­lo­gi­sche Grund­la­gen­ar­beit, indem sie sich mit den Ursa­chen der Tren­nung christ­li­cher Kir­chen beschäf­tigt und auf die „sicht­ba­re Ein­heit der Kir­che“ hin­ar­bei­tet. Sie ist einer der zen­tra­len Arbeits­be­rei­che des „Öku­me­ni­schen Rates der Kir­chen“ (ÖRK). Die Katho­li­sche Kir­che ist seit 1968 ordent­li­ches Mit­glied der Kom­mis­si­on und mit drei Per­so­nen im stän­di­gen Rat ver­tre­ten.

Die aus den Nie­der­lan­den stam­men­den Theo­lo­gin und Kir­chen­recht­le­rin Wij­lens kam über die Sta­tio­nen Nij­me­gen, Otta­wa, Washing­ton und Mün­ster 2005 an die Uni­ver­si­tät Erfurt.

Eines der wich­ti­gen The­men auf der Tages­ord­nung der Kom­mis­si­on ist die in jüng­ster Zeit dro­hen­de Spal­tung zwi­schen und in den Kir­chen hin­sicht­lich ethi­scher Fra­gen, wie Stamm­zel­len­for­schung oder Aids-Prä­ven­ti­on.

(PM/ JF)