Eigene Abtreibung überlebt

In Flo­renz hat ein Kind sei­ne Abtrei­bung über­lebt. Das Kind kämp­fe nun ums über­le­ben, hat aber nach Aus­kunft der Ärz­te des Kran­ken­hau­ses Car­eg­gi im Nor­den von Flo­renz kei­ne Über­le­bens­chan­ce. Das Kind hat Atmungs­pro­ble­me und kann kaum ernährt wer­den. Voll­kom­men gesund, 500 Gramm schwer und 25 Zen­ti­me­ter lang wur­de das Kind im fünf­ten oder sech­sten Monat abge­trie­ben. Die Mut­ter hat­te sich zu der Spät­ab­trei­bung ent­schlos­sen, weil Ärz­te eine schwe­re Miß­bil­dung dia­gno­sti­ziert hatten.

Die vati­ka­ni­sche Tages­zei­tung L’Os­ser­va­to­re Roma­no sprach von dem Wun­der eines Kin­des, das die Welt töten woll­te. Ver­bän­de, die für die Abschaf­fung des Abtrei­bungs­ge­set­zes kämp­fen, for­der­ten das Par­la­ment auf, sich wie­der mit dem The­ma zu befas­sen.Sie­he auch:
Tim lebt
„Sein Kind zu Tode gebä­ren — Das Tabu des spä­ten Abbruchs“  — Sen­de­ma­nus­skript des WDR — PDF-Datei

Text: Jens Falk