IGFM fordert den Schutz von in Deutschland lebenden Konvertiten

(Alex­an­dria / Frank­furt am Main) Die 26jährige Kon­ver­ti­tin Eman Muham­mad el-Say­ed wur­de am 16. Juli 2007 in der ägyp­ti­schen Stadt Alex­an­dria von isla­mi­sti­schen Ver­wand­ten ange­grif­fen und mit dem Tode bedroht. Die ein­schrei­ten­de Poli­zei nahm die jun­ge Frau, angeb­lich zu ihrem eige­nen Schutz, in Gewahr­sam. Im Haupt­quar­tier der Poli­zei wur­de sie jedoch stun­den­lan­gen Ver­hö­ren und schwe­rer Fol­ter aus­ge­setzt. Die­ser Vor­gang bestä­tigt die Auf­fas­sung der Inter­na­tio­na­len Gesell­schaft für Men­schen­rech­te (IGFM), daß Kon­ver­ti­ten nicht nach Ägyp­ten abge­scho­ben wer­den dür­fen und von den deut­schen Behör­den geschützt wer­den müssen.

(IGFM/ JF)