Christliche Unternehmner setzen sich für „Globalisierung des Gemeinwohls“ ein — Soziale Verantwortung soll größeren Stellenwert erhalten

(Rom) In euro­päi­schen Unter­neh­men sol­len die Grund­prin­zi­pi­en der christ­li­chen Sozi­al­leh­re zum Tra­gen kom­men. Die­sen Appell zur Wahr­neh­mung der sozia­len Ver­ant­wor­tung wer­den Wirt­schafts­trei­ben­de aus der gan­zen Welt von Mai­land aus lan­cie­ren. Am 2. Febru­ar set­zen sie sich im Rah­men eines inter­na­tio­na­len Kon­gres­ses an der katho­li­schen Uni­ver­si­tät Sacro Cuo­re mit dem The­ma „Die christ­li­chen Unter­neh­mer und lei­ten­den Ver­ant­wort­li­chen für die Zukunft Euro­pas“ aus­ein­an­der.
Die Initia­ti­ve geht von einem Vor­schlag der ita­lie­ni­schen Uni­on der christ­li­chen Unter­neh­mer (UCID) aus und rich­tet sich an deren inter­na­tio­na­len Dach­ver­band Inter­na­tio­nal Chri­sti­an Uni­on of Busi­ness Exe­cu­ti­ves (UNIAPAC).

Wie der Päpst­li­che Rat für Gerech­tig­keit und Frie­den ankün­dig­te, soll der gemein­sa­me Appell zu einem grö­ße­ren Ein­satz für die Zukunft Euro­pas ermu­ti­gen, wobei die Logik der rei­nen Geschäfts­be­zie­hun­gen über­wun­den wer­den soll.

Die Unter­neh­mer wol­len den wirt­schaft­li­chen, kom­mer­zi­el­len und indi­vi­du­el­len Inter­es­sen jene hin­zu­fü­gen, die zu den sozia­len Grund­wer­ten gehö­ren: Fami­lie, Arbeit, wis­sen­schaft­li­che For­schung und Soli­da­ri­tät mit Ein­wan­de­rern und Afri­ka. Die­se Wer­te stel­len für die Uni­on den „Königs­weg“ dar, um in der glo­ba­li­sier­ten Welt von heu­te eine „Glo­ba­li­sie­rung des Gemein­wohls“ zu errei­chen.

(Zenit)