Hindus griffen Schule an

(Indi­en) Erneut haben mili­tan­te Hin­dus einen Über­griff auf eine christ­li­che Ein­rich­tung ver­übt. 250 auf­ge­brach­te Män­ner nah­men vor einer fran­zis­ka­ni­schen Klo­ster­schu­le im nörd­li­chen Bun­des­staat Uttarak­hand Auf­stel­lung, schrie­en bedroh­li­che Paro­len und nah­men das Gebäu­de mit Stei­nen unter Beschuß. Im Hin­ter­grund dürf­te ein Streit um Zulas­sung zum Unter­richt ste­hen. Vor weni­gen Tagen hat­ten Ver­tre­ter der radi­ka­len Hin­du-Par­tei Bara­ti­ya Jana­ta dage­gen pro­te­stiert, daß Kin­der bestimm­ter Hin­du-Fami­li­en nicht in die Schu­le auf­ge­nom­men wur­den. Das von Fran­zis­ka­ne­rin­nen geführ­te Insti­tut ver­wies dar­auf, daß Kin­der ver­schie­de­ner Reli­gi­on zu den Schü­lern zäh­len und die Zulas­sung nach Lei­stung erfol­ge.

Nach Anga­ben der vati­ka­ni­schen Mis­si­ons­nach­rich­ten­agen­tur Fides haben radi­ka­le Hin­dus in die­sem Jahr bis­her mehr als 100 Anschlä­ge auf christ­li­che Ein­rich­tun­gen oder Per­so­nen in Indi­en ver­übt.

(Fides)