Revolutionäre Bischöfe? "Fragment eines Jüngsten Gerichts" eines unbekannten Schülers von Hieronymus Bosch (Alte Pinakothek, München)
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Dialektik der entfesselten Macht

Von Vigi­li­us* I. Der Syn­oda­le Weg Der deut­sche Syn­oda­le Weg ist ein lehr­rei­cher Vor­gang für die gesam­te katho­li­sche Kir­che. Denn er stellt in sei­ner grob­schläch­ti­gen Unver­stellt­heit eine heu­ri­stisch gera­de­zu ein­zig­ar­ti­ge Apo­ca­lyp­sis der kirch­li­chen Selbst­de­kon­struk­ti­on dar. Bevor ich auf die ent­schei­den­de Grund­pro­ble­ma­tik ein­ge­he, schil­de­re ich zunächst einen Kon­flikt, der sich bei der sech­sten und letz­ten Sit­zung
Von Martin Luther über die Säkularisierung und Karl Marx bis zu den Steinewerfern von 1968 und neuerdings zur Woke-Ideologie: der Weg in das existentielle Nichts, das dabei ist, sich selbst zu verschlucken.
Genderideologie

Von der Reformation zum Wokeismus

Eine anre­gen­de Les­art der jün­ge­ren euro­päi­schen Geschich­te lie­fert seit eini­gen Jah­ren Gio­van­ni Orsi­na, Pro­fes­sor für Zeit­ge­schich­te und Euro­päi­sche Poli­ti­sche Syste­me an der LUISS in Rom (Freie Inter­na­tio­na­le Uni­ver­si­tät für Sozi­al­wis­sen­schaf­ten), indem er einen Weg auf­zeigt, der von der reli­giö­sen Zer­split­te­rung durch Luthers Refor­ma­ti­on über die Säku­la­ri­sie­rung und die geschei­ter­ten Ver­su­che der mar­xi­sti­schen Revo­lu­ti­on bis Acht­und­sech­zig