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Das langsame Verschwinden der Christen aus dem Heiligen Land

Die Chri­sten des Hei­li­gen Lan­des schla­gen erneut Alarm. Ver­tre­ter ver­schie­de­ner christ­li­cher Gemein­schaf­ten beklag­ten gestern, dem 2. Juni, in Jeru­sa­lem eine zuneh­men­de Atmo­sphä­re von Bedräng­nis, Gewalt und gesell­schaft­li­cher Aus­gren­zung. Die Ent­wick­lung betrifft sowohl Isra­el als auch Ost­je­ru­sa­lem (Alt­stadt) und die palä­sti­nen­si­schen Gebie­te. Beson­ders besorg­nis­er­re­gend ist dabei nicht nur die Zahl der doku­men­tier­ten Über­grif­fe, son­dern die Tat­sa­che,
Don Louis Salman besuchte mit jungen palästinensischen Christen am 1. Oktober 2025 die Generalaudienz von Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz in Rom
Christenverfolgung

Israel weist jordanischen Priester aus

Die israe­li­schen Behör­den haben dem jor­da­ni­schen Prie­ster Lou­is Sal­man die Ver­län­ge­rung sei­nes Auf­ent­halts­vi­sums ver­wei­gert und ihn damit gezwun­gen, Palä­sti­na zu ver­las­sen (kon­kret sind die soge­nann­ten Palä­sti­nen­si­schen Auto­no­mie­ge­bie­te gemeint). Der Geist­li­che war Pfar­rer in Beit Sahur bei Beth­le­hem und galt als eine der bekann­te­sten Stim­men für die palä­sti­nen­si­schen christ­li­chen Jugendlichen.
Der christliche Zionismus und sein Einfluß auf die USA
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Christlicher Zionismus – Entstehung, Entwicklung und theologische Problematik

Der soge­nann­te „christ­li­che Zio­nis­mus“ ist ein Phä­no­men, das bis zum Angriff der USA und Isra­els auf den Iran der brei­ten Öffent­lich­keit in Euro­pa unbe­kannt war. Auf­merk­sa­me Beob­ach­ter wuß­ten frei­lich schon län­ger um sei­ne Exi­stenz. Auf den ersten Blick erscheint die­se Strö­mung als eine blo­ße poli­ti­sche Sym­pa­thie­be­we­gung, bei nähe­rer Betrach­tung offen­bart sie sich jedoch als eine
Carrie Prejean Boller links in der Kommission für Religionsfreiheit der USA am 9. Februar, als sie Kritik am Zionismus wagte, und gestern in dem Interview von Piers Morgan, als sie Trumps MAGA-Bewegung für tot erklärte.
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Carrie Prejean Boller: „Die Maga-Bewegung ist tot“

Die Ent­las­sung der Katho­li­kin Car­rie Pre­jean Bol­ler aus der White Hou­se Reli­gious Liber­ty Com­mis­si­on der USA löste in kon­ser­va­ti­ven, reli­giö­sen und poli­ti­schen Krei­sen hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen aus. Die Ent­schei­dung wirft nicht nur Fra­gen nach poli­ti­scher Ein­fluß­nah­me auf, son­dern hat weit­rei­chen­de gesell­schaft­li­che Kon­se­quen­zen. Seit dem Angriff gegen den Iran wei­tet sich die Debat­te viel­mehr noch aus.
Kardinal Dominique Mathieu mit Papst Leo XIV. in Rom
Leo XIV.

Kardinal Dominique Mathieus Evakuierung aus dem Iran – und die zurückgelassenen Katholiken

Isra­el und die USA füh­ren einen Angriffs­krieg gegen den Iran, den sie „Prä­ven­tiv­krieg“ nen­nen, eine Kate­go­rie, die das Völ­ker­recht nicht kennt. Es han­delt sich um den drit­ten direk­ten Angriff mit nach­fol­gen­dem Schlag­ab­tausch seit 2024. Die im Iran aner­kann­te katho­li­sche Kir­che macht gera­de eine bit­te­re Erfah­rung. Die Katho­li­ken erle­ben nicht nur Bom­bar­die­run­gen, wie sie auf­grund der
Der italienische Senat stimmte am Mittwoch für ein Spezialgesetz gegen Antisemitismus, das verfassungsrechtliche Zweifel aufwirft
Forum

„Antisemitismus-Gesetz“ im italienischen Senat angenommen

Von Rinal­do Buc­ci­ni* Im Nahen Osten fal­len die Bom­ben. Wäh­rend­des­sen wird im Westen an einem Tabu der poli­ti­schen Kor­rekt­heit geba­stelt, von dem Kri­ti­ker eine Ein­schrän­kung der Mei­nungs­frei­heit befürch­ten. Die poli­ti­sche Debat­te dazu ist noch längst nicht been­det, doch eine wich­ti­ge par­la­men­ta­ri­sche Hür­de ist genom­men: Der ita­lie­ni­sche Senat hat ein Geset­zes­vor­ha­ben zur Bekämp­fung des Anti­se­mi­tis­mus ver­ab­schie­det.
Fatima, der Krieg im Nahen Osten und die Gefahren einer falschen Eschatologie
Forum

Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (1. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Ange­sichts der kata­stro­pha­len Situa­ti­on der Kir­che müs­sen wir uns ein­ge­ste­hen, daß ent­ge­gen berech­tigt erschei­nen­der Erwar­tun­gen mit Papst Leo XIV. nichts bes­ser gewor­den ist. Lehr­aus­sa­gen und Per­so­nal­po­li­tik las­sen den wei­te­ren Nie­der­gang erken­nen. Das Erste Gebot ist obso­let. Schwe­re Sün­den wer­den qua­si kir­chen­amt­lich pro­pa­giert. Der Kli­ma­un­sinn wird wei­ter­ge­trie­ben. Es sieht nach mensch­li­chem Ermes­sen nicht
Kardinal Pizzaballa, lateinischer Patriarch von Jerusalem, und Kardinal Raï, maronitischer Patriarch des Libanon, äußerten ihre Hoffnung, die sie mit dem Papstbesuch im Libanon verbinden und auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen.
Leo XIV.

Stimmen aus dem Libanon und dem Heiligen Land zur päpstlichen Friedensmission

Die ange­kün­dig­te Rei­se von Papst Leo XIV. in den Nahen Osten wird von kirch­li­chen Wür­den­trä­gern als ein kraft­vol­les Zei­chen der Hoff­nung und des Frie­dens inter­pre­tiert – in einer Regi­on, die von Jahr­zehn­ten des Leids, der Zer­stö­rung und des gegen­sei­ti­gen Miß­trau­ens geprägt ist. Zwei her­aus­ra­gen­de Stim­men, Kar­di­nal Becha­ra Bou­tros Rai, maro­ni­ti­scher Patri­arch des Liba­non, und Kar­di­nal
Papst Leo XIV. empfing gestern Israels Staatspräsident Isaac Herzog in Audienz. Der Heilige Stuhl legte wert auf die Feststellung, daß es sich um keine Einladung handelte, sondern Herzog darum ersucht hatte.
Leo XIV.

Der Papst und Israels Präsident: Die Wahrheit hinter der Audienz

Am 4. Sep­tem­ber 2025 emp­fing Papst Leo XIV. den israe­li­schen Prä­si­den­ten Isaac Her­zog zu einer offi­zi­el­len Audi­enz im Vati­kan. Wäh­rend die Welt mit wachen Augen auf das Gesche­hen im Nahen Osten blickt, wur­de die­ses Tref­fen von man­cher Sei­te als sym­bol­träch­ti­ger Akt dar­ge­stellt – doch die Wahr­heit liegt tie­fer und ver­dient eine Einordnung.
Israels Staatspräsident Isaacc Herzog wird am Donnerstag auf Einladung von Papst Leo XIV. den Vatikan besuchen
Leo XIV.

Israels Staatspräsident besucht Papst Leo XIV.

Wie heu­te die israe­li­sche Tages­zei­tung Haa­retz berich­tet, wird Isra­els Staats­prä­si­dent Isaac Her­zog am kom­men­den Don­ners­tag von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Har­retz berich­te­te unter der Über­schrift: „Prä­si­dent Her­zog trifft Papst Leo XIV. und den vati­ka­ni­schen Staatssekretär“.