Haas kritisiert das in Liechtenstein geplante Partnerschaftsgesetz

(Vaduz) Erz­bi­schof Wolf­gang Haas kri­ti­siert das in Liech­ten­stein geplan­te Part­ner­schafts­ge­setz. Homo­se­xua­li­tät sei eine Sün­de, deren Aner­ken­nung ein Skan­dal, sag­te er in einem Zei­tungs­in­ter­view.

Die im Okto­ber vom Liech­ten­stei­ner Par­la­ment an die Regie­rung über­wie­se­ne Moti­on zur Aner­ken­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Paa­re kön­ne er „nie­mals gut­hei­ßen“, erklär­te der Vadu­zer Erz­bi­schof in einem Inter­view mit der Tages­zei­tung Liech­ten­stei­ner Vater­land.

Gleich­ge­schlecht­li­che Paar­be­zie­hun­gen wider­spre­chen „sowohl der Schöp­fungs- als auch der Erlö­sungs­ord­nung“. „Prak­ti­zier­te Homo­se­xua­li­tät ist objek­tiv eine schwe­re Sün­de, deren recht­li­che Aner­ken­nung gera­de­zu einen Skan­dal dar­stel­len wür­de“, sag­te der Erz­bi­schof.

(JF)