Vatikan plant für Roma eine eigene Seelsorgestruktur

(Vati­kan) Das Ver­hält­nis von Roma und Sin­ti zur Mehr­heits­ge­sell­schaft ist durch jahr­hun­der­te­al­te Vor­ur­tei­le tief belastet.Das beklagt ein neu­es Vati­kan-Doku­ment. Das Papier, das die Schluß­fol­ge­run­gen des ersten kirch­li­chen „Zigeu­ner-Seel­sor­ge-Kon­gres­ses“ im Vati­kan zusam­men­faßt, kri­ti­siert auch die Lebens­be­din­gun­gen vie­ler Roma vor allem in ost­eu­ro­päi­schen Län­dern als „nicht men­schen­wür­dig“. Aus dem Doku­ment geht her­vor, dass der Vati­kan über eine eige­ne Seel­sor­ge-Struk­tur für Roma und Sin­ti denkt, etwa an eine so genann­te Prä­la­tur.

(RV)