Wenn die Kirche heute in manchen Aspekte wie ein Ruine in der Landschaft wirkt, hat es auch mit dem Weihesakrament und der Priesterausbildung zu tun.
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„Mußte mich als Luther-Freund verstellen, um durchzukommen“

(Rom) Die traditionsverbundene Internetseite Messa in Latino sammelt seit einiger Zeit Zeugnisse von ehemaligen Seminaristen über ihre Ausbildungszeit in den Priesterseminaren. Die Frage steht in keinem direkten Zusammenhang mit dem sexuellen Mißbrauchsskandal, der die Kirche erschüttert, wirft aber wie dieser die Frage nach dem derzeitigen Stand der Priesterausbildung und dem Zustand der Priesterseminare des Novus

Amazonassynode
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Amazonassynode „nicht einberufen, um Gleiches zu wiederholen“

(Brasilia) In Dublin findet das erste Weltfamilientreffen statt, bei dem homophile Kirchenkreise die Homosexualität salonfähig und damit aus der Familie „Familien“ machen wollen. In Rom steht die Jugendsynode bevor, dessen Vorbereitungspapier eine einseitige Betonung der Sexualität zur Grundlage hat, bei der die Homosexualität präsentabel gemacht werden soll. Unterdessen gehen in Brasilien die Vorbereitungen für die

Eucharistie
Forum

Der Angriff auf das Priestertum ist ein Angriff auf die Eucharistie

Die Eucharistie war immer die bevorzugte Zielscheibe der Kirchenhasser. Die Eucharistie faßt die Kirche zusammen. Wie ein Passionistentheologe schrieb: „Sie verkörpert alle geoffenbarten Wahrheiten, ist die einzige Gnadenquelle, die Vorwegnahme der Seligkeiten und Zusammenfassung aller Wunder der Allmacht“.((Don Enrico Zoffoli: Eucaristia o nulla (Eucharistie oder nichts), Edizioni Segno, Udine 1994, S. 70.))

Verheiratete Ex-Priester bei...
Hintergrund

Erwin Kräutler: Habt Mut! – Aber zu was?

(Brasilia) Der österreichische Missionar vom Kostbaren Blut, Erwin Kräutler, folgte seinem Onkel nicht nur in den Orden und zur Mission nach Brasilien, sondern auch auf den Bischofsstuhl von Xingu, einer Territorialprälatur im Amazonas-Regenwald. Von 1981–2015 übte er dort als Prälat die Amtsgewalten eines Bischofs aus. Als österreichische Medien Jagd auf „zu konservative“ Bischöfe machten, war

Amazonassynode
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Reuters: „Vatikan schlägt verheiratete Priester vor“

(Rom) Fährtenlesen im Amazonas-Regenwald. Amazonas II Trennung von Zölibat und Priestertum sowie „offizielles Amt“ für Frauen: Die Amazonassynode wirft immer deutlicher ihren Schatten voraus. Seit Papst Franziskus am 15. Oktober 2017 die Einberufung einer Amazonassynode bekanntgab, bewahrheitet sich dazu ein bemerkenswertes Phänomen: Ohne daß der Papst oder seine Vertreter etwas sagen, verstehen dennoch alle. Katholisches.info

Amazonassynode
Hintergrund

Amazonas I: „Welche Kirche träumen wir für Amazonien?“

(Rom) Fährtenlesen im Amazonas-Regenwald: Amazonas I Am vergangenen Freitag, dem 8. Juni, stellte das Ständige Sekretariat der Bischofssynode das Vorbereitungsdokument zur Amazonassynode vor, die von Papst Franziskus für Oktober 2019 einberufen wurde. Der Vatikanist Sandro Magister schlug als erster im Dezember 2015 Alarm. Er kündigte bereits damals die Einberufung einer Amazonassynode an, die offiziell von

Zölibat
Hintergrund

Der Zölibat und seine Gegner

(Berlin) Falls es noch Zweifel gab, daß die Amazonassynode gelenkt ist, dürften sie sich zerstreut haben. Die Amazonassynode wird nicht irgendwie, sondern im Hintergrund aus dem deutschen Sprachraum gelenkt. Am deutschen Wesen soll die Kirche genesen, lautet das Motto deutscher Modernisten nicht erst seit den 60er Jahren. Mit Hegel im Marschgepäck scheinen sie den aus

verheiratete Priester
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Bischof Scheuer: „Meine Hoffnung sind verheiratete Priester“

(Wien) Ein großformatiges Bild kündigt die Meldung an. Ein deutliches Signal: Es geht um etwas Wichtiges. Die Oberösterreichischen Nachrichten, die führende Regionalzeitung im selbigen österreichischen Bundesland, haben den Ortsbischof Manfred Scheuer groß auf die Titelseite gesetzt, wie dies nur der Fall ist, wenn das Land einen neuen Landeshauptmann oder einen neuen Bischof bekommt. Weder das