Don Michael Gurtner: Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 7

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 7: Und der Vor­wurf der Kri­ti­ker, die alte Lit­ur­gie sei die Lit­ur­gie einer kul­tu­rel­len Elite?
Gestern wurden von Papst Franziskus, ganz ungewöhnlich, sowohl der Präfekt als auch der Sekretär des Ordensdikasteriums empfangen.
Liturgie & Tradition

Eine Audienz, die aufhorchen läßt

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing gestern den Prä­fek­ten und den Sekre­tär des Ordens­dik­aste­ri­ums (Ordens­kon­gre­ga­ti­on) in Audi­enz. Ein sel­te­ner Vor­gang, der mit Blick auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und die seit­her die­sem Dik­aste­ri­um unter­stell­ten Eccle­­sia-Dei-Gemein­­schaf­ten hell­hö­rig macht.
Don Gurtner Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 6

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 6: Von daher wäre also die Fra­ge neu zu stel­len: Ist die Form der Lit­ur­gie tat­säch­lich „nur“ gar so zweit­ran­gig, wie man es jahr­zehn­te­lang immer abtat? Haben wir die vita­le Bedeu­tung der Form nicht viel­leicht arg unter­schätzt und somit gera­de das ver­lo­ren, was wir eigent­lich erhal­ten wollten?
Wer den Eingebungen des Geistes treu ist, muß den überlieferten Ritus bekämpfen?
Liturgie & Tradition

Osservatore Romano: Einschränkung des überlieferten Ritus ist „Treue zu den Eingebungen des Geistes“

(Rom) Eini­ges am der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kat ist vor­her­seh­bar, ande­res nicht. Zum Vor­her­seh­ba­ren gehört, daß Kar­di­nal Bla­se Cupich die Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus ver­tei­digt. Bemer­kens­wert ist, daß er dies auf den Sei­ten des Osser­va­to­re Roma­no tun kann.
Ein kafkaeskes Paradox, das Rom in logischer und auch rechtlicher Hinsicht geschaffen hat.
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Kirchenrechtliche Überlegungen zum Reskript vom 21. Februar

Von Nic­colò Tede­schi* Wenn das Rescrip­tum ex Audi­en­tia Ss.mi vom 21. Febru­ar 2023 – das ein Ver­wal­tungs­akt ist, mit dem ein Abtei­lungs­lei­ter am Ende einer Audi­enz (ex Audi­en­tia) den Papst (Sanc­tis­si­mi) um etwas bit­tet und es auch erhält (Rescrip­tum bedeu­tet „zwei­mal geschrie­ben“) – for­mal dar­auf abzielt, das Motu Pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des vom 16. Juli 2021
Don Gurtner Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 5

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 5: Ein oft­mal erho­be­ner Vor­wurf ist, daß die tra­di­tio­nel­le Lit­ur­gie for­ma­li­stisch sei: Der Ritus sei äuße­re Form und als sol­che nicht das eigent­lich Wesent­li­che. Folg­lich dür­fe man dar­an nicht fest­hän­gen. Nicht die Form zäh­le schließ­lich, sie sei neben­säch­lich, son­dern die Sub­stanz sei das eigent­lich Wich­ti­ge. Die Form wird daher in
Die unerklärliche Feindschaft von Santa Marta gegen den überlieferten Ritus und die Tradition.
Liturgie & Tradition

Praktische Hinweise von Latin Mass Society und FIUV zum römischen Reskript zu Traditionis custodes

Die bri­ti­sche Latin Mass Socie­ty und die Foe­de­ra­tio Inter­na­tio­na­lis Una Voce (FIUV) haben fol­gen­de Stel­lung­nah­me zu dem am Diens­tag ver­öf­fent­lich­ten Reskript des römi­schen Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung ver­öf­fent­licht: Am Diens­tag, dem 21. Febru­ar, hat das Pres­se­amt des Hei­li­gen Stuhls ein Reskript ver­öf­fent­licht, das für das Dik­aste­ri­um für den Got­tes­dienst eini­ge recht­li­che Punk­te
Missale Romanum von Papst Pius V. von 1570, das mit der Bulle Quo primum promulgiert wurde.
Hintergrund

Quo primum – gilt trotz Traditionis custodes

Die Bul­le Quo pri­mum des hei­li­gen Pap­stes Pius V. zur Ein­füh­rung des Römi­schen Meß­bu­ches bleibt trotz des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des gül­tig. Sie stellt daher eine Ant­wort auf das­sel­be und wei­ter­ge­hen­de Ver­su­che dar, den über­lie­fer­ten Ritus aus­lö­schen zu wollen.