Neue vatikanische Leitlinien für den "synodalen Prozeß" sehen die Einbindung auch anderer Religionen vor
Leo XIV.

Kirche im (kopflosen) Aufbruch?

Mit einem iro­ni­schen Anflug kri­ti­siert Aldo Maria Val­li die am 27. Juli vom Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Welt­syn­ode ver­öf­fent­lich­ten Leit­li­ni­en „Recoll­ec­ting. Accom­pany­ing the pre­pa­ra­ti­on of the local Church’s eva­lua­ti­on Assem­bly“. Die nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­rich­te­te Bischofs­syn­ode, die regel­mä­ßig alle drei Jah­re tag­te, aber auch außer­or­dent­lich ein­be­ru­fen wer­den konn­te, wur­de von Papst Fran­zis­kus schritt­wei­se seit 2018
Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (r.) und Kardinal Raymond Burke (l.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"
Forum

Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die
Synodalismus
Genderideologie

Forderung: Bericht der Studiengruppe Nr. 9 der Synodalitätssynode zurückziehen

Nach­ste­hend ver­öf­fent­li­chen wir einen Brief, der vom Vor­sit­zen­den der John Paul II Aca­de­my for Human Life and the Fami­ly (JAHLF), Dr. Tho­mas Ward, gemein­sam mit der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den Chri­sti­ne de Mar­cel­lus Voll­mer und dem Schatz­mei­ster Ste­ven Mos­her an Sei­ne Emi­nenz Mario Kar­di­nal Grech, Gene­ral­se­kre­tär der Bischofs­syn­ode, gerich­tet wur­de, betref­fend den Bericht der Stu­di­en­grup­pe Nr. 9
Tröpfchenweise werden die explosiven Berichte der Arbeitsgruppen der Synodalitätssynode veröffentlicht
Leo XIV.

Synodaler Umbau ohne Ende

Die nach­syn­oda­len Arbeits­grup­pen des von Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen soge­nann­ten Syn­oda­len Pro­zes­ses lie­fern ihre Ergeb­nis­se wei­ter­hin nur tröpf­chen­wei­se. Nun wur­den zwei wei­te­re Abschluß­be­rich­te ver­öf­fent­licht – jene der Arbeits­grup­pen 7 und 9 –, aller­dings bis­lang nur in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Spra­che. Auf deutsch gibt es nicht ein­mal eine Zusam­men­fas­sung, die auf fran­zö­sisch, spa­nisch und por­tu­gie­sisch vor­liegt. Das
Die als Synodalität getarnte Revolution.
Leo XIV.

Eine gefährliche Sprachverschiebung

Ein jüngst ver­öf­fent­lich­tes Arbeits­pa­pier aus dem Umfeld des welt­wei­ten Syn­oden­pro­zes­ses sorgt für erheb­li­che theo­lo­gi­sche Irri­ta­ti­on. Unter dem wie meist sper­ri­gen Titel „Für eine syn­oda­le Kir­che: Gemein­schaft, Teil­ha­be und Sen­dung. Stu­di­en­grup­pe Nr. 4. Die Revi­si­on der Ratio Fun­da­men­ta­lis Insti­tu­tio­nis Sacer­do­ta­lis in syn­­o­dal-mis­­sio­na­ri­­scher Per­spek­ti­ve“ fin­det sich eine For­mu­lie­rung, „die in ihrer Trag­wei­te kaum über­schätzt wer­den kann“, so
Nach dem Tod von Papst Franziskus wurde der Bericht der zweiten von ihm eingesetzten Studienkommission zum Frauendiakonat veröffentlicht, mit einem klaren Ergebnis: Es kann kein Frauendiakonat geben. Frauen als Diakonen, Priester oder Bischöfe (wie im Bild bei den Lutheranern) wird es in der katholischen Kirche nicht geben
Leo XIV.

Der „Petrocchi-Bericht“: Ein klares Nein zum Frauendiakonat

Der Vati­kan hat, end­lich und über­ra­schend offi­zi­ell, den Abschluß­be­richt jener zwei­ten Stu­di­en­kom­mis­si­on zum Frau­en­dia­ko­nat ver­öf­fent­licht, die Papst Fran­zis­kus im April 2020 ein­setz­te, nach­dem die erste von ihm beauf­trag­te Kom­mis­si­on von 2016 nicht das gewünsch­te Ergeb­nis gelie­fert hat­te. Nun liegt es zum wie­der­hol­ten Male schrift­lich vor, daß ein Frau­en­dia­ko­nat als Teil des Wei­he­sa­kra­ments nicht mög­lich ist.
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández bei der gestrigen Präsentation des Dokuments Mater Populi Fidelis über einige unerwünschte Marientitel
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Glaubensdikasterium kündigt Dokument über die Monogamie an

Am Ran­de der gest­ri­gen Prä­sen­ta­ti­on des Doku­ments über eini­ge Mari­en­ti­tel wur­de bekannt, daß das Glau­bens­dik­aste­ri­um, gelei­tet von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, für Ende Novem­ber die Ver­öf­fent­li­chung eines wei­te­ren Doku­ments beab­sich­tigt. The­ma die­ses wei­te­ren Doku­ments wird die Mono­ga­mie sein.
Synodalität als Code-Wort
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Synodalität als Code-Wort

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Um der Lie­be Chri­sti wil­len hört end­lich auf mit dem Over­kill syn­oda­ler Doku­men­te, Zwi­schen­schrit­ten, Weg­wei­sun­gen für den wei­te­ren Pro­zess, Ankün­di­gun­gen von Ergeb­nis­sen, Schluss­do­ku­men­ten, die kei­ne sol­chen sind, Ver­län­ge­run­gen in wei­te­re Run­den, Ver­meh­rung der Kom­mis­sio­nen, am Ende eine Ver­samm­lung im kano­ni­schen Nie­mands­land. Das brei­te Volk Got­tes igno­riert Eure Doku­men­te. Kaum ein
Und ewig grüßen die Bürokraten. Was ist das Ziel der Synodalitätssynode, die niemand gebraucht hat?
Leo XIV.

Schon wieder ein neues Dokument des Synodensekretariats zur Synodalität

Von Luis Badil­la* Wo will die­se papier­la­sti­ge Büro­kra­tie denn hin? Um mit Dut­zen­den von Doku­men­ten, Sit­zun­gen und Stu­di­en den Ein­druck zu erwecken, daß es in der Kir­che von Papst Berg­o­glio Offen­heit, Dia­log und Gleich­be­rech­ti­gung gebe? Kurz gesagt: Syn­oda­li­tät? Nichts könn­te fal­scher sein. Unter Papst Berg­o­glio hat die katho­li­sche Kir­che eine ihrer auto­ri­tär­sten Pha­sen erlebt –
Begegnung des 16. Ordentlichen Rates des Generalsekretariats der Synode mit Papst Leo XIV. Wie wird es mit der Synodalitätssynode weitergehen?
Leo XIV.

Die Synodalitätssynode – zwischen Anspruch und Ungewißheit

Die Syn­oda­li­täts­syn­ode war das Groß­pro­jekt des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats – lang vor­be­rei­tet, ambi­tio­niert ange­legt. Aus der Bischofs­syn­ode wur­de eine Syn­ode neu­en Typs: Den bis­lang, gemäß der hier­ar­chi­schen Ver­fas­sung der Kir­che, allein stimm­be­rech­tig­ten Bischö­fen wur­den Lai­en zur Sei­te gestellt, dar­un­ter auch Frau­en – mit vol­lem Stimm­recht. Aus der katho­li­schen Kir­che soll­te eine „syn­oda­le Kir­che“ wer­den, denn, so