Papst erinnert an Marienerscheinungen

(Fatima/ Vati­kan) In Fati­ma gin­gen heu­te die Fei­er­lich­kei­ten zum 90. Jah­res­tag der Mari­en­er­schei­nun­gen zu Ende. Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Tar­ci­sio Ber­to­ne zele­brier­te dort im Auf­trag des Pap­stes eine Mes­se. In sei­ner Pre­digt sag­te Ber­to­ne: „90 Jah­re nach den Erschei­nun­gen bleibt Fati­ma ein Leucht­turm Trost spen­den­der Hoff­nung, aber auch ein lau­ter Ruf zur Bekeh­rung. Das Licht Mari­ens hat die Augen der Hir­ten­kin­der zum Leuch­ten gebracht und sich im Son­nen­wun­der am 13. Okto­ber vie­len Men­schen gezeigt; es sagt das die Gna­de Got­tes stär­ker ist als Sün­de und Tod.“

Die Madon­na von Fati­ma zeig­te sich zum ersten Mal am 13. Mai 1917, dann an allen 13. der Fol­ge­mo­na­te, zum letz­ten Mal im Okto­ber.

Bene­dikt XVI. erin­ner­te beim Ange­lus­ge­bet an die Fei­ern in Fati­ma. Die Sze­ne wur­de in einer Vide­o­live­schal­tung nach Fati­ma über­tra­gen. „Wir bit­ten die Madon­na um die Gabe ech­ter Bekeh­rung für alle Chri­sten, damit bestän­dig und treu die ewi­ge Bot­schaft des Evan­ge­li­ums ver­kün­det und bezeugt wer­de, die der Mensch­heit den Weg zu wah­rem Frie­den weist.“

(RV)