Missio steht zu Ncuba

(Aachen) Das Inter­na­tio­na­le Katho­li­sche Mis­si­ons­werk mis­sio ist soli­da­risch mit dem zurück­ge­tre­te­nen Erz­bi­schof Pius Ncu­be aus Sim­bab­we. In einem Brief bedankt sich mis­sio beim Erz­bi­schof von Bula­wayo für sei­nen Kampf für Gerech­tig­keit und Frie­den in Sim­bab­we. „Wir glau­ben fest dar­an, daß Sie Ihren Ein­satz für die Men­schen­rech­te in Sim­bab­we fort­set­zen wer­den“, so der Vor­stand des Hilfs­wer­kes. Ncu­be, der ein lang­jäh­ri­ger Pro­jekt­part­ner von mis­sio ist, gilt als einer der schärf­sten Kri­ti­ker von Sim­bab­wes Dik­ta­tor Robert Muga­be. Nach Anschul­di­gun­gen wegen sei­nes Lebens­wan­dels war der Erz­bi­schof letz­te Woche zurück­ge­tre­ten. Anschlie­ßend kün­dig­te er an, eine Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on grün­den zu wol­len. Die Bischofs­kon­fe­renz von Sim­bab­we hat sich mit Ncu­be soli­da­risch erklärt.

(PM/RV/JF)