Victor Manuel "Tucho" Fernández erhielt, wenig vertrauenserweckend, von Papst Franziskus einen neuen Arbeitsbereich zugewiesen: die Frauen und das Weihesakrament.
Nachrichten

„Die Diakoninnen“ wurden Tucho Fernández übertragen

(Rom) Gestern wur­de in Rom das Instru­men­tum labo­ris 2 der Syn­oda­li­täts­syn­ode ver­öf­fent­licht, das Arbeits­pa­pier, das Grund­la­ge der Arbei­ten des zwei­ten Teils die­ser Syn­ode sein wird, die im kom­men­den Okto­ber statt­fin­den wird. Bei die­ser Gele­gen­heit wur­de auch die Zusam­men­set­zung der zehn Stu­di­en­grup­pen bekannt­ge­ge­ben, die Papst Fran­zis­kus im ver­gan­ge­nen Febru­ar unter Beru­fung auf den zusam­men­fas­sen­den Schluß­be­richt (RdS)

Kardinal Mario Grech, der Generalsekretär der Bischofssynode, sprach am 19. April im irischen Knock über Fiducia supplicans und die Synodalität
Genderideologie

Kardinal Grech auf Distanz zu Fiducia supplicans?

(Dub­lin) Kar­di­nal Mario Grech, der Gene­ral­se­kre­tär des Gene­ral­se­kre­ta­ri­ats der Bischofs­syn­ode, erklär­te in einem Inter­view, daß die umstrit­te­ne Homo-Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans in kei­nem Zusam­men­hang mit der Syn­oda­li­täts­syn­ode ste­he, weder mit dem bereits statt­ge­fun­de­nen noch dem bevor­ste­hen­den Teil. Ist das eine Form der Distanzierung?

Kardinal Matteo Zuppi wurde am 12. April von der Universität Catania, der am meisten freimaurerischen Universität Italiens, die Ehrendoktorwürde verliehen. Wo Päpste und Bischöfe noch vor kurzem ausgebuht wurden, klopfen ihnen heute die gleichen Leute auf die Schulter. Was ist geschehen?
Hintergrund

„Besser geht’s nicht“. Italiens freimaurerischste Universität ehrt Kardinal Zuppi

Von Ari­el S. Levi di Gual­do* In der heu­ti­gen Kir­che kann es einem pas­sie­ren, daß man sich ein wenig wie am Film­set des Spiel­films „Bes­ser geht’s nicht“ fühlt, in dem der Haupt­dar­stel­ler Jack Nichol­son zusam­men mit einem lie­bens­wer­ten klei­nen Hund auf­tritt. Für die­je­ni­gen, die den Film nicht gese­hen haben, fas­sen wir ihn kurz zusam­men: Mel­vin

Die verstorbene Cominia (keine Diakonisse und natürlich erst recht keine Diakonin, die es in der Kirche nie gab), Darstellung in den Katakomben des heiligen Januarius in Neapel
Forum

Was ist der Zweck, Frauen zu Diakoninnen zu weihen?

Von Euge­nio Fazia* Eines der The­men, das auf der Syn­oda­li­täts­syn­ode auf Drän­gen eini­ger Syn­oda­len dis­ku­tiert wird, ist der Zugang von Frau­en zum Wei­he­sa­kra­ment als stän­di­ge Dia­ko­ne. Abge­se­hen von den vie­len stich­hal­ti­gen Grün­den, mit denen wür­di­ge Theo­lo­gen und bedeu­ten­de Kar­di­nä­le die For­de­rung nach Zulas­sung von Frau­en zum stän­di­gen Dia­ko­nat und nach Auf­he­bung des prie­ster­li­chen Zöli­bats zurück­ge­wie­sen haben,

Papst Franziskus und die synodalisierte Kirche
Genderideologie

Papst Franziskus und die synodalisierte Kirche

Rom) Papst Fran­zis­kus fin­det sol­chen Gefal­len an der Syn­oda­li­täts­syn­ode als bis­he­ri­gem Höhe­punkt der Syn­oda­li­tät, daß er eine Ver­län­ge­rung ver­füg­te. Die Syn­oda­li­täts­syn­ode wird acht Mona­te län­ger dau­ern als ursprüng­lich ver­an­schlagt. Das ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne Ende im kom­men­den Okto­ber wur­de von Fran­zis­kus auf Juni 2025 verschoben.

Belgiens Bischöfe bei ihrem Ad-limina-Besuch 2022 in Rom. Damals begann ein offenkundiges Zusammenspiel mit Santa Marta, das nun in die zweite und dritte Runde geht.
Papst Franziskus

Belgiens Bischöfe wollen die Weihe von „Diakoninnen“ und die Abschaffung des priesterlichen Zölibats

Eini­ge Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di Bel­gi­ens Bischö­fe wer­den bei der zwei­ten und abschlie­ßen­den Ses­si­on der Syn­oda­li­täts­syn­ode im kom­men­den Okto­ber in Rom die Ein­füh­rung von „Dia­ko­nin­nen“ und die Abschaf­fung des „Pflicht­zö­li­bats“ vor­schla­gen. Aus­gangs­punkt ihrer Über­le­gun­gen sei, so die Bischö­fe, die Fra­ge, was „uns die Gesell­schaft, die Kul­tur und die Zeit, in der wir leben, lehren“.

Kardinal You Heung-sik, der Präfekt des Klerusdikasteriums, sprach auf der diesjährigen vatikanischen Tagung zur Priesterausbildung über das Priestertum der "synodalen Kirche von Papst Franziskus"
Nachrichten

Die Notwendigkeit der „Vergemeinschaftung“ der Priester

Vom 6. bis 10. Febru­ar fand im Vati­kan eine inter­na­tio­na­le Tagung über die „stän­di­ge Prie­ster­aus­bil­dung“ statt. Die Eröff­nungs­an­spra­che hielt Kar­di­nal Laza­rus You Heung-sik, der Prä­fekt des Kle­rus­dik­aste­ri­ums. Die Tagung wur­de gemein­sam von drei Dik­aste­ri­en orga­ni­siert, dem Kle­rus­dik­aste­ri­um in Zusam­men­ar­beit mit dem Dik­aste­ri­um für die Ost­kir­chen und dem Dik­aste­ri­um für die Evan­ge­li­sie­rung. Am 8. Febru­ar emp­fing

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Eine seltsame Konversation führte Papst Franziskus vergangene Woche mit Jo Bailey Wells, die als anglikanische Bischöfin ihre Position zur Frauenordination verteidigte – was sonst – und deshalb von Franziskus nach Rom eingeladen worden war.
Nachrichten

„Ich habe mit dem Papst und den Kardinälen über die Frauenordination gesprochen“

Jo Bai­ley Wells, Bischö­fin der Kir­che von Eng­land und stell­ver­tre­ten­de Gene­ral­se­kre­tä­rin der Angli­ka­ni­schen Welt­ge­mein­schaft, war von Papst Fran­zis­kus ein­ge­la­den wor­den, bei der jüng­sten Sit­zung des C9-Kar­­di­nal­s­ra­tes am 5./6. Febru­ar über die Frau­en­or­di­na­ti­on zu berich­ten. Er tat dies, obwohl sein Vor­gän­ger Johan­nes Paul II. die­se 1994, im Sin­ne der zwei­tau­send­jäh­ri­gen Über­lie­fe­rung, dog­ma­tisch ver­bind­lich aus­ge­schlos­sen hat­te. Die

Blick vom Ort des Geschehens an der Moldau auf die Karlsbrücke und die Burgstadt
Genderideologie

Das „Geheimtreffen“ von Prag

(Rom) In Prag fand ein „gehei­mes Tref­fen“ hoher Prä­la­ten statt, um über das jüng­ste Ein­drin­gen der Gen­­der-Ideo­­lo­­gie in die Kir­che zu bera­ten. Das sorgt in San­ta Mar­ta für eini­ge Unruhe.