Verdienstkreuz für „Kirche in Not“-Chefin

(Mün­chen) Die deut­sche Vor­sit­zen­de des welt­wei­ten katho­li­schen Hilfs­werks Kir­che in Not, Anto­nia Wil­lem­sen, hat das Ver­dienst­kreuz am Ban­de des Ver­dienst­or­dens der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land erhal­ten. Das teil­te Kir­che in Not am Frei­tag in Mün­chen mit. Die Geehr­te habe „kräf­tig mit­ge­schrie­ben an der euro­päi­schen Geschich­te“, sag­te der hes­si­sche Justiz­mi­ni­ster Jür­gen Ban­zer über die lang­jäh­ri­ge Gene­ral­se­kre­tä­rin des Wer­kes und rech­te Hand des Grün­ders von Kir­che in Not, Pater Weren­fried van Straa­ten. Wil­lem­sens Lei­stun­gen für das Hilfs­werk sei­en stets weit über ihre beruf­li­chen Ver­pflich­tun­gen hin­aus­ge­gan­gen. Die 67-Jäh­ri­ge arbei­tet seit 1960 für das katho­li­sche Hilfs­werk, im Jahr 2001 wur­de sie in den Päpst­li­chen Rat Cor Unum beru­fen, seit 2002 ist Wil­lem­sen auch Mit­glied im Päpst­li­chen Rat für die Fami­lie.

(PM/RV/JF)