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Für die, welche bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Der uni­ver­sa­le Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes (ex sese) über die gan­ze Kir­che ist seit dem Ersten Vati­ka­num eine unfehl­ba­re, dog­ma­ti­sier­te Wahr­heit. Wir kön­nen also in die­sem Arti­kel nicht von einem lega­li­sti­schen Miß­ver­ständ­nis des kirch­li­chen Gehor­sams unse­rer­seits spre­chen, wenn wir die ange­kün­dig­te Wei­he von Bischö­fen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX)
Der Papst ist der Nachfolger des Petrus auf Erden. Sein Auftrag ist es, treu das Glaubensgut zu bewahren und die Brüder im Glauben zu stärken. Papolatrie gehört nicht zum Papstamt.
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Zwischen Widersprüchlichkeit und Aberglauben: Über die Kirche und die Päpste in unserer Zeit

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* In Deutsch­land nimmt man die Wider­sprüch­lich­keit der Kir­che selbst­ver­ständ­lich hin; bei­spiels­wei­se ver­steht man sich nur dann als „katho­lisch“, wenn man die soge­nann­te „Kir­chen­steu­er“ bezahlt. Tut man dies nicht, wird man aus der Kir­che „aus­ge­schlos­sen“. Tau­fe und Fir­mung zäh­len nichts mehr; der Emp­fang der Sakra­men­te wird „ver­bo­ten“. Kurz: Die Kir­chen­steu­er
Die ununterbrochene Papstreihe in Sankt Paul vor den Mauern ist kulturhistorisch einzigartig. Demnächst wird das 267. Medaillon, jenes von Leo XIV., angebracht werden.
Leo XIV.

Die Päpste im Bild – Systematische Papstgalerien

Als die Vati­ka­ni­sche Mosa­ik­werk­statt (Stu­dio del Mosai­co Vati­ca­no) dem amtie­ren­den Papst Leo XIV. gestern das neu voll­ende­te Mosa­ik mit sei­nem Por­trät prä­sen­tier­te, wur­de eine Tra­di­ti­on fort­ge­führt, die zum älte­sten, kon­ti­nu­ier­lich gepfleg­ten und zugleich pro­gram­ma­tisch­sten Bild­zy­klus der Mensch­heits­ge­schich­te gehört. Mit der vor­ge­se­he­nen Anbrin­gung die­ses Por­trät­me­dail­lons in der Patri­ar­chal­ba­si­li­ka Sankt Paul vor den Mau­ern tritt ein wei­te­rer
Kardinal Gerhard Müller spricht über Papst Leo XIV. und die Koordinaten, die das Wesen des Papsttums verlangt
Leo XIV.

Kardinal Müller: „Der Papst ist kein Star“

Der eme­ri­tier­te Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on Ger­hard Kar­di­nal Mül­ler hat in einem Inter­view mit der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le erklärt: „Die Kir­che darf kei­ne Poli­tik machen, son­dern muß sich um die Chri­sten kümmern.“
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Versuch einer ersten theologischen Einordnung des Pontifikates Leos XIV.

Von Vigi­li­us* Nach­dem es kurz nach der Wahl Robert Pre­vosts zum Papst fast im gesam­ten kon­ser­va­ti­ven Feld nahe­zu Begei­ste­rungs­stür­me gege­ben hat, flam­men hier die Wider­stän­de gegen den Papst mitt­ler­wei­le erneut auf. Dazu tra­gen etli­che der Ent­schei­dun­gen Leos, aber auch Äuße­run­gen bei, die sich etwa in dem jüngst erschie­nen Inter­view­buch „Leo XIV. – Welt­bür­ger und Mis­sio­nar
Leo XIV.: Petrus, das Papsttum und die Bibel
Leo XIV.

Den Papst gibt es in der Bibel nicht?

In der Bibel gibt es weder den Papst noch ein Kon­kla­ve, so wen­den es pro­te­stan­ti­sche Chri­sten gegen­über Katho­li­ken ein: Das Papst­tum habe kei­ne bibli­sche Grund­la­ge; es sei eine im Lau­fe der Zeit ent­stan­de­ne Insti­tu­ti­on, in der Schrift nicht vor­han­den und von Jesus nicht gewollt. Dem ist aber nicht so.
Die Frage scheint durch den Tod der beiden Hauptakteure erledigt zu sein. Doch ganz scheint dem noch nicht so zu sein. Im Bild Benedikt XVI. und Franziskus.
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Benedikt XVI. und Franziskus sind tot, einige Fragen bleiben aber

Über­le­gun­gen zu den Fol­gen des Rück­tritts von Papst Bene­dikt XVI. und dem weit­ver­brei­te­ten Emp­fin­den von Ver­wir­rung und Unsi­cher­heit rund um das Papst­tum Von Anto­nio Soc­ci Das Jugend­tref­fen im Hei­li­gen Jahr, gefei­ert von Papst Leo XIV., hat mit der Klar­heit sei­nes auf Chri­stus und die Ewig­keit aus­ge­rich­te­ten Lehr­amts die Kir­che schlag­ar­tig in die Zukunft kata­pul­tiert – und
Der heilige Apostel Petrus mit den Petrusschlüsseln, Zeichen seiner Binde- und Lösegewalt auf Erden und im Himmel
Liturgie & Tradition

Fern vom Nebel, bewußt verankert auf dem Felsen Petri

Von Giu­sep­pe Stevi Der gegen­wär­ti­ge Beginn des neu­en Pon­ti­fi­kats soll in uns das Bewußt­sein der Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che erneu­ern. Er soll allen Gläu­bi­gen hel­fen, die­se Zuge­hö­rig­keit zur Ehre Got­tes und zum Wohl der gesam­ten katho­li­schen Her­de ein­zu­set­zen. Zugleich muß ver­mie­den wer­den, die Chan­cen, die ein sol­ches Zuge­hö­rig­keits­be­wußt­sein bie­tet, zu ver­spie­len – sei es durch per­sön­li­chen Gel­tungs­drang,
Benedikt XV., geboren als Marchese Giacomo della Chiesa, regierte von 1914 bis 1922
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Päpstliche Taxonomie der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir sind es gewohnt, Päp­ste als kon­ser­va­tiv oder pro­gres­siv, gut oder schlecht zu klas­si­fi­zie­ren – und auch nach ande­ren uns nütz­lich erschei­nen­den Kri­te­ri­en. Ich schla­ge eine Ein­tei­lung vor, die ihren Ursprung berück­sich­tigt – und damit mei­ne ich nicht die geo­gra­phi­sche Her­kunft, son­dern ihren funk­tio­na­len Ursprung inner­halb der Kir­che. Ich glau­be, das kann