Mixa will Kirchen in islamisch geprägten Kulturen

(Düs­sel­dorf) Der Augs­bur­ger Bischof Wal­ter Mixa hat von mus­li­mi­schen Län­dern mehr Ent­ge­gen­kom­men zu Gun­sten der Reli­gi­ons­frei­heit und der Men­schen­wür­de der Chri­sten gefor­dert. Im Gespräch mit der „Rhei­ni­schen Post“ sag­te Mixa: „In vor­nehm­lich isla­misch gepräg­ten Kul­tu­ren und Län­dern haben Chri­sten heu­te noch so gut wie kei­ne Daseins­be­rech­ti­gung.“ Wenn sich dies nicht end­lich ände­re, soll­te man in Deutsch­land den Mus­li­men in aller Freund­schaft ant­wor­ten: „Dann muß es eben kei­ne gro­ße Moschee sein mit hoch empor­ra­gen­den, demon­stra­tiv in Erschei­nung tre­ten­den Mina­ret­ten, dann reicht in einer christ­lich gepräg­ten Kul­tur auch ein schlich­ter mus­li­mi­scher Andachts­raum.“ Die evan­ge­li­sche Kir­che rief Mixa dazu auf, sich unmiß­ver­ständ­li­cher dem Kampf der katho­li­schen Kir­che für den unein­ge­schränk­ten Schutz des mensch­li­chen Lebens anzu­schlie­ßen: „Wir brau­chen jeden Mit­strei­ter, wenn es um die Frei­ga­be der embryo­na­len Feld­for­schung geht. Da hat sich ein Teil der evan­ge­li­schen Kir­che lei­der aus­ge­klinkt und min­dert so das gesam­te christ­li­che Zeug­nis in der Gesell­schaft auf kaum wie­der gut­zu­ma­chen­de Weise.“

(ots)