Atom-Kraft, nein danke!

Der Bischof von Eich­stätt, Gre­gor Maria Hanke, hält den Abschied von der Kern­ener­gie für drin­gend not­wen­dig. Hanke sag­te gegen­über der Rhei­ni­schen Post heu­te, die Nut­zung der Atom­kraft sei in unse­ren dicht besie­del­ten Brei­ten eine zu gro­ße Gefahr für die Sicher­heit der Men­schen. Im Übri­gen stel­le die Kern­kraft eine ambi­va­len­te Ener­gie­quel­le dar, die sich — man den­ke nur an poli­tisch insta­bi­le, gefähr­li­che Län­der wie Iran — eben nicht nur zu fried­li­chen Zwecken nut­zen las­se. Hanke, bis zu sei­ner Bischofs­wei­he vor acht Mona­ten drei­zehn Jah­re lang Bene­dik­ti­ner-Abt im Klo­ster Plank­stet­ten, gei­ßel­te die rei­ne Wirt­schafts-Ori­en­tie­rung Euro­pas. Die EU dro­he zu einem gro­ßen Bank­haus zu wer­den. Zur Empö­rung des Rats­vor­sit­zen­den der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Wolf­gang Huber, über das jüng­ste Papst-Doku­ment zum unter­schied­li­chen Kir­chen­ver­ständ­nis, mein­te der jüng­ste der deut­schen katho­li­schen Bischö­fe: „Hubers Auf­re­gung pro­vo­ziert die Fra­ge nach der evan­ge­li­schen Iden­ti­tät.“ Die Pro­te­stan­ten woll­ten doch nicht Kir­che im Sin­ne der katho­li­schen Kir­che sein, die Refor­ma­to­ren konn­ten mit unse­rer Sicht­wei­se von Kir­che und deren Sakra­men­ta­li­tät doch gar nichts anfan­gen.

(ots)



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