Protestantische Gemeinschaften gehen gegen Fernsehkanal vor

(Mos­kau) Die pro­te­stan­ti­schen Gemein­schaf­ten Ruß­lands haben am Mitt­woch in einem Appell an Gene­ral­staats­an­walt Juri Tschai­ka gefor­dert, dem Fern­seh­ka­nal 2x2“ die Sen­de­li­zenz wegen der Aus­strah­lung von Trick­fil­men zu ent­zie­hen, die sexu­el­le Abir­run­gen, Gewalt und eine unmo­ra­li­sche Lebens­wei­se pro­pa­gie­ren wür­den.

In dem Schrei­ben des Kon­sul­ta­tiv­ra­tes der Ober­häup­ter der Pro­te­stan­ten heißt es unter ande­rem: „Rund um die Uhr wird in die­sem Fern­seh­ka­nal mit Hil­fe von Trick­fil­men das Bewußt­sein der Min­der­jäh­ri­gen durch die Ideo­lo­gie der Unzucht und ande­rer Laster sowie der Mit­leid­lo­sig­keit und der Gewalt­tä­tig­keit wie auch durch die Pro­pa­gan­da von Homo­se­xua­li­tät, Reli­gi­ons­haß und Into­le­ranz mas­siv beein­flußt.“

(RIA Novo­sti).