Globalisierung schafft Sklaverei

(Gha­na) Die Sche­re zwi­schen Arm und Reich sei die Haupt­ur­sa­che für moder­ne For­men der Skla­ve­rei. Der Sekre­tär des Päpst­li­chen Migran­ten­rats, Erz­bi­schof Agosti­no Mar­chet­to, ver­ur­teil­te bei einer inter­na­tio­na­len Tagung in Gha­na die Aus­wir­kun­gen der Glo­ba­li­sie­rung, die Mil­lio­nen Men­schen zwin­gen, ihr Land zu ver­las­sen. Men­schen­han­del, Pro­sti­tu­ti­on und ekla­tan­te Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen sei­en die Fol­ge, so Mar­chet­to. Die Kir­che ver­su­che in allen Berei­chen gegen die­ses „schreck­li­che Phä­no­men“ der moder­nen Skal­ve­rei zu kämp­fen. Mar­chet­to sprach bei einem gemein­sa­men Sym­po­si­um der euro­päi­schen und afri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­ren­zen anläß­lich des 200. Jah­res­tags zur Abschaf­fung der Sklaverei.

(RV)