„Osservatore Romano“ in neuem bunterem Kleid

(Vati­kan) Ab Sonn­tag erhält der Osser­va­to­re Roma­no, die „Tages­zei­tung des Pap­stes“, ein neu­es Aus­se­hen. Dies teil­te Chef­re­dak­teur Gio­van­ni Maria Vian im Leit­ar­ti­kel der gest­ri­gen Aus­ga­be mit, die bereits das Datum von Sams­tag trägt, wie es Tra­di­ti­on ist bei der Tages­zei­tung des Hei­li­gen Stuhls.

Die Neu­hei­ten betref­fen vor allem die gra­phi­sche Gestal­tung und die ver­wen­de­ten Schrift­cha­rak­ter. Gleich­zei­tig sol­len die ita­lie­ni­sche Tages­aus­ga­be, und in Fol­ge dann auch die Wochen­aus­ga­ben in ande­ren Spra­chen, einen „immer inter­na­tio­na­le­ren Atem“ ver­brei­ten, so Vian, „um auf der Höhe der aktu­el­len Infor­ma­ti­ons­stan­dards zu sein“. Das Aus­se­hen wer­de auch bun­ter wer­den, zunächst auf der ersten und letz­ten Sei­te. Die letz­te Sei­te soll eine zwei­te Titel­sei­te wer­den und den Mel­dun­gen von beson­de­rem Gewicht vor­be­hal­ten sein, wel­che die Akti­vi­tä­ten des Pap­stes und des Hei­li­gen Stuhls betref­fen. Ziel sei es, so Vian, die Ver­brei­tung des Osser­va­to­re Roma­no zu stei­gern, um „der mil­den, aber kla­ren und zuver­sicht­li­chen Stim­me des Pap­stes noch mehr Gehör“ zu verschaffen.

(SIR/RP)