Gerneraloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist 50

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Msgr. Ber­nard Fel­lay

(Men­zin­gen) Msgr. Ber­nard Fel­lay wur­de vor 50 Jah­ren im Schwei­zer Wal­lis gebo­ren. Er trat 1977 ins Prie­ster­se­mi­nar von Ecà´ne ein und wur­de 1982 zum Prie­ster geweiht. Im glei­chen Jahr wur­de er Öko­nom im Gene­ral­haus und über­nahm meh­re­re pasto­ra­le Auf­ga­ben.

Am 30. Juni 1988 wur­de er von Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re zum Weih­bi­schof kon­se­kriert. 1994 wur­de er zum ersten Mal zum Gene­ral­obe­ren gewählt. 2006 wur­de Bischof Fel­lay vom Gene­ral­ka­pi­tel für wei­te­re zwölf Jah­re in die­sem Amt bestä­tigt. Er wur­de von Papst Johan­nes Paul II. und kurz nach der Wahl auch von Papst Bene­dikt XVI. in Audi­enz emp­fan­gen.

Für die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. erklär­te Bischof Ber­nard Fel­lay, sie wer­de wei­ter­hin die alte Kar­frei­tags­bit­ten zur Bekeh­rung der Juden gebrau­chen, es sei eines der älte­sten Gebe­te des Mis­sa­les und ein wah­rer Schatz der Lit­ur­gie. Die Ände­rung von Papst Bene­dikt XVI. sei kir­chen­po­li­tisch und nicht vom Glau­ben moti­viert, denn nichts an dem alten Gebet sei falsch oder belei­di­gend.

(JF)