Universität Eichstätt: Vatikan zögert beim neuen Präsidenten

(Eich­stätt-Ingol­stadt) Die katho­li­sche Uni­ver­si­tät Eich­stätt war­tet auf die Zustim­mung des Vati­kans zur Beset­zung des Prä­si­den­ten­am­tes. Der neu­ge­wähl­te Prä­si­dent Ulrich Hemel darf sein Amt vor­erst nicht antre­ten, weil der Vati­kan Beden­ken prüft. Hemel gilt als kir­chen­kri­tisch und ist in drit­ter Ehe ver­hei­ra­tet.

Hemel soll­te am 23. April das Amt antre­ten. An die­sen Tag wird der schei­den­de Uni-Prä­si­dent Ruprecht Wim­mer fei­er­lich ver­ab­schie­det.

Nach der Wahl Joseph Ratz­in­gers zum Papst kri­ti­sier­te Ulrich Hemel Bene­dikt XVI. als zu kon­ser­va­tiv und mein­te als Prä­fekt der Katho­li­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on hat er sich teil­wei­se zu fast schon radi­ka­len Urtei­len hin­rei­ßen las­sen.

(JB)