Jesus Christus, König und Weltenherrscher, in der Kathedrale von Oviedo
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Was wirklich zählt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Nicolás Gómez Dávila sag­te, daß es nicht dar­auf ankom­me, daß die Men­schen an die Exi­stenz Got­tes glau­ben, son­dern dar­auf, daß Gott exi­stiert. Wenn wir die­sen Gedan­ken wei­ter­füh­ren, kön­nen wir sagen, daß nicht das wich­tig ist, was wir (das „Sub­jekt“, wie die Moder­nen sagen wür­den) über die Din­ge (das „Objekt“) den­ken, son­dern die
Hintergrund

Die nachkonziliare kirchliche Ingenieursmentalität

Der fol­gen­de Text des bri­ti­schen Autors und Theo­lo­gen Seba­sti­an Morel­lo (Aus­zug aus sei­nem Buch „Mysti­cism, Magic, and Monaste­ries: Reco­ve­ring the Sacred Mystery at the Heart of Rea­li­ty“) setzt sich kri­tisch mit der nach­kon­zi­lia­ren Ent­wick­lung kirch­li­cher Lei­tungs- und Denk­mo­del­le aus­ein­an­der. Aus­ge­hend von einer Ana­ly­se moder­ner anthro­po­lo­gi­scher und erkennt­nis­theo­re­ti­scher Vor­aus­set­zun­gen zeigt Morel­lo auf, wie ein mecha­ni­sti­sches und
Frankreich Revolution
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Das „kartesische“ Frankreich versinkt im Chaos

Von Rober­to de Mat­tei* Frank­reich, Mut­ter des Phi­lo­so­phen Des­car­tes (1596–1650) und der Revo­lu­ti­on von 1789, war in sei­ner Poli­tik wie in sei­ner Phi­lo­so­phie schon immer „kar­te­sisch“. Die Regime, die auf die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on folg­ten, stel­len ver­schie­de­ne histo­ri­sche Pha­sen dar, die eben­so vie­len poli­ti­schen Para­dig­men ent­spre­chen und zu Model­len für ande­re Natio­nen wur­den. Der Bona­par­tis­mus (1796–1815),