Bischof Fürst würdigt Forschungspläne

(Rot­ten­burg) Als wich­ti­gen Bei­trag zu einem bes­se­ren Schutz des Lebens hat der Rot­ten­bur­ger Bischof Geb­hard Fürst den Vor­stoß von Bun­des­for­schungs­mi­ni­ste­rin Annet­te Scha­van (CDU) zu einem Aus­bau der For­schung mit adul­ten Stamm­zel­len gewür­digt. Die­ser For­schungs­be­reich eröff­ne vie­le Chan­cen zur Ein­däm­mung und zur Hei­lung gene­tisch beding­ter Krank­hei­ten, sag­te Fürst in Rot­ten­burg. Dage­gen brin­ge die For­schung an embryo­na­len Stamm­zel­len unlös­ba­re ethi­sche Pro­ble­me mit sich und drän­ge Wis­sen­schaft­ler in unzu­mut­ba­re Gewis­sens­kon­flik­te. – Scha­van hat­te gestern in Ber­lin betont, die For­schung an adul­ten Stamm­zel­len ber­ge mehr Poten­ti­al als bis­her ange­nom­men. Sie wol­le die­se For­schung for­cie­ren und kün­dig­te zunächst fünf Mil­lio­nen Euro für för­de­rungs­wür­di­ge Pro­jek­te an.
(PM/RV/JF)